Forschungsbericht Absturzsicherung bei Dreifach-Verglasungen (Download)

Hersteller:
ift Rosenheim
Artikel-Nr.:
760111-DL

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Herausgeber: ift Rosenheim

Ausgabedatum: 01.05.2009

Autor: ift Rosenheim

ISBN: 978-3-86791-165-8

Seitenumfang: 122

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Untersuchungen zur Absturzsicherheit von hochwärmedämmenden Verglasungen

Durch die im Rahmen der geplanten Energieeinsparverordnung 2009 und 2012 angekündigten Verschärfungen der wärmetechnischen Anforderungen an Gebäude ist absehbar, dass in naher Zukunft Dreifachverglasungen vermehrt eingesetzt werden. Speziell im Verwaltungsbau und in öffentlichen Gebäuden mit hohem Glasflächenanteil ist zu erwarten, dass aufgrund des großen Einflusses der wärmetechnischen Eigenschaften der verwendeten Verglasungen auf die Transmissionswärmeverluste des Gebäudes Dreifach-Isolierglas zum Standard werden wird.

Isoliergläser haben jedoch in der Regel neben dem Wärmeschutz noch weitere Aufgaben zu erfüllen: speziell in Gebäuden mit öffentlich zugänglichen Bereichen (Verkehrswegen) werden u. a. Anforderungen an die Absturzsicherung durch die Verglasung gestellt. Diese Anforderungen sind in den entsprechenden einzelnen Landesbauordnungen verankert. Der Nachweis erfolgt nach den technischen Regeln für die Verwendung von absturzsichernden Verglasungen (TRAV) des deutschen Instituts für Bautechnik, Berlin (DIBt). Unter Verglasungen versteht man hierbei das Isolierglas sowie die entsprechende Rahmenkonstruktion. In Zukunft sollen die Technischen Regeln durch DIN 18008-4 (zur Zeit Entwurf) ersetzt werden.

Für Verglasungen, die entsprechend den Konstruktionsmerkmalen der TRAV ausgeführt werden, muss kein Nachweis der Tragfähigkeit unter stoßartiger Einwirkung nach Abschnitt 6 der TRAV geführt werden. Diese Konstruktionsmerkmale sowie die Glasbauten mit nachgewiesener Stoßsicherheit sind in Abschnitt 6.3.2 sowie in Tabelle 2 der TRAV zusammengestellt. Für den Bauplaner und den Ausführenden stellt dies eine wesentliche Erleichterung in der Planung und Ausführung dar.

Für alle nicht in Tabelle 2 der TRAV aufgeführten Verglasungen muss ein prüftechnischer Nachweis an der Originalkonstruktion im Labor oder im Objekt im eingebauten Zustand (Originalkonstruktion) an der Baustelle erfolgen. Der experimentelle Nachweis geschieht über einen Pendelschlagversuch in Anlehnung an DIN EN 12600 mit den Randbedingungen der TRAV.

Tabelle 2 der TRAV enthält jedoch nur Zweifach-Verglasungen. Dreifach-Verglasungen sind nicht enthalten. Für solche Glasaufbauten ist also immer ein entsprechender prüftechnischer Nachweis durchzuführen.