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53 Jahre nach „Graduierung“ besuchten 16 Ingenieure und eine Ingenieurin die Hochschule und das ift Rosenheim
Genauso wie heute, kamen auch im Jahre 1967 „Holzfans“ zum Ingenieurstudium nach Rosenheim, die damals noch „Staatliche Ingenieurschule für Holztechnik“ hieß und in der Prinzregentenstraße in Rosenheim beheimatet war. Im Jahre 1969 stand der Umzug in das neugebaute Hörsaalgebäude in der Marienberger Straße an und nach 6 Semestern wurden 46 neue Ingenieure und eine Ingenieurin in die „Holzwelt“ entlassen. 17 „Holzwürmer“ kamen im Mai mit ihren Partnern wieder nach Rosenheim und besuchten dabei die Hochschule und das ift Rosenheim. Alle Teilnehmer staunten, wie groß und modern beide Rosenheimer Institutionen geworden sind und wie heute studiert und geprüft wird.
Dipl.-Ing. (FH) Florian Sewald erinnert sich noch gut, wie er mit 23 Jahren nach Rosenheim kam, um das Studium der Holztechnik zu beginnen. Früh wurde dabei die Begeisterung für die Fenstertechnik in der Vorlesung von Prof. Erich Seifert geweckt, der gleichzeitig auch Institutsleiter des 1966 gegründeten „Instituts für Fenstertechnik (ift Rosenheim) war. Und so wundert es nicht, dass er nach erfolgreichem Abschluss zum graduierten Ingenieur im ift Rosenheim als Prüfingenieur anfing. Dort war er dann als Leiter der Bauteilprüfung Fenster & Fassaden bis 2005 tätig. Auch von den anderen 47 Absolventen machten viele ihre berufliche Karriere in der Fenster-, Fassaden- und Türenbranche. Diese Generation war maßgeblich an der technologischen Entwicklung und Etablierung von ingenieurmäßig entwickelten Konstruktionen für Fenster und Fassaden beteiligt.
Diese Leistung ist die Grundlage für den heutigen internationalen Spitzenplatz deutscher Hersteller von Fenster- und Fassadenkonstruktionen sowie in anderen Sparten der Holztechnik.
Neben dem Besuch der alten Hörsäle in der Hochschule Rosenheim, die es heute immer noch gibt, stand natürlich der Besuch des ift Rosenheim auf dem Programm. Für Dipl.-Ing. (FH) Markus Egli, als heutigem Leiter des Geschäftsbereichs Prüfung, war es eine Ehre, diese „Ingenieurgeneration“ durch das Brandschutzzentrum, das Schall-Labor und den neuen großen Fassadenprüfstand zu führen, denn schließlich hatte er das Prüfgeschäft als junger Ingenieur bei Florian Sewald gelernt. Die jungen und alten Ingenieure waren sich einig, dass sich leider viele Fehler immer wieder aufs Neue wiederholen, weil es in der Baubranche zu viele „Ungelernte“ gibt und die jungen Nachwuchskräfte oft nicht von den Erfahrungen der „alten Hasen“ lernen wollen. Nach zwei intensiven Tagen war der 70er Jahrgang sich einig, dass Studium und Berufsjahre in der Fenster- und Holztechnik eine intensive und schöne Zeit waren und ein Besuch in Rosenheim sich immer lohnt.
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Schlagworte: Semestertreffen Holztechnik, ift Rosenheim, Technische Hochschule Rosenheim