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Fachartikel und Interviews

 

Im ift Rosenheim sind über 150 Wissenschaftler, Ingenieure und Praktiker unterschiedlichster Fachgebiete tätig – jeder ein führender Experte auf seinem Spezialgebiet. In Abstimmung mit der PR-Abteilung stehen die ift-Experten für Interviews und Expertentipps zur Verfügung. Die Fachartikel repräsentieren das umfangreiche Fachwissen des ift Rosenheim, das mit relevanten Fachkreisen abgestimmt wird und deshalb den aktuellen Stand der Technik beschreibt. Ältere Fachartikel aus den Jahren 2002 − 2005 finden Sie im Fachartikel-Archiv.

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ift Rosenheim

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ift-Praxistipp „Saunafenster“

In regelmäßigen Abständen wird das Sachverständigenzentrum des ift Rosenheim hinsichtlich der richtigen Gestaltung von Außenfenstern für den Einsatz in Saunen konsultiert. Dies ist stets verbunden mit der Frage nach normativen bzw. gesetzlich verbindlichen Vorschriften Dem ift Rosenheim sind diesbezüglich keine normativen Vorgaben oder gar bauordnungsrechtliche Anforderungen bekannt. Bis dato wurden hierzu beim ift Rosenheim auch keine Untersuchungen durchgeführt. Also was tun, wenn man einen Auftrag für einen derartigen Anwendungsfall erhält? Im Grunde muss das Fenster funktionieren – und das...

ift-Praxistipp „Rollladenführungsschienen“

Regelmäßig wird das Sachverständigenzentrum des ift Rosenheim mit Schäden aufgrund von Undichtigkeiten zwischen Rollladen- bzw. Sonnenschutzführungsschienen und dem Blendrahmen konfrontiert. Dies betrifft Konstruktionen, bei denen die Führungsschienen direkt auf die Blendrahmen aufgesetzt sind. Häufig betroffen sind dabei Kunststoff- und Metallfenster mit dunklen Oberflächen sowie Führungsschienen aus dem gleichen Material und mit gleicher Farbgebung. Ursache hierfür sind Verformungen aufgrund thermischer Längenänderungen bei direkter Sonneneinstrahlung. Bei schwarzen Kunststoffprofilen sind au...

HPS als Eintritt in EXAPs

Mit der Einführung der Produktnorm EN 16034 ist eine europaweite CE-Kennzeichnung für Fenster, Außentüren und Tore mit Feuer- und Rauchschutzeigenschaften bereits jetzt möglich. Innentüren im Anwendungsbereich von EN 14351-2 werden in 2018 folgen. Gerade in den DACH-Ländern ist es heutzutage gängige Praxis, Baubeschläge wie Schlösser, Türbänder oder Türgriffe an Feuer- oder Rauchschutzabschlüssen auszutauschen. Im nationalen Zulassungsverfahren für Feuerschutzabschlüsse in Deutschland kann der Austausch von Beschlägen bis zum Ende der Koexistenzphase am 1. November 2019 noch auf Basis der sogen...

Neue Regeln bringen Klarheit!

Seit November 2016 ist es möglich Fenster, Türen und Tore mit Feuer- und/oder Rauchschutzeigenschaften mit einer CE-Kennzeichnung zu versehen. Grundlage dafür ist die Harmonisierung der Produktnorm EN 16034 durch Veröffentlichung im Amtsblatt der europäischen Union. Bevor es zu einer CE-Kennzeichnung kommen kann, müssen die Bauteile in Übereinstimmung mit den Prüfnormen EN 1634-1 (Feuerwiderstand) bzw. EN 1634-3 (Rauchdichtigkeit) und EN 1191 (selbstschließende Eigenschaft) geprüft worden und das Prüfergebnis in Übereinstimmung mit EN  13501-2 klassifizierbar sein....

ift-Praxistipps „Innentüren“

Holz- und Holzwerkstoffzargen sollten nicht von unten her feucht werden, um das Aufquellen und Beeinträchtigungen des visuellen Erscheinungsbilds bzw. Beschädigungen an den Decklagen (Furnier) zu vermeiden. Dies kann erreicht werden, indem unten eine ca. 3 mm breite Fuge durch Unterlegen eines Distanzstreifens bei der Montage hergestellt wird, die anschließend mit elastischem Dichtstoff abgedichtet wird. Dies gilt insbesondere für Bodenbeläge wie Stein- oder Parkettbeläge, die feucht gereinigt werden. Der vollständige Inhalt mit Text und Bildern steht als PDF-Datei per Download zur Verfügung. ...

