Forschungsbericht: "Bewertung der Barrierefreiheit von Bauelementen am Anwendungsbeispiel Fenster und Türen" (Druckexemplar)

Hersteller:
ift Rosenheim
Artikel-Nr.:
767030

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Herausgeber: ift Roseneim

Erscheinungsdatum: 31.06.2018

Autoren: ift gemeinnützige Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH, Sandra Haut, Knut Junge, Fabian Kutscher, Norbert Sack; gefördert durch Forschungsinitiative Zukunft Bau des Bundesinstitutes für Bau-, Stadt- und Raumforschung

978-3-86791-430-7

Seiten: 141

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Viele Menschen sind aufgrund verschiedenster körperlicher und geistiger Einschränkungenauf eine barrierefreie Umwelt angewiesen. Durch den demografischen Wandel besteht zudem steigender Bedarf an barrierefreien Lösungen, um selbstständiges und komfortables Leben bis ins hohe Alter zu ermöglichen.Das bisherige Grundziel der Barrierefreiheit sieht besonders im öffentlichen Bereich eine Nutzung durch möglichst alle Menschenmit und ohne Einschränkungen vor. Die neu veröffentlichten und in den meisten Bundesländern eingeführten baurechtlichen Normen DIN18040 1+2 zum barrierefreien Bauen, richten sich zwar bereits an jeweilige individuelle Schutzziele, beinhalten jedoch keine konkreten Angaben oder individuelle Einsatzempfehlungen.Dies führt jedoch häufig zu baulichen Lösungen die bemüht sind, stur allen denkbaren normativen und regulativen Anforderungen zu genügen, ohne dem eigentlichen Bedarf der späteren Nutzergruppen gerecht zu werden. Gerade im privaten Bereich und bei speziellen Einrichtungen ist aber vielmehr eine situative Ausstattung der Bauelemente erforderlich, um das Optimum für die jeweilige Nutzergruppe zu erreichen und vor allem auch bezahlbar zu machen. Daneben dürfen auch die herkömmlichen,für den Bereich der Fenster und Türen extrem breit gefächerten Leistungseigenschaften, nicht zurückstehen. Zielsetzung dieses Forschungsvorhabens ist es, barrierefreie Anforderungsprofile für die unterschiedlichsten Nutzergruppen und Anwendungsfälle von Fenstern und Türen zu definieren. Dazu sind auch Konzepte zu entwickeln, mit denen eine praxisnahe Bewertung der Barrierefreiheit von Bauelementen, wie Fernstern und Türen, ermöglicht wird. Hierzu sind Vorgaben und Abläufe zur Untersuchung, Bewertung und Klassifizierung von spezifischen Konstruktionen im Neuzustand zu entwickeln und zu erproben. Die Erkenntnisse des Vorhabens sollen zu Einsatzempfehlungen für barrierefreie Fenster und Türen führen.