Schwerpunkte des neuen Institutsleiters

Date: 27.02.2020 | Download: Interview (PDF) | | Author(s): Prof. Jörn P. Lass | Contact: Jürgen Benitz-Wildenburg | Medium: -

Interview mit Prof. Jörn P. Lass

Als Nachfolger des langjährigen Institutsleiters Prof Ulrich Sieberath hat der Vorstand des ift Rosenheim Prof. Jörn P. Lass berufen, der bereits zum 1. Oktober 2019 als stellv. Institutsleiter wieder in die Dienste des ift Rosenheim eingetreten ist. Prof. Jörn P. Lass ist seit über 36 Jahren in der Fenster- und Fassadenbranche tätig. Den Anfang machte eine Ausbildung zum Glaser und Fensterbauer. Nach dem Studium der Holz-technik folgten Aufgaben bei einem Systemgeber im internationalen Projektgeschäft sowie die Tätigkeiten als Projektleiter in Fenster- und Fassadenbaubetrieben – zum Schluss als technischer eines mittelständischen Fenster- und Fassadenbauers. Danach folgten 14 Jahre Führungsaufgaben im ift Rosenheim in den Bereichen Forschung, Prüfung, Güteüberwachung, Normung und Zertifizierung. Die letzten sechs Jahre leitete er als Professor an der Technischen Hochschule Rosenheim die Studienrichtung „Gebäudehülle“.

Grund genug Prof. Lass einige Fragen zu seinen Ideen und Zielen für das ift Rosenheim zu stellen.

 

Frage 1: Was ist Ihre Motivation, die anspruchsvolle Aufgabe als Institutsleiter des ift Rosenheim zu übernehmen?

Das ift Rosenheim ist ein Institut mit einem sehr breiten Leistungsspektrum, das im nationalen und internationalen Umfeld bestens vernetzt ist. Es ist nicht nur Prüf- und Zertifizierungsstelle, sondern Impulsgeber, Ratgeber, Regelsetzer, Türöffner, Forscher, Ausbilder und manchmal sogar Lobbyist für die Branche. Diese über die Jahre aufgebaute Expertise mit all meiner Energie und meinem Wissen fortzuführen und weiterzuentwickeln, ist für mich eine große Ehre. Es gibt mir die Möglichkeit, der Branche einiges davon zurückzugeben, was ich in den Jahren lernen durfte, und der Fenster-, Tür- und Fassadenindustrie neue Impulse zu geben.

Natürlich motiviert mich auch die Möglichkeit, die großen technischen Entwicklungen der Vergangenheit fortzuschreiben. Man denke nur daran, wie Deutschland in den 70er Jahren nach der Energiekrise die Fenster- und Fassadentechnik revolutioniert hat. Beispielsweise wurden neue Werkstoffe und Technologien für die Rahmen und für hochwärmedämmende Verglasungen entwickelt. Damit wurden transparente Gebäude erst möglich, die den Baustil und die Architektur bis heute prägen. Jetzt müssen wir Innovationen durch Forschung und Entwicklung fördern, um den nächsten großen Schritt zur Klimaneutralität und Nachhaltigkeit der Gebäude zu gehen.

 

Frage 2: Was sind Ihre Stärken, die Sie für die anspruchsvolle Aufgabe des Institutsleiters des ift Rosenheim mitbringen?

Mittlerweile bin ich 36 Jahre in der Fenster- und Fassadenbranche tätig und habe dabei verschiedenste Aufgaben und Positionen innegehabt. Den Anfang machte eine Ausbildung zum Glaser und Fensterbauer. Nach dem Studium der Holztechnik folgten dann Einblicke in das internationale Projektgeschäft bei einem Systemgeber und die Tätigkeit als Projektleiter in Fenster- und Fassadenbaubetrieben bis hin zur technischen Leitung eines mittelständischen Fenster- und Fassadenbauers. In meinen 14 Jahren am ift Rosenheim konnte ich Kompetenzen und Führungsaufgaben in den Bereichen Forschung, Prüfung, Güteüberwachung, Normung und Zertifizierung sammeln. Dabei hatte ich das Glück mit Prof. Sieberath einen Mentor an meiner Seite zu haben, der mir in schwierigen Situationen stets mit seiner Erfahrung und seinem Verhandlungsgeschick zur Seite stand.

