Fenstermontage im Altbau

Date: 19.03.2019 | Download: Technical article (PDF) | Author(s): Jürgen Benitz-Wildenburg, Wolfgang Jehl | Contact: Jürgen Benitz-Wildenburg

Praxistipps für die fachgerechte Planung und Ausführung

Eine gute Qualität, Gebrauchstauglichkeit und Funktionalität von Bauelementen ergibt sich, wenn die einzelnen Komponenten (Profile, Verglasung, Beschläge etc.) als System funktionieren und für den Nutzungszweck geeignet sind. Als letztes Glied in der „Qualitätskette“ entscheidet aber die Montage darüber, ob die zugesicherten Leistungseigenschaften auch im eingebauten Zustand erreicht werden. Eine gute Montage beginnt mit fachgerechter Planung und Montagedetails, die zum Fenstertyp, den Anforderungen und zur Einbausituation passen. Kompetente Montagefirmen müssen in der Lage sein Musterdetails mit den Gegebenheiten vor Ort zu vergleichen und Anpassungen zu entwickeln, die statisch und bauphysikalisch funktionieren. Dies gilt besonders für den Fenstertausch im Altbau. Denn hier ändern sich oft  die bauphysikalischen Verhältnisse (Schwachpunktverlagerung), so dass oft Verbesserungen an der Gebäudehülle notwendig sind.

 

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Hält - oder hält nicht

Date: 12.10.18 | Download: Technical article (PDF) | Author(s): Norbert Sack | Contact: Gabriele Tengler

Montage einbruchhemmender Bauelemente in hochwärmedämmendem Ziegelmauerwerk

Die Prüfung und Klassifizierung der einbruchhemmenden Eigenschaften von Fenstern und Türen regelt die Normenreihe DIN EN 1627 bis 1630 [1, 2, 3, 4]. Im nationalen Vorwort der DIN EN 1627 wird – abhängig von der Widerstandsklasse des Bauelementes – das geeignete Mauerwerk über Vorgaben zu Wanddicke, Druckfestigkeits- und Rohdichteklasse der Steine sowie zur Mörtelgruppe (Tabelle 1) definiert.

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Neue Produktnorm EN 16034 für Fenster, Türen und Tore mit Feuer- und Rauchschutzeigenschaften verabschiedet

Datum: 23.07.2014 | Download: Fachartikel (PDF) | Autor(en): Dipl.-Ing. (FH) Andreas Matschi | Kontakt: Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Benitz-Wildenburg

Die Produktnorm EN 16034 „Fenster, Türen und Tore – mit Feuer- und/oder Rauchschutzeigenschaften“ wurde von den EU Mitgliedsstaaten verabschiedet, so dass ab dem 6.7.2015 die o.g. Produkte mit einem CE-Zeichen gekennzeichnet und europäisch gehandelt werden können. Damit wird auch die deutsche Zulassungspraxis des "Allgemeinen Bauaufsichtlichen Prüfzeugnis (ABP)" oder der "Allgemeinen Bauaufsichtlichen Zulassung (ABZ)" abgelöst. Während der Koexistenzphase (2 oder 5 Jahre) können das CE-Zeichen oder das ABP bzw. ABZ parallel genutzt werden, danach ist dann nur noch das CE-Zeichen zulässig. Für den Architekten heißt dies, dass nun auch die Ausschreibung und die technische Spezifikation nach der neuen europäischen Produktnorm erfolgen kann und nach der Koexistenzphase erfolgen muss.

 

Für die Planung und den Einsatz von Brandschutzelementen sind zukünftig die Klassifizierungsberichte inkl. der technischen Dokumentation zu beachten. Der Klassifizierungsbericht gemäß EN 13501-2 ersetzt dann die ABZ für Feuerschutzabschlüsse bzw. das ABP. In diesem Klassifizierungsbericht ist der gesamte Variantenbereich des Systems beschrieben, einschließlich des erweiterten Anwendungsbereichs dem sogenannten EXAP-Bericht. In diesem wird die Übertragbarkeit von Größen sowie die Austauschbarkeit von Beschlägen, Materialien etc. von geprüften Konstruktionsdetails geregelt sind. Der Austausch von Beschlägen und Zubehör ist dabei besonders wichtig. Die Angaben nach EN 16034 müssen durch weitere Eigenschaften ergänzt werden, wenn diese als Außen-/Innentür (EN 14351-1/2), Automatiktür (EN 16361) oder als Tor (EN 13421) eingesetzt werden (s. Beispiel CE-Zeichen). 

