Forschungsbericht Holzbalkendecken in der Altbausanierung (Download)

Hersteller:
ift Rosenheim
Artikel-Nr.:
760108-DL

Versandkostenfreie Lieferung für Druckexemplare (innerhalb Deutschlands) und Downloads

DOWNLOADARTIKEL - Diesen Artikel können Sie nach dem Kauf, direkt in Ihrem Konto unter "Meine Sofortdownloads" herunterladen.

Herausgeber: ift Rosenheim

Ausgabedatum: 01.01.2008

Autoren: Dipl.-Ing. Andreas Rabold; Dipl.-Ing. (FH) Stefan Bacher; Dr. Joachim Hessinger

ISBN: 978-3-86791-130-6

Seitenumfang: 238

DIESER ARTIKEL IST AUCH ALS DRUCKEXEMPLAR VERFÜGBAR.

Inhaltsverzeichnis anzeigen

 ift-Mitgliedern steht dieser Artikel kostenlos im Mitgliederbereich als Download zur Verfügung.

44,10 €*

Die Altbausanierung nimmt gegenüber dem Gesamtvolumen der Bautätigkeit eine immer bedeutendere Stellung ein. Für die richtige Planung einer Sanierung ist jedoch die Kenntnis und Berücksichtigung der einzuhaltenden bauphysikalischen Anforderungen sowie der Brandschutzanforderungen erforderlich. Falls diese Sanierungsmaßnahmen nicht unter den Bestandsschutz fallen, sind die Anforderungen der zum Zeitpunkt der Sanierung baurechtlich eingeführten Normen zu berücksichtigen.

Für den Nachweis des erforderlichen Schallschutzes im zu sanierenden Bauvorhaben ist derzeit DIN 4109 :1989-11 maßgebend. Als Bauteil, das bei der Sanierung eine besonders sorgfältige Planung erfordert, ist die Wohnungstrenndecke zu nennen, da sie in Altbauten häufig als Holzbalkendecke ohne ausreichende schalldämmende Maßnahmen ausgeführt wurde.

Bezüglich der Einschätzung der Luft- und Trittschalldämmung der Altbaudecke bestehen mangels ausreichender Grundlagen große Unsicherheiten. Dies liegt einerseits an der großen Anzahl an Konstruktionsvarianten und dem Zustand der Altbaudecken. Außerdem sind die verbauten Materialien (z. B. Schüttung auf dem Blindboden) nicht einheitlich, sondern richteten sich nach den regional vorhandenen Möglichkeiten.

Belastbare Messwerte von Altbaudecken mit bekanntem Aufbau liegen nur vereinzelt vor und sind für eine gesicherte Prognose des Ist-Zustandes nicht ausreichend. Für die Ermittlung des Ist-Zustandes bleibt deshalb meist nur eine Baumessung vor Ort als Möglichkeit bestehen. Zusätzlich ist die Wirkungsweise des geplanten Estrichaufbaus bzw. der abgehängten Unterdecke in Kombination mit der vorhandenen Rohdecke häufig unbekannt.

Für das Erreichen der erforderlichen Trittschalldämmung kommt bei der Beurteilung und Planung der Maßnahmen erschwerend hinzu, dass auf Altbaudecken wegen der reduzierten oder unbekannten Tragfähigkeit/Statik nur bedingt Rohdeckenbeschwerungen und Nassestriche mit höherem Flächengewicht eingesetzt werden können. Ebenso problematisch sind bauwerkserhaltende Randbedingungen und/oder Randbedingungen des Denkmalschutzes wie z. B. zu erhaltende Unterdecken oder Türschwellenhöhen, die die möglichen Sanierungsmaßnahmen limitieren.