Das „Feuer“ aus Rosenheim

Nein, im „Feuer“ des ift Rosenheim werden keine „Zauberringe“ für Elben geschmiedet, sondern 20 Brenner mit je 600 kWh Leistung entfachen ein „Normfeuer“ mit bis zu 1200 °C, das exakt der Einheits-Temperaturzeitkurve (ETK) gemäß EN 1363-1 entspricht. Damit kann der Feuerwiderstand von Türen, Toren, Wänden, Verglasungen und anderen Bauelementen geprüft werden, um sicher zu stellen, dass diese auch bei einem Brand für 90 Minuten und mehr standhalten.   Falls die Brandschutzelemente im Ernstfall versagen und Menschen zu Schaden kommen, wird üblicherweise die Justiz aktiv, um die Ursachen zu...

Besser arbeiten mit innovativem Sonnenschutz und Tageslichtlenkung

Der sommerliche Wärmeschutz sowie die Tageslichtversorgung gewinnen aufgrund häufi­gerer Hitzeperioden, der Reduzierung von Klimatisierungs- und Beleuchtungskosten sowie steigender Komfortansprüche immer mehr an Bedeutung. Neben der technischen und energetischen Seite zeigen neue Forschungsergebnisse deutlich den großen Einfluss von natürlichem Tageslicht auf die physische und psychische Gesundheit des Menschen. Medizinische Studien belegen, dass das Tageslicht den Stoffwechsel reguliert, die Melatoninproduktion (Schlafhormon) unterdrückt, die „Gute-Laune-Hormone“ wie Seratonin und Noradrenalin...

Montage

Interview mit Dipl.-Ing. (FH) Wolfgang Jehl (ift Rosenheim)   Redaktion: Welche Regeln gelten konkret bei der Wahl und dem Einsatz der passenden Befestigungsmittel für Fensterbauer – auf welche Besonderheiten müssen Verarbeiter achten? Gemäß dem Leitfaden zur Montage (Ausgabe März 2014) wird hinsichtlich der Befestigung von Fenstern/Außentüren in Mauerwerk mit geringer Dübeltragfähigkeit eine statische Bemessung empfohlen (Sonderfall 1). Hierzu bietet das ift Rosenheim auch eine App (ift-Befestigungsplaner) zur Unterstützung der Verarbeiter an. Sind die einwirkenden Kräfte ermittelt, ka...

Verbundfenster in aktuellem Gewand

Die Gebäudeenergierichtlinie 2010 der EU fordert für Neubauten bis Ende 2018 den Niedrigstenergiegebäudestandard (nearly zero energy buildings), der national durch die 2016 verschärften Anforderungen der EnEV umgesetzt wird. Verbundfenster sind eine optimale Möglichkeit die verschärften Anforderungen für den sommerlichen und winterlichen Wärmeschutz gleichermaßen zu erfüllen. Verbundfenster bestehen aus zwei Flügelrahmen, die einen Zwischenraum bilden, indem die Verschattung witterungsgeschützt integriert werden kann. Der Vorteil gegenüber Einbauten im Scheibenzwischenraum ist, dass man die bei...

Bauen im Bestand und Gebäudesanierung

Die große Anzahl älterer Gebäude, der demografische Wandel, eine Erbengeneration, die Generation 60plus sowie eine Land-Stadt Bewegung sind die Grundlage für eine stabile Nachfrage für die Sanierung von Gebäuden. Hier sind kompetente Architekten gefragt, denn Gebäude und Bauherren sind unterschiedlich und es werden individuelle Lösungen verlangt. Dennoch gibt es Anforderungen wie Wärme-/Sonnenschutz, Lüftung, Nutzungssicherheit und Einbruchhemmung, Barrierefreiheit, Komfort sowie eine gute Qualität, die Bauherren erwarten. Das gilt im Grundsatz für Wohn- und Nutzgebäude gleichermaßen.   ...

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