DIBt wurde Produktinformationsstelle für Bauprodukte

Auf das DIBt wurden weitere Aufgaben übertragen

Publication date: 13.08.2019

Mit einer Änderung des Verwaltungsabkommens zwischen den Bundesländern und dem DIBt ist die Aufgabe der Produktinformationsstelle nach Bauproduktenverordnung, Art. 10 auf das DIBt übergegangen.

Ihre Anfragen richten Sie bitte nun an pcpc-germany@dibt.de

Artikel 10 der BauPVO


Produktinformationsstellen für das Bauwesen
(1) Die Mitgliedstaaten benennen Produktinformationsstellen für das Bauwesen gemäß Artikel 9 der Verordnung (EG) Nr. 764/2008.
(2) Die Artikel 10 und 11 der Verordnung (EG) Nr. 764/2008 gelten für die Produktinformationsstellen für das Bauwesen.
(3) In Bezug auf die in Artikel 10 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 764/2008 festgelegten Aufgaben stellt jeder Mitgliedstaat sicher, dass die Produktinformationsstellen für das Bauwesen Informationen über Bestimmungen in seinem Hoheitsgebiet in transparenter und leicht verständlicher Formulierung bereitstellen, mit denen darauf abgezielt wird, dass die für den Verwendungszweck eines Bauprodukts nach Artikel 6 Absatz 3 Buchstabe e der vorliegenden Verordnung geltenden Grundanforderungen an Bauwerke erfüllt werden.
(4) Die Produktinformationsstellen für das Bauwesen müssen in der Lage sein, ihre Aufgaben so auszuüben, dass Interessenskonflikte, vor allem in Bezug auf die Verfahren zur Erlangung der CE-Kennzeichnung vermieden werden.


Energie sparen mit temporärem Wärmeschutz (TWS)

Date: 13.09.2017 | Download: Technical article (PDF) | Author(s): Manuel Demel, Jürgen Benitz-Wildenburg | Contact: Jürgen Benitz-Wildenburg

Einsparpotenziale mit Rollläden, Schiebe- und Klappläden und deren konstruktive Umsetzung

Die Energieeinsparung für das Heizen und Kühlen von Wohn- und Bürogebäuden ist angesichts steigender Energiekosten und der Reduzierung des CO2-Ausstoßes eine weltweite Notwendigkeit. Der größte Hebel ist in vielen Ländern die energetische Sanierung des Gebäudebestandes. Hierfür ist eine Bestandsaufnahme und Analyse der unterschiedlichen technischen und konstruktiven Möglichkeiten zur energetischen Verbesserung sinnvoll, um die wirtschaftlichste Variante zu ermitteln. Neben den klassischen und im Markt bekannten Verbesserungen, beispielsweise durch neue Fenster oder eine bessere Dämmung von Außenwänden, Geschoßdecken und Dächern, kann durch neue Rollläden die Wärmedämmung der Gebäudehülle deutlich verbessert werden. Dies gilt in besonderem Maße bei der energetischen Sanierung von Fenstern in Ländern mit kontinentalem Klima, die sich durch kalte Winter und heiße Sommer auszeichnen und Regionen mit geringer Bewölkung. Hier sind Rollläden, Schiebe- und Klappläden gleich in doppeltem Sinne wirksam. Im Winter verringern diese in den kalten Nachtstunden als temporärer Wärmeschutz den Heizwärmebedarf; im Sommer als wirksame Verschattung den Kühlbedarf. Welche konstruktiven Aspekte zu beachten sind und wie hoch die Einsparpotenziale sind, soll nachfolgende Publikation erläutern.
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Sonnenschutz für Wohnbauten

Date: 12.07.2017 | Download: Technical article (PDF) | Author(s): Michael Rossa | Contact: Jürgen Benitz-Wildenburg

