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Energiemanagement

 

DIN EN ISO 50001

Die Energiemanagementzertifizierung hat das vorrangige Ziel, durch die systematische Bewertung des Energieverbrauchs, eine kontinuierliche Verbesserung der Energieeffizienz und der Energieeinsparung in Ihrem Unternehmen zu erzielen und damit Kosten zu senken. Energieverbräuche und Energiekosten im Unternehmen werden transparent und die Möglichkeiten zur Senkung des Energieverbrauchs werden sichtbar. Mit einem effektiven Energiemanagement leisten die Unternehmen zugleich einen bedeutenden Beitrag zur Ressourcenschonung und zum Klimaschutz.

 

Vorteile für das Unternehmen

  • Identifizierung energieintensiver Prozesse und Betriebsbereiche mit Einsparpotential

  • Reduzierung der Energiekosten

  • Verringerung der Treibhausgasemissionen

  • Nutzung gesetzlicher Erleichterungen (z. B. Ausgleichsregelung nach EEG und Spitzenausgleich)

  • Wettbewerbsvorteile und Imagegewinn

  • Energieversorgungssicherheit

  • Einhaltung einschlägiger rechtlicher Anforderungen


In unserer Zertifizierungsdatenbank finden Sie alle erfolgreich nach DIN EN ISO 50001 zertifizierten Firmen, die das "ift-zertifiziert"-Logo nutzen dürfen.

 

Neues zur Energiemanagementzertifizierung nach DIN EN ISO 50001 (Stand 06/2017):

ISO 50003: Im Wesentlichen enthält die DIN ISO 50003 Vorgaben für Zertifizierungsstellen für die Zertifizierung von Energiemanagementsystemen. Bis Mitte August 2017 wird dafür unsere Akkreditierung abgeschlossen sein. Für Sie als unseren Kunden wirken sich die neuen Vorgaben der ISO wie folgt aus:

  1. Die Verbesserung der energiebezogenen Leistung (Energieeffizienz) muss eindeutig dokumentiert vorliegen und von den Auditoren überprüft werden. Idealerweise dienen dazu relative Kennzahlen zur Darstellung der Verbesserung, es gibt aber auch andere Möglichkeiten.
  2. Die Kalkulation der Vor-Ort Zeiten der Auditoren basiert künftig auf den Faktoren der Anzahl der für das EnMS relevanten Personen, der Anzahl und der Verbrauch der Energieträger, sowie die Anzahl der Hauptverbraucher. Es ist möglich, dass sich aufgrund der neuen Kalkulationsvorgaben Änderungen der Auditzeiten ergeben.
  3. Es gibt nun acht technische Bereiche für die eine Zertifizierungsstelle akkreditiert sein kann und betrifft hauptsächlich die Auswahl und Kompetenz der Auditoren. Das ift Rosenheim befindet sich für sechs technische Bereiche in der Akkreditierungsphase wie Industrie leicht/mittel, Industrie schwer, Gebäude, Gebäude komplexe, Transport und Energieversorgung. Die technischen Bereiche Landwirtschaft und Bergbau wurden nicht vom ift Rosenheim beantragt. Auf den Auditplänen und Berichten werden Sie nicht mehr wie bisher, „industriell“ oder „nicht industriell“ lesen, sondern an der Stelle einen der technischen Bereiche finden.

ISO 50006 und 50015: Die Ende 2014 eingeführten Normen ISO 50006 und ISO 50015 stellen eine praktische Hilfestellung im Umgang mit energetischen Leistungskennzahlen dar und konkretisieren so die Anforderungen der ISO 50001.

Die ISO 50006 spezifiziert die in der ISO 50001 enthaltene Energieplanung in Hinsicht auf die Entwicklung, Verwendung und Überwachung von EnPIs (Kennzahlen) und EnBs (energetischen Ausgangsbasen). Die Schritte zur Herleitung und Änderung der Kennzahlen werden dabei im Detail und anhand von Beispielen erklärt.

Die ISO 50015 konkretisiert darüber hinaus das Vorgehen bei der Messung und Erhebung von Daten, die zur energetischen Leistungsbewertung notwendig sind. Dazu enthält die Norm neben der Beschreibung des Planungsprozesses auch einen Leitfaden zur Messung, Analyse und Überprüfung der relevanten Daten wie Energieverbräuche und relevante Einflussfaktoren.

Zertifikat

Musterzertifikat für Energiemanagement

nach DIN EN ISO 50001

 

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