Prüfung von Innentüren nach EN 14351-2

Normen:

EN 14351-2 - Fenster und Türen - Produktnorm, Leistungseigenschaften - Teil 2: Innentüren

 

Geschäftsbereich Baustoffe:

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Anwendungsbereich nach EN 14351-2 (Kap. 1, Auszug):

Die vorliegende Europäische Norm bestimmt werkstoffunabhängige Leistungsmerkmale, außer Feuerschutz- und Rauchschutzeigenschaften, die für Innentüren gelten.
Feuerschutz- und/oder Rauchschutzeigenschaften für Türen und Fenster werden durch EN 16034 abgedeckt.

 

Leistungsmerkmale von Innentüren nach EN 14351-2 (Kap. 4):

  • Gefährliche Stoffe
  • Stoßfestigkeit nach EN 13049
  • Höhe
  • Brandverhalten (nicht "Feuerwiderstand" - für den gilt EN 16034)
  • Direkter Luftschalldämmungsindex
  • Betriebskräfte (nur für kraftbetätigte Innentüren)
  • Wärmedurchgangskoeffizient
  • Luftdurchlässigkeit nach EN 1026
  • Fähigkeit zur Freigabe (nur für Türen in Fluchtwegen)
  • Dauerhaftigkeit
  • Breite
  • Manuelle Bedienkräfte
  • Mechanische Festigkeit
  • Durchschusshemmung nach EN 1523
  • Sprengwirkungshemmung
  • Beständigkeit gegenüber widerholtem Öffnen und Schließen nach EN 1191
  • Verhalten zwischen zwei unterschiedlichen Klimaten
  • Einbruchhemmung
  • Sicherheitsanforderungen für kraftbetätigte Drehflügeltüren
  • Lüftung nach EN 13141-1

 




Das Fenster neu gedacht

Datum: 12.10.18 | Download: Fachartikel (PDF) | Autor(en): Peter Schober | Kontakt: Gabriele Tengler

Vakuumglas ermöglicht neue Konstruktionslösungen

Das Thema Energieeffizienz im Fensterbau ist in den letzten Jahren bedeutsam gewesen und wird weiter an Bedeutung gewinnen. Neue Glasprodukte, wie zum Beispiel Vakuumglas, sind als mögliche Optimierungen in aller Munde. Während über die zukünftige Verfügbarkeit und die gute thermische Performance des Glases bei den verschiedenen Stakeholdern kaum Zweifel bestehen, sind andere Fragen diesbezüglich nach wie vor offen. Das betrifft auf der einen Seite die Dauerhaftigkeit des Glases (bedenkt man, dass auch gute Isoliergläser mit der Zeit langsam Ihre Füllgaskonzentrationen verlieren, würden solche Undichtheiten beim Vakuumglas eine rapide Performanceverschlechterung bedeuten), auf der anderen Seite, die für einen vernünftigen Einsatz des Vakuumglases erforderlichen Fensterkonstruktionen.

 

Betreffend der letzten Frage ist sich die Branche heute weitgehend einig, dass die für (3‑fach-)Isolierglas optimierten Fensterkonstruktionen wohl nicht des Rätsels Lösung sein können. Um hier einen strukturierten Zugang zu finden, hat die Holzforschung Austria gemeinsam mit der TU-Wien (Abteilung Bauphysik und Bauökologie) sowie mit Partnern aus der Wirtschaft an innovativen Fensterlösungen gearbeitet.

 

Im Zuge des Sondierungsprojektes „MOTIVE“ (Förderprogramm „Stadt der Zukunft“ des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) bzw. der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG)) wurden erste Lösungsansätze für die technische Integration von Vakuumglas-Elementen in neue Holz-/Holzalufenster erforscht.

Rechtlicher Hinweis zur Nutzung: Die Inhalte sind unter Nennung der Quelle "Informationen des ift Rosenheim" frei verfügbar und können für die Kommunikation in Medien und Unternehmen etc. lizenzfrei genutzt werden. Wir bitten um Zusendung eines Belegexemplars als Druckschrift oder als PDF per E-Mail an den redaktionellen Ansprechpartner.

Fassaden – bizarre Formen, modernste Technik

Datum: 12.10.18 | Download: Fachartikel (PDF) | Autor(en): Rolf Schnitzler | Kontakt: Gabriele Tengler

Herausforderung Prüfnachweis

Vorhangfassaden sollen in erster Linie ihrer Funktion als Gebäudehülle gewachsen sein. Die Anforderungen an Dichtigkeit, Wärmeschutz, Schallschutz usw. müssen erfüllt sein. Trotzdem stellen natürlich vor allem Bauherrn und Architekten auch den optischen Eindruck einer Fassade in den Mittelpunkt der Planungen. Lässt man dem Architekten dann auch noch genügend Gestaltungsfreiraum, kommen oft eindrucksvolle Fassadenformen zur Ausführung.

 

Auch wenn bizarre, komplizierte Formen bei den ausführenden Firmen anfangs oft ein Stirnrunzeln herbeiführen, sind diese Fassaden für die Hersteller oft ein willkommenes Referenzobjekt. Je innovativer allerdings solche Fassaden sind und umso weniger, Erfahrungen mit der Konstruktion bestehen, desto mehr ist der Hersteller davon abhängig, dass die gewählte Fassadenkonstruktion auch gut durchdacht ist. Deshalb liegt in solchen Fällen  ein großer Teil der Verantwortung bei den Fachplanern und Entwicklungsingenieuren.

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