In der Hochschule konnte ich nicht nur das fachliche Wissen durch die Betreuung von Forschungs- und Abschlussarbeiten ausbauen, sondern auch lernen, Menschen für Technik zu begeistern und Netzwerke zu pflegen. Heute können die komplexen Aufgaben nur noch in interdisziplinären Teams erfolgreich gelöst werden, und deshalb sind meine Erfahrungen aus der Hochschule sehr wertvoll für die anspruchsvolle Herausforderung der Institutsleitung.

Ich bin ein technikverliebter Mensch und habe große Freude daran, Produkte und Prozesse weiter zu verbessern oder durch disruptive Innovationen neue Wege zu begehen. Das mache ich am liebsten in interdisziplinären Teams, denn erst durch die vielen unterschiedlichen Sichtweisen entstehen innovative Lösungen. Daher freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen, aber auch mit unterschiedlichen Gremien – vom ift Beirat und Vorstand bis zu Arbeitskreisen in Verbänden und der Normung. In diesem Zusammenhang möchte ich auch die Kontakte in die Hochschullandschaft ausbauen, um durch gemeinschaftliche Forschung und Entwicklung einen Mehrwert für die Branche schaffen.

 

Frage 3: Was sind die Ziele für das nächste Jahr, in drei Jahren und in fünf Jahren?

Das ift Rosenheim hat sich in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt. Diese Position in der Branche gilt es weiter auszubauen. Wir müssen weiter wachsen, um in der globalisierten und digitalisierten Welt zu bestehen. Die Branche unterstützt das ift Rosenheim nicht aus Tradition, sondern nur, wenn wir der Branche Impulse geben. Wir müssen den Wandel in der Welt mitgestalten. Wenn sich Technologien und Vertriebswege ändern, müssen wir der Branche Ideen und Lösungen zur Umsetzung liefern. Ich denke, dass die energetischen Anforderungen an die Bauelemente in der Gebäudehülle weiter steigen werden, um den Klimawandel zu bremsen oder gar zu stoppen. Hier müssen wir Ideen liefern, wie dies mit unseren Bauelementen bei Neubauten und der energetischen Sanierung machbar ist. Ich glaube, dass Deutschland als eine der ersten Industrienationen die Energiewende schaffen kann. Wir haben in Deutschland das Know-how und die Ressourcen, neue Technologien zu entwickeln und zu realisieren, damit die Welt auch für unsere Kinder lebenswert bleibt. Das ift Rosenheim wird hierzu seinen Teil beitragen.

Natürlich stehen in den ersten Monaten die Einarbeitung, der Austausch mit den Führungskräften und Kollegen sowie der Aufbau des neuen Labors „Bauakustik + Fassade“ inkl. der internationalen Anerkennung der Prüfungen (UL, AAMA, ASTM etc.) im Vordergrund. Hierbei bin ich froh, dass die operativen Aufgaben hervorragend durch die Geschäftsbereichsleiter betreut werden, die ich alle noch aus meiner früheren Zeit am ift Rosenheim kenne und denen ich vertraue. Parallel gilt es wichtige Kunden und Partner des ift Rosenheim persönlich zu treffen und deren Erwartungen abzuholen. Danach werde ich mich verstärkt der Forschung widmen, denn die bisherige Förderlandschaft hat sich stark verändert. Kleinere, praxisorientierte Projekte werden kaum noch gefördert, und für große Verbundprojekte braucht man Finanzmittel, um den geforderten 50%igen Industrieanteil zu stellen. Dies ist nur durch Kooperationen zu bewältigen. Dringende und fordernde Aufgabenstellungen gibt es genug, beispielsweise die Verbesserung der Energieeffizienz durch neue Materialien und Konstruktionen. Die Automatisierung (Smart Home etc.) und Digitalisierung (BIM etc.) werden unsere Branche genauso betreffen wie andere Wirtschaftszweige. Die Forschung wird mich aber sicher auch in drei und fünf Jahren sowie darüber hinaus fordern. Hier werde ich die Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule weiter ausbauen. Hinzu kommt dann auch die Einarbeitung in verschiedene Normungsgremien und Stück für Stück die Übernahme der Obmannschaften von Prof. Sieberath.

