Neues aus dem Labor Bauakustik + Fassaden

Was macht ein Flugzeugmotor im neuen ift-Labor?

Datum: 31.05.2021

In der neuen Ausgabe von iftv erzählen unsere Experten Andreas Preuss, Dr. Joachim Hessinger und Dirk Köberle, was am neuen Labor Bauakustik und Fassade möglich ist und welche Vorteile Kunden haben. Außerdem lüften wir das Geheimnis, was ein Flugzeugmotor mit dem neuen Labor zu tun hat.

Sie wollen noch mehr erfahren? Am 10. Juni findet der kostenfreie Rosenheimer Online-Dialog "Bauakustik + Fassaden" statt. 
Hier gehts zur Anmeldung.

Neben Einblicken in die Eröffnungsfeierlichkeiten gehen die Experten des ift in zwei Breakout-Sessions auf die Besonderheiten des neuen Prüfstandorts und die damit verbundenen Prüfmöglichkeiten ein. ift-Institutsleiter Prof. Jörn P. Lass hält zudem einen Impulsvortrag zum Thema "Fenster, Türen, Tore und Fassaden im internationalen Umfeld".



Gemeinsame Stellungnahme der deutschen notifizierten Stellen für Atemschutz

zu Aufgabe und Prüfmethoden der EN 149*

Datum: 31.05.2021

Diese Stellungnahme wurde unter Mitwirkung folgender Stellen erstellt:

Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA)
DEKRA Testing and Certification GmbH
TÜV NORD CERT GmbH
ift Rosenheim GmbH
TÜV Rheinland LGA Products GmbH

Eine partikelfiltrierende Halbmaske wurde grundsätzlich für den Arbeitsschutz konzipiert. Hierfür wurde die EN 149 als eine Norm geschaffen, welche neben der Kennzeichnung vor allem die Anforderungen und Prüfmethoden in diesem breit gefächerten Anwendungsgebiet beschreibt, welches beispielsweise Schleifarbeiten mit kleinsten staubförmigen Partikeln aber auch Lackierarbeiten mit Sprühnebeln umfasst. Dies bedeutet aber auch, dass partikelfiltrierende Halbmasken unter mehreren Aspekten zu betrachten sind. Zum einen ist es die filtrierende Leistung, sprich das Fernhalten von gesundheitsgefährdenden Partikeln aus den Atemwegen des Trägers und zum anderen die Alltagstauglichkeit/Tragfähigkeit bei der Verrichtung der Tätigkeiten in den möglichen Einsatzgebieten. Von der Maske selbst darf keine Gefährdung für den Träger ausgehen.

Deshalb muss eine partikelfiltrierende Halbmaske unter dem Blickwinkel nicht von Einzelprüfungen, sondern vielmehr gesamtheitlich betrachtet werden. Die selektive Betrachtung von Einzelaspekten ist bezüglich der Schutzwirkung einer Atemschutzmaske nicht aussagekräftig.

Partikelfiltrierende Halbmasken, die nach PSA-Verordnung (EU) 2016/425 zugelassen worden sind, wurden zuvor vielen verschiedenen Untersuchungen unterzogen. Während auf der einen Seite eher formale Prüfungen wie die der Kennzeichnung und Informationsbroschüre erfolgen, werden die partikelfiltrierenden Halbmasken selbst auf der anderen Seite in Bezug auf Ihre Eignung als Atemschutz nach EN 149:2001+A1:2009 in einer dafür notifizierten Stelle mit angeschlossenem Prüflabor geprüft und bewertet. Dabei sind vor allem die Prüfung des Atemwiderstands, des CO2-Gehalts der Einatemluft, des Durchlasses des Filtermediums, der praktischen Leistung und der gesamten nach innen gerichtete Leckage von großer Relevanz für den Schutz der Anwender.

Die bei der Bestimmung des Durchlassgrades verwendeten Prüfaerosole müssen eine relevante Partikelgrößenverteilung abdecken, um einen effektiven Schutz vor Aerosolen am Arbeitsplatz bieten zu können. Anforderungen an den Schutz gegen Bakterien und Viren standen dabei ursprünglich nicht im Fokus, werden aber aufgrund ihrer physikalischen Beschaffenheit als Partikel gleichermaßen berücksichtigt. Diese als Materialtests durchgeführte Prüfung dient dazu, den Einfluss von Temperatur, Feuchte und Partikelbeladung auf die Filtrationsleistung der Maske festzustellen. Genau deswegen ist eine reine Fokussierung auf dieses Abscheidevermögen zur Beurteilung der effektiven Schutzwirkung im realen Arbeitseinsatz für den Träger nicht zielführend. Hierfür sind andere Prüfungen, die mit Versuchspersonen durchgeführt werden, entscheidend. Während bei der praktischen Leistungsprüfung getestet wird, ob die Maske überhaupt in der Arbeitsumgebung nutzbar ist, wird bei der Leckage-Prüfung erfasst, wie viel Aerosol in den Atembereich des Trägers eindringt. Hierbei spielt die Partikelgrößenverteilung eine untergeordnete Rolle, da die Aerosole vor allem durch Undichtigkeiten im Randbereich eindringen und nur zu einem geringen Teil durch das Filtermaterial selbst. Die gesamte nach innen gerichtete Leckage berücksichtigt also beide Mechanismen, die beim ungewollten Einatmen von Partikeln eine Rolle spielen: die Leckage durch einen nicht vollständig dichten Sitz der Maske und die Penetration durch das Filtermaterial. Diese Prüfungen der Leckage werden mit zehn Versuchspersonen unter Einwirkung eines gesundheitlich unbedenklichen Prüfaerosols in einer abgeschlossenen Kammer durchgeführt. Dabei absolvieren die zehn Testpersonen auf einem Laufband bei 6 km/h verschiedene Übungen. Dies entspricht einer mittelschweren Arbeitsbelastung.

