Damit Stechmücken und andere Störenfriede draußen bleiben

Datum: 06.10.2020 | Download: Fachartikel (PDF) | Autor(en): Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Benitz-Wildenburg | Kontakt: Jürgen Benitz-Wildenburg

Tipps und Infos zur Planung und Kauf von Insektenschutzgittern für Fenster und Türen

Moderne Gebäude müssen vielfältige Anforderungen erfüllen. Neben der Energieeffizienz, Sicherheit und Nachhaltigkeit ist der Wohnkomfort für die meisten Bauherren ein wichtiger Gesichtspunkt, der täglich erlebbar ist. Hierbei ist der Insektenschutz ein Aspekt, der bei der Planung und Ausführung häufig vergessen wird und erst zur Diskussion kommt, wenn kleine Plagegeister in Haus oder Wohnung stören. Deshalb steht der Insektenschutz für viele Bauherren erst später auf der Agenda, und eine Vielzahl unterschiedlicher Ausführungsvarianten steht für die Nachrüstung und den Neubau zur Verfügung. Damit der Bauherr oder Mieter lange Freude an einem neuen Insektenschutz hat, sollten für die wichtigen und qualitätsbestimmenden Eigenschaften verlässliche technische Angaben und Prüfnachweise vorliegen. Welche Anforderungen, normativen Grundlagen und Qualitätsanforderungen zu beachten sind, zeigt nachfolgender Artikel. 
 

Die Verwendung und Ausführung von Insektenschutzgittern ist in der europäischen Produkt-norm DIN EN 13561 „Markisen – Leistungs- und Sicherheitsanforderungen“ definiert, die hauptsächlich für Markisen gilt, aber auch Insektenschutzgitter umfasst. Hier werden die Ei-genschaften und deren Prüfungen beschrieben. Technische Kennwerte und Nachweise zum Brandverhalten, Lichttransmissionsgrad, Nutzungssicherheit und Widerstand gegen Windlast sind normativ bzw. gesetzlich gefordert und können durch den Hersteller oder eine unabhängige notifizierte Prüfstelle erbracht werden. Viele weitere  Eigenschaften sind nicht in der Produktnorm  beschrieben, aber dennoch wichtig, beispielsweise die Luftdurchlässigkeit (nicht zu verwechseln mit der Luftdichtheit)  oder die UV-Beständigkeit und Reißfestigkeit des Schutzgewebes.  Diese können durch den Hersteller oder eine unabhängige neutrale Prüfstelle getestet werden. Auch die Festigkeit des Rahmens und der Beschläge haben maßgeblichen Einfluss auf die Qualität und Dauerhaftigkeit des Insektenschutzes.

 

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Brexit – Consequences of the Agreement

Date: 18.01.2021 | Download: Technical article (PDF) | Author(s): Prof. Jörn P. Lass, Andreas Woest | Contact: Jürgen Benitz-Wildenburg

Status and practical advice for manufacturers of construction elements in dealing with certificates and markings

At the last minute, Brussels and London put a 1,200-page trade and cooperation agreement under the Christmas tree. This brings new formalities and documents to manufacturers, distributors and installation companies in our industry. Companies with a business relationship with the UK now have to deal with many detailed issues. We want to answer some questions based on a first analysis of the agreement and official sources. The ongoing practical interpretation of the treaty will certainly keep us busy for the next few months, and we will provide further information. But the good news beforehand: Due to the close cooperation with our partner UL, ift clients can be sure that compatible ift test evidences are also recognized in Great Britain and that UL test evidences from the UK can be used for CE marking.


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Digitalisation in the window industry

Date: 18.02.2021 | Download: Technical article (PDF) | Author(s): Prof. Jörn P. Lass, Jürgen Benitz-Wildenburg | Contact: Jürgen Benitz-Wildenburg

Opportunities through digital processes, products, tests and services

Digitalisation changes the entire value-added chain of the windows, doors and facades industry. This stretches from sales with online-based sales premises, configuration tools and sales platforms to planning, after-sales service and maintenance based on digital product information. It goes without saying that windows and doors are also becoming digital with the use of sensors and actuators. New technologies with added value will spread rapidly and lead to disruptive changes. Use of Artificial Intelligence (AI) for processing user and customer data in particular, voice control, 3D printers, objects and items for everyday use with sensors and Internet connectivity (IoT) as well as Virtual Reality (VR) and Augmented Reality (AR) will lead to substantial changes. Analyses of successful online business models demonstrate that savings in costs along with simplified processes and interpretation of customer and user data result in enhanced added value.


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Prüfung von FFP2-Masken

Date: 27.01.2021 | Download: Technical article (PDF) | Author(s): Stephan Rauscher | Contact: Jürgen Benitz-Wildenburg

Hintergründe zu Engpässen bei Prüfung und Zulassung von filtrierenden Halbmasken gemäß EN 149, EN 405 und EN 1827

Durch das Tragen einer partikelfiltrierenden Halbmaske (FFP1, FFP2 und FFP3) gemäß DIN EN 149 kann sowohl der Eigen- als auch der Fremdschutz vor einer Corona-Infektion deutlich verbessert werden. Das wird deshalb von der Politik gefördert und beispielsweise in Bayern ab dem 18. Januar 2021, auch gefordert. Damit Masken in ausreichender Anzahl, Qualität und zu niedrigen Kosten verfügbar sind, ist es sinnvoll, dass neue Hersteller in den Markt eintreten. Allerdings besteht zurzeit ein Engpass bei der Prüfung und Zulassung von Masken, da es nur wenige Prüfstellen in Deutschland gibt. Das ift Rosenheim hat deshalb im Mai 2020 mit der Prüfung von „Alltagsmasken“ (CPA-Masken) begonnen, weil ein großer Teil der Prüftechnik und das Know-how bereits vorhanden war. Um auch bei der Prüfung von FFP2 und FFP3 Masken die Engpässe zu vermindern, hat das ift Rosenheim die Notifizierung als Prüf- und Zertifizierungsstelle für Atemschutzgeräte, filtrierende Halbmasken mit/ohne Ventile sowie trennbaren Filtern gemäß EN 149, EN 405 und EN 1827 vorbereitet. Die hierfür notwendige Begutachtung durch die Zentralstelle der Länder für Sicherheitstechnik in München (ZLS) wurde im Dezember erfolgreich abgeschlossen und das Institut wartet nun noch auf den offiziellen europäischen Bescheid.


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Mechanische Einbruchhemmung

Date: 21.01.2021 | Download: Technical article (PDF) | Author(s): Jürgen Benitz-Wildenburg | Contact: Jürgen Benitz-Wildenburg

Planung, Anforderungen und konstruktive Umsetzung

Nach einer langen Zeit wachsender Einbruchszahlen, sind diese seit 2 Jahren rückläufig. Untersuchungen der Kriminalpolizei (Kölner Studie) zeigen, dass einbruchhemmende Maßnahmen in 43% der Fälle wirksam sind, weil der Einbruchversuch gestoppt wird. Deshalb überlegen immer mehr Hausbesitzer und Mieter, wie die Immobilie besser geschützt werden kann. Hierfür bieten die kriminalpolizeilichen Beratungsstellen (KPK) Informationen und Beratung. Dies ist auch notwendig, da Nachrüstprodukte angeboten werden, die über keinerlei Prüfnachweise verfügen und deren Nutzen fragwürdig ist. Deshalb ist die Kenntnis von Planung, konstruktiver Grundlagen und notwendigen Nachweise hilfreich.

Den vollständigen Fachartikel finden Sie im Bereich "Download" und hier.

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