Mittelfristig müssen die Möglichkeiten der Digitalisierung auch am ift Rosenheim stärker genutzt werden. Das betrifft nicht nur digitale Vertriebs- und Kommunikationswege und Prozessabläufe, sondern auch den Ausbau digitaler Dienstleistungen. Wir sind mit dem Montageplaner oder dem CE-Generator schon auf einem guten Weg. Simulations- und Berechnungsangebote werden auch in Zukunft weiter ausgebaut, beispielsweise in Kürze mit einem Lüftungsplaner. Das ift Rosenheim hat den großen Vorteil, dass wir Algorithmen durch eigene Prüfungen validieren können.

Das langfristige Ziel ist es, das Institut als führenden, nationalen und internationalen Anbieter für Entwicklung, Prüfung und Zertifizierung von Technologien der gesamten Gebäudehülle zu etablieren.

Wenn sich die Technologien und Vertriebswege weiterentwickeln, müssen wir dem Markt und unseren Marktbegleitern immer einen Schritt voraus sein und unsere Kunden mit passenden Dienstleistungen zum Erfolg verhelfen. Deshalb werde ich mich auch bei neuen Konstruktionen und Kundenprojekten einbringen. Wir sind keine Bedenkenträger, sondern werden weiterhin durch innovative und praxistaugliche Konzepte und Regelwerke die Branche bei Qualität, Gebrauchstauglichkeit und fairem Wettbewerb unterstützen.

Da wir für die künftigen Aufgaben in der Branche und am Institut hochqualifizierte Mitarbeiter benötigen, werde ich auch weiterhin an der Technischen Hochschule unterrichten und den Ausbau der ift Akademie forcieren.

 

Frage 4: Was sind Ihre wichtigsten Leitsätze?

Jeder der mich kennt, weiß, dass ich ein Technik begeisterter Mensch bin und mein Wissen gerne weitergebe. Wenn ich mit Menschen meine Begeisterung für gute Produkte und intelligente Lösungen teilen kann, entstehen die besten Resultate. Die Bereitschaft, sich ständig zu hinterfragen und für alternative Lösungen offen zu sein, ist eine unbedingte Voraussetzung, um Dinge nachhaltig zu verbessern. Das gilt vor allem für den Stopp des Klimawandels als historische Aufgabe der Menschheit und in Verantwortung nicht nur gegenüber meinen Kindern, sondern für alle Kinder dieser Welt.

Ich glaube grundsätzlich, dass man sich ständig weiterentwickeln muss. Deshalb drückt das Zitat von Philip Rosenthal „Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein." meine Einstellung treffend aus.

 

Frage 5: Woher nehmen Sie die Kraft Ihrer Doppelrolle als Professor und Institutsleiter gerecht zu werden?

Die notwendige Energie für diese Aufgaben schöpfe ich aus der Begeisterung für diese Aufgaben und den damit verbundenen Erfolgen, der Zeit mit meiner Frau und meiner Familie sowie auf Reisen mit neuen Entdeckungen und sportlichen Aktivitäten in der Natur.

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Forschungsprojekt - Schallschutz von Flachdächern in Holzbauweise

Schallschutz von Flachdächern in Holzbauweise - Luft- und Trittschalldämmung von Flachdächern und Dachterrassen


Ausgangssituation

Bei der Planung von modernen Büro- und Wohngebäuden ist vor allem im Bereich der mehrgeschossigen Bauweise i.d.R. ein Flachdach oder ein flachgeneigtes Dach mit ausgebautem Dachgeschoß vorgesehen. Um den Ansprüchen aus Wärmeschutz, Statik, Brandschutz und Schallschutz gerecht zu werden, müssen diese Dachkonstruktionen einer ganzen Reihe von Kriterien entsprechen. Auch im Bereich des Schallschutzes variieren die Ansprüche je nach Ausführung und Nutzung des Dachelementes als reines Dachelement oder als begehbare Dachterrasse.

