Verbraucherinformationen: Fenster

 

Fenstermontage in hochwärmedämmendem Ziegelmauerwerk

Datum: 02.08.2018 | ID: PI180763 | Download: Fenstermontage in hochwärmedämmendem Ziegelmauerwerk PI180763 (PDF) | Autor(en): Susanne Hainbach


ift-Forschungsprojekt zur Befestigung abgeschlossen

Um weiterhin monolithisch mit Ziegelmauerwerk bauen zu können und trotzdem die Anforderungen der EnEV zu erfüllen, wurden die Steine in den letzten Jahren wärmetechnisch optimiert. Dies hatte jedoch gleichzeitig eine Reduzierung der mechanischen Festigkeit zur Folge. Die Befestigung von Fenstern wird mit herkömmlichen Methoden deshalb immer schwieriger. Ziel des nun abgeschlossenen ift-Forschungsprojekts „Fenstermontage in hochwärmedämmendem Ziegelmauerwerk“ war daher die Erarbeitung von konkreten Handlungsempfehlungen.

 

Um die Anforderungen an den gestiegenen Wärmeschutz von Gebäuden zu erfüllen, wurde die Wärmeleitfähigkeit von hochwärmedämmendem Ziegelmauerwerk in den letzten Jahren deutlich verbessert. Damit ging jedoch eine verringerte mechanische Festigkeit einher. Allgemein anerkannte Befestigungslösungen mit Berücksichtigung weiterer Bauteile (z.B. Rollladenkästen) funktionieren deshalb nicht mehr richtig. Ebenso sind absturzsichernde Verglasungen ein Thema; auch hier mangelt es derzeit an allgemeinen Empfehlungen für geeignete Verankerungssysteme. Dadurch besteht die Gefahr, dass hochwärmedämmendes Mauerwerk von Architekten, Planern und Bauherren weniger genutzt wird.

 

Daher hat das ift Rosenheim das Forschungsvorhaben „Fenstermontage in hochwärmedämmendem Ziegelmauerwerk“ durchgeführt (gefördert durch die Forschungsinitiative Zukunft Bau, AZ: SWD-10.08.18.7-13.27). Ziel des Projekts war die Erarbeitung von gesamtheitlichen und praxistauglichen Lösungen. Es sollten nicht nur die Tragfähigkeiten von Befestigungsmitteln in verschiedenen Ziegeln betrachtet, sondern auch handwerkergerechte Vorschläge für die Bauelementebefestigung erarbeitet werden.

 

EDV-gestützte Hilfswerkzeuge werden zukünftig die Ausführenden bei der Planung und Bemessung der Montage und Befestigung von Fenstern unterstützen. Hierzu hat das ift Rosenheim ein Online-Tool entwickelt, in das auch die Erkenntnisse des Forschungsvorhabens eingeflossen sind. Unter www.ift-montageplaner.de steht es kostenlos zur Verfügung.

Rechtlicher Hinweis zur Nutzung: Die Inhalte sind unter Nennung der Quelle "Informationen des ift Rosenheim" frei verfügbar und können für die Kommunikation in Medien und Unternehmen etc. lizenzfrei genutzt werden. Wir bitten um Zusendung eines Belegexemplars als Druckschrift oder als PDF per E-Mail an den redaktionellen Ansprechpartner.

ifz info QS-01/1 "Qualitätsaspekte für Fenster"

Qualität erkenne und verstehen

Bei neuen Fenstern ist es ähnlich wie bei neuen Autos – sie glänzen und sehen besser aus als die alten. Auch Fenster sind hochwertige technische Produkte, bei denen eine Vielzahl von Normen und technischen Regelwerken zu beachten sind, und viele Details und Einzelteile zusammenwirken müssen. Manche funktionale Qualitätsmängel lassen sich sofort an Verarbeitungsmängel erkennen.


Fenster richtig montieren und abdichten

Datum: 08/01/2015 | Download: Fachartikel (PDF) | Autor(en): Dipl.-Ing. (FH) Wolfgang Jehl; Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Benitz-Wildenburg | Kontakt: Jürgen Benitz-Wildenburg

Überarbeiteter Montageleitfaden als Grundlage für die fachgerechte Montage, Abdichtung und Befestigung von Fenstern

Die Fenstertechnik hat sich durch die energetischen Anforderungen enorm weiterentwickelt. Heute werden Fenster in industriellen und handwerklichen Betriebsstrukturen mit modernster Fertigungstechnik hergestellt. Auch die Montagetechnik hat sich deutlich weiterentwickelt, so dass sich eine sinnvolle Aufgabenteilung von Fensterherstellung und Montage entwickelt hat. Das optische Erscheinungsbild steht bei Architekten und Bauherren aber häufig immer noch im Vordergrund

Der vollständige Inhalt mit Text und Bildern steht als PDF-Datei per Download zur Verfügung.

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Sicherheitsproblematik bei großen und schweren Fensterflügeln

Datum: 02/05/2016 | Download: Fachartikel (PDF) | Autor(en): Christian Kehrer | Kontakt: Christian Kehrer

Immer größer – schwerer – breiter

In einer Zeit, in der sich der sich Profile und Rahmenmaterialen weiterhin stetig verändern, die Beschlagstechnik zunehmend optimiert und der Nutzerkreis immer weniger planbar wird, stellt diese Entwicklung eine nicht zu unterschätzende Gefahr dar. Die richtige Planung der Fenster, die Auswahl und Abstimmung der richtigen Beschlagstechnik sowie die ausreichende Befestigung der tragenden Beschläge ist aufgrund dieser Entwicklung immer wichtiger. Dieser Beitrag beschäftigt sich speziell mit Dreh-/Drehkippfenstern und der zugehörigen Beschlagstechnik nebst Befestigung.

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Qualität von Kunststoff-Fenstern Schäden und Reklamationen vermeiden durch fachgerechte Planung und Ausführung von Kunststoff-Fenstern

Datum: 15.03.2016 | Download: Fachartikel (PDF) | Autor(en): Jürgen Benitz-Wildenburg; Knut Junge | Kontakt: Jürgen Benitz-Wildenburg

Schäden und Reklamationen vermeiden durch fachgerechte Planung und Ausführung von Kunststoff-Fenstern

PVC-Fenster in Farbe oder Holzoptik liegen im Trend. Farbige Profile haben aber eine größere Wärmeaufnahme und erhöhte Längenänderung als weiße, die es zu beachten gilt. Hier gibt es zwei unterschiedliche Effekte. Zum einen den sogenannten „Profilschrumpf“, der bei der ersten Erwärmung auftritt und bei ca. 1-2 mm/m liegen kann. Dieser irreversible Schrumpf tritt auf, weil sich dabei die Spannungen lösen, die durch die Extrusion und die anschließende Abkühlung entstanden sind. Der zweite Effekt ist reversibel und entsteht bei jeder Temperaturänderung. Bei Abkühlung zieht sich das Profil zusammen, bei Erwärmung verlängert sich das Profil. Weiße Oberflächen erwärmen sich bei direkter Sonneneinstrahlung auf ca. 45 °C; farbige, insbesondere dunkle (dunkelbraun, anthrazit) können sich auf über 70 -85 °C aufheizen. Die Längenausdehnung Dl beträgt bei weißen PVC-U Profilen 1,6 mm/m und bei dunkelfarbigen PVC-U sowie farbig coextrudierten PMMA Profilen 2,4 mm/m. Bei beiden Effekten kann es zu Verformungen und damit Fugen kommen, die folgenden Funktionseinschränkungen bewirken:

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