Einfache Planung und Nachweis mit ift-Diagramm-Verfahren

Große Glasflächen bringen Sonne, Wärme und Licht in die Gebäude und verbessern damit Energieeffizienz, Transparenz und  Tageslichtversorgung. Um eine Überhitzung der Gebäude und den Einsatz von Klimaanlagen zu vermeiden bzw. zu reduzieren ist in der
Regel ein Sonnenschutz notwendig. Deshalb fordert die EnEV auch einen Nachweis für den sommerlichen Wärmeschutz. Das in der EnEV vorgeschlagene Sonneneintragskennwertverfahren ist in der Praxis umständlich, so dass Planer und Ausführende oft eine Software nutzen, bei der aber erst die notwendigen Daten für das Gebäude und die geplanten Bauteile eingegeben werden müssen. Um den Zeitbedarf in der ersten Planungs und Entwurfsphase zu vermindern, hat das ift Rosenheim ein Diagrammverfahren entwickelt, mit dem sich der Sonnenschutz schnell und einfach planen lässt.
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Ratgeber Fenster und Sonnenschutz

Date: 17.12.2014 | Download: Technical article (PDF) | Author(s): Jürgen Benitz-Wildenburg | Contact: Jürgen Benitz-Wildenburg,

Clever Energie sparen und dabei Wohnkomfort und Sicherheit verbessern

Für Bauherren sind Energiesparen, Sicherheit, Gesundheit und eine zukunftssichere Immobilie wichtig. Moderne Niedrigenergie- oder Plusenergiehäuser haben deshalb auch große Glasflächen, die im Winter die Sonnenenergie zur Verringerung der Heizenergie nutzen, viel gesundes Tageslicht einfangen und damit der Wintermüdigkeit begegnen. Energiesparfenster mit modernen Dreifachgläsern können nach Abzug der Wärmeverluste auf der Südseite pro Jahr bis zu 250 kWh Bruttoenergie pro m² erzielen, die durch Verschmutzung, Verschattung, Heiztechnik etc. um 30% bis 40% reduziert wird. Damit im Sommer energieeffiziente Gebäuden nicht überhitzen, ist auf der Ost-, West- und Südseite ein wirksamer Sonnenschutz notwendig. Deshalb fordert die Energieeinsparverordnung (EnEV) auch einen Nachweis für den sommerlichen Wärmeschutz, für den als Kennwert der Gesamtenergiedurchlassgrad (gtotal) erforderlich ist, der die Wechselwirkungen von Glas und Sonnenschutz berücksichtigt.
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Energieeffizienz und Komfort mit Sonnenschutz

Date: 04.05.2013 | Download: Technical article (PDF) | Author(s): Jürgen Benitz-Wildenburg | Contact: Jürgen Benitz-Wildenburg

Energie sparen, behaglich Wohnen und Arbeiten mit innovativem Sonnenschutz und Tageslichtsteuerung

Moderne Häuser sind geprägt durch Transparenz und große Glasflächen, die im Winter die Sonnenenergie optimal zur Verringerung der Heizenergie nutzen, viel natürliches Tageslicht einfangen und damit der Wintermüdigkeit begegnen und für mehr Wohlbefinden sorgen. Bei
energieeffizienten Gebäuden endet die Heizphase oft schon im April und die Sonne liefert dann auf der Ost-, West- und Südseite mehr Wärme als notwendig so dass die Räume ohne eine Verschattung überhitzen würden. Deshalb formuliert die Energieeinsparverordnung (EnEV) auch Anforderungen an den „sommerlichen Wärmeschutz“. Die Planungsaufgabe besteht darin das Sonnenlicht optimal zu nutzen und gleichzeitig eine Überhitzung der Räume zu verhindern. Dabei sollte auch an eine ausreichende Versorgung mit Tageslicht gedacht werden, um den Stromverbrauch für Kunstlicht zu minimieren. In der Regel lässt sich dies bei energieeffizienten Häusern nicht mehr ohne einen außen liegenden Sonnenschutz
erreichen.
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