Planungsdaten, insbesondere für Konstruktionen in Holzbauweise, die den bauakustischen Ansprüchen entsprechen, sind nur sehr bedingt verfügbar. So wurden auch im Entwurf der neuen DIN 4109 nur drei Aufbauten für leichte Flachdächer berücksichtigt. Geeignete Aufbauten für Dachterrassen und Loggien, sowie Konstruktionen mit Massivholzelementen fehlen ganz. Im beantragten Projekt sollen deshalb Planungsunterlagen für die verschiedenen Konstruktionsvarianten von Flachdächern und leicht geneigten Dächern erarbeitet werden, die insbesondere den Anforderungen an den Schallschutz genügen sowie den weiteren Leistungseigenschaften wie Wärme- und Feuchteschutz entsprechen.

Zielsetzung

Das Ziel des Projektes bestand in der Bereitstellung von Planungsunterlagen für verschiedene Konstruktionsvarianten von Flachdächern und leicht geneigten Dächern, die insbesondere den Anforderungen an den Schallschutz genügen sowie den weiteren Leistungseigenschaften wie Wärme- und Feuchteschutz entsprechen.

Vorgehensweise

Um das Projektziel zu erreichen, wurden zunächst in enger Abstimmung mit der projektbegleitenden Arbeitsgruppe Dachaufbauten festgelegt, die den Anforderungen an den Schallschutz genügen könnten, sowie den weiteren Leistungseigenschaften wie Wärme- und Feuchteschutz entsprechen.

Die bauakustische Untersuchungen wurden an praxisnahen Dachaufbauten durchgeführt, um die Einflussgrößen auf die Schalldämmung von Flachdächern und leicht geneigten Dächern beschreiben und Planungsunterlagen gut geeigneter Konstruktionen zur Verfügung stellen zu können.

Ergebnisse

Die bauakustische Prüfung der festgelegten Aufbauten ergab erfreulich gute Werte und Planungsdaten für die Luft- und Trittschalldämmung, die nun als Vorlage für die Überarbeitung des Bauteilkatalogs der DIN 4109-33 zur Verfügung stehen und bereits Eingang in verschiedene Veröffentlichungen gefunden haben. Neben den empirischen Untersuchungen der Dachelemente wurden auch die vorhanden Prognosemodelle zusammengestellt und weiterentwickelt, um sowohl nicht geprüfte Konstruktionsvarianten prognostizieren zu können als auch Aussagen über die zu erwartenden Regengeräusche der Dachaufbauten treffen zu können.

Anhand der Messergebnisse zur Luft- und Trittschalldämmung konnte auch der Einfluss einzelner Bauteilschichten analysiert werden. Zu nennen ist hier die Entkopplung des Dachterrassenaufbaus durch Baulager, die Entkopplung der Unterdecke durch Federschienen oder Abhänger und die Bedämpfung der Metalleindeckung durch bituminöse Trennlagen. Neben der Entkopplung wurden Zusatzmassen in Form von Splittschüttungen im Element oder Kies auf der Flachdachdämmung untersucht. Auch unterhalb des Dachterrassenaufbaus mit Dielenboden kam eine Beschwerung zum Einsatz. Neben der schalltechnischen Analyse erfolgte für diese Schichten auch eine Nutzwertanalyse, in der die erreichten bauakustischen Verbesserungen den dadurch entstehenden Mehrkosten gegenübergestellt wurden.

Überraschende Ergebnisse boten die im Gründachbereich erforderlichen Dränelemente und Speicherschutzmatten. Erste Ergebnisse zeigten eine deutliche Reduzierung der Schalldämmung beim Einsatz dieser Elemente, die noch weiter untersucht werden sollte. Weiterer Bedarf besteht in der Entwicklung schalltechnisch wirksamer abgehängter Unterdecken, die gleichzeitig den Anforderungen einer wirtschaftlich vertretbaren Abhänghöhe entsprechen und in der Überprüfung des vorgeschlagenen Prognosemodells für die Flankenübertragung in der Bausituation.