 

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Mehr Barrierefreiheit mit „richtigen“ Fenstern und Türen

Date: 01.03.2019 | Download: Technical article (PDF) | Author(s): Knut Junge, Sandra Haut | Contact: Gabriele Tengler

Hinweise zur besseren Planung und Ausschreibung auf Basis eines ift-Forschungsprojekts

Barrierefreies Bauen betrifft in Deutschland über 7,8 Millionen schwerbehinderte Menschen, eine Vielzahl von Senioren sowie Menschen mit temporären Einschränkungen, beispielsweise nach einem Unfall. Aus diesem Grund muss im Neubau und bei genehmigungspflichtigen Sanierungen die baurechtlich eingeführte DIN 18040-2 eingehalten werden. Diese enthält für Türen einige konkrete Regelungen. Zu Fenstern gibt es hingegen nur rudimentäre Vorgaben und insgesamt zu wenig Hinweise zur praktischen Umsetzung. Planer und Fensterbauer müssen Kompromisse zwischen Anforderungen und Praxis entwickeln und dabei unterschiedliche, mitunter gegenläufige Faktoren berücksichtigen. Zielkonflikte ergeben sich beispielsweise zwischen den geforderten geringen Bedienkräften und Leistungseigenschaften wie Schallschutz, Schlagregendichtheit oder Einbruchhemmung. In ähnlicher Weise gilt dies für die Schwellenhöhe von Türen und Fenstertüren.

Um dieses baupraktische Problem zu lösen, hat das ift Rosenheim 2018 ein Forschungsprojekt durchgeführt. Ziel war die Erarbeitung konstruktiver Lösungen, um die Anforderungen an die Funktion, Gebrauchstauglichkeit und die Schutzziele der DIN 18040 in Abhängigkeit von der Nutzergruppe gleichermaßen zu erfüllen. Denn es ist ein großer Unterschied, ob Türen und Fenster in einer Wohngemeinschaft junger Rollstuhlfahrer, für Blinde oder in einer Pflegestation für Demenzkranke eingesetzt werden. Hier ist eine situative Planung, Ausschreibung und Ausführung der Bauelemente sinnvoll, um das Optimum für die jeweilige Nutzergruppe zu erreichen. Auf Basis von Praxisuntersuchungen und Befragungen von Betroffenen wurden normative Kenngrößen für Fenster und Türen den Bedürfnissen der befragten Nutzer gegenübergestellt. Es wurde eine Methode entwickelt, mit der sich die Überrollbarkeit von Schwellen bewerten und klassifizieren lässt. Ein neu entwickelter Bedienkraftsimulator ermöglicht die Ermittlung realistischer Bedienkräfte.

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Facades – bizarre shapes, state-of-the-art technology

Date: 12.10.18 | Download: Technical article (PDF) | Author(s): Rolf Schnitzler | Contact: Gabriele Tengler

The challenge of test verification

Curtain walls should primarily be able to fulfil their function as building envelopes. The requirements for tightness, thermal insulation, sound insulation etc. must be fulfilled. Nevertheless, of course, the visual impression of a facade is also in the focus of the building owner and the architects. If the architect is also given sufficient design freedom, impressive facade shapes can be created.

 

Even if bizarre, complicated shapes often cause a frown in the beginning, these facades are often a welcome reference project for the manufacturers. However, the more innovative such facades are and the less experience with the construction exists, the more the manufacturer depends on the fact that the chosen facade construction is also well thought-out. Therefore, in such cases a large part of the responsibility lies with the consultants and technical engineers.

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