Projektinformationen


Projektleiter:
Prof. Andreas Rabold

Projektmitarbeiter:
Dipl.-Ing. (FH) Stefan Bacher
Camille Châteauvieux-Hellwig, M.Sc.
Melina Martin, B.Eng.
Thomas Ecker, B.Eng.
Michael Rudolph

Projektlaufzeit:
06/2017 bis 07/2019

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Förderstellen

Projektpartner


Liebot Deutschland GmbH

Königsallee 92a
49242 Düsseldorf

37 erlebnisreiche Jahre im ift Rosenheim - Ein kleiner Rückblick von Prof. Ulrich Sieberath

Der ehemalige Institutsleiter Prof. Ulrich Sieberath führt in dem kurzen Video durch verschiedene Stationen seines Wirkens am ift Rosenheim

Further information on the topic: Artikel: Rückblick auf 37 erlebnisreiche Jahre im ift Rosenheim 



11. Rosenheimer Tür- und Tortage am 28. und 29. Mai 2020

Date: 26.02.2020 | ID: PI200238 | Download: 11. Rosenheimer Tür- und Tortage am 28. und 29. Mai 2020 PI200238 (PDF) | Author(s): Gabriele Tengler


Tatort: Münster

Eine Besonderheit der am 28. und 29. Mai 2020 stattfindenden 11. Rosenheimer Tür- und Tortage ist der Veranstaltungsort. Das ift Rosenheim lädt in diesem Jahr ins westfälische Münster ein, um mehr Kundennähe zu bieten. Etwa 120 Betriebe von ift-Kunden liegen im Einzugsgebiet, denen man mit Regionalität entgegenkommen möchte. Das Motto „Türen und Tore für morgen – barrierefrei, sicher, digital“ signalisiert klar, dass es um Praxis und Zukunft geht. Die Digitalisierung hat Einzug gehalten und bietet durch „intelligentere“ Türen und Tore neue Möglichkeiten. Herstellern, Systemgebern, Planern, Verarbeitern und Bauelementehändlern bieten die Vorträge Unterstützung bei ihrer strategischen Ausrichtung sowie bei der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen.

 

„Tatort Münster“ heißt es bei den diesjährigen Rosenheimer Tür- und Tortagen, die am 28. und 29. Mai 2020 stattfinden. Wie bereits mit dem ift-Standort in Rheda-Wiedenbrück bietet das ift Rosenheim auch bei dieser traditionellen Veranstaltung mehr Kundennähe und Regionalität. Inhaltlich geht es, wie das Motto schon sagt, um „Türen und Tore für morgen – barrierefrei, sicher, digital“. So ist es nur naheliegend, dass Institutsleiter Prof. Jörn P. Lass seinen Einführungsvortrag der „Zukunft von Türen und Toren“ mit Techniktrends und Regelwerken widmet.

 

Ein weiteres Vortrags-Highlight präsentiert Prof. Dr. Andreas Knie (Wissenschaftszentrum für Sozialforschung Berlin) mit seinem Beitrag „Elektromobilität; Wie bewegen wir uns morgen?“. Den themenübergreifenden Vortag am zweiten Veranstaltungstag bestreitet Loic Maßen (ClimatePartner Deutschland GmbH) mit „Klimaneutral durch Reduktion und Kompensation von CO2-Emissionen; Beispiele und Klimaschutzprojekte für Unternehmen“.

 

Um diese Plenumsbeiträge gruppieren sich 8 Vortragsblöcke. Im Block „Tore“ befasst sich beispielsweise Fabian Kutscher (ift Rosenheim) mit den Klassifizierungssystemen der einbruchhemmenden Eigenschaften von Toren auf Basis der neuen DIN SPEC 18194. Um die Einbruchhemmung von Beschlägen via Biometrie, Chipkarten, PIN-Codes u.a. geht es im Vortrag von Falko Adomat (VDMA Sicherheitssysteme) im Block „Beschläge“. Im Block „Brandschutz“ will Dr. Gerhard Wackerbauer (ift Rosenheim) die Teilnehmer in seinem Beitrag „Die Zukunft von CE/Ü/ZiE/Exap und Co.“ sicher durch den Normen-Dschungel führen. Im Block „Markt + Trends“ erörtert Ernst Rumpeltes (Interconnection Consulting) Trends rund um die Entwicklung der europäischen Baukonjunktur.

 

Der Abend des ersten Veranstaltungstages klingt aus bei einem Abendessen mit faszinierendem Varietéprogramm im GOP Varieté-Theater Münster.

 

Das vollständige Tagungsprogramm und Anmeldungsmöglichkeiten finden sich unter www.tuerentage.de.
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