Folglich deckt das Abscheidevermögen der Filtermaterialien allein nur einen Teilaspekt der Norm ab und hilft bei der Beurteilung der realen Schutzwirkung von filtrierenden Halbmasken nur bedingt weiter.

Neben der rechtskonformen Prüfung der Masken sollte aber auch der Anwender entsprechend sensibilisiert werden, da besonders der oben erwähnte Dichtsitz der Maske maßgeblich für die Schutzfunktion von Bedeutung ist. So werden z.B. in der DGUV Regel 112-190 unter dem Thema Prüfung mit Geruchs- oder Geschmacksstoffen Verfahren beschrieben, die eine Überprüfung des ordnungsgemäßen Sitzes der Maske für den Anwender ermöglichen.

Weitere Informationen zur Prüfung und Zertifizierung von Atemschutzmasken finden Sie hier.

 

* EN 149:2001+A1:2009: Atemschutzgeräte - Filtrierende Halbmasken zum Schutz gegen Partikeln - Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung


Coronavirus (Covid-19) – Customer information

Actions to safeguard ift services, employees and clients

Datum: 20.05.2021

Dear ift clients and partners,

In Germany and Europe, the number of Covid-19 infections is declining. At ift Rosenheim, a hygiene concept has been established that has proven its worth.

The ift Rosenheim is still available and fully operational.

 

Frequently asked questions – FAQ

How are the services of ift Rosenheim currently offered?

The measures we have taken to maintain all our services have proven to be successful. This is particularly true in cases where customers do not wish to travel to Rosenheim for tests or meetings for good reasons. This includes the following measures:

  1. Video calls and conferences where all you need is a webcam and a microphone, which are available on every smartphone and notebook.
  2. Assembly service for test specimens, where you only have to deliver your test specimen and ift staff assemble everything according to the installation instructions – also instructed by video call, if necessary.
  3. Tests (fire resistance, air/wind/water, etc.) with video support in real time.
  4. Employees in home office are available to clients by mail and telephone without any restrictions.
  5. Safeguarding staff health through consistent compliance with the recommended protective measures recommended by RKI (Robert Koch-Institute) (regular room ventilation, disinfection stations in all rooms, increased cleaning intervals of contact surfaces, etc.).

 

How do I behave when visiting ift Rosenheim?

If you are planning a visit to ift Rosenheim, e.g. as part of a test, please note that the applicable "AHAL rules" must be observed throughout the premises:

  • Masks must be worn on the entire site of ift Rosenheim.
  • Disinfect hands when entering and leaving the buildings. There are dispensers in the entrance area. Wash hands regularly.
  • Cough or sneeze into the bend of your arm or into a paper tissue.
  • Avoid contact when greeting other people.
  • Wherever possible, keep at least 1.5 meters distance to other people.
  • Regular ventilation in rooms
  • When visiting ift Rosenheim, visitors must not have any symptoms of a Covid-19 infection.

 

What do I have to consider additionally, if I enter from a foreign country (risk area)?

In order to ensure that visits to ift Rosenheim (inspections, coordination, etc.) run smoothly, we would like to point out the most important current legal provisions for entries from foreign risk areas:

The new coronavirus entry regulation has been in force since May 12, 2021. Uniform registration, quarantine and verification obligations now apply nationwide. A general obligation to provide proof applies to persons entering the country by air. This means that these persons must always present a negative test result, proof of vaccination or proof of recovery to the carrier before departure, regardless of whether they have been in a risk area. In case of entry from so-called virus variant areas, carriage is prohibited.

Types of risk areas
A risk area is an area outside the Federal Republic of Germany for which an increased risk of infection with coronavirus SARS-CoV-2 has been identified by the Federal Ministry of Health in agreement with the Federal Foreign Office and the Federal Ministry of the Interior, for Construction and Home Affairs.

  1. High incidence area means a risk area when it has been determined that there is a particularly high incidence of SARS-CoV-2 coronavirus dissemination in that risk area,
  2. Virus variant area means a risk area when certain variants of SARS-CoV-2 coronavirus have been found to be prevalent in that risk area.

How do I know if I come from a risk area and what type it is (simple risk, high incidence or virus variant area)?
You can find out which areas are currently classified as a simple risk area, high incidence area and virus variant area from the list on the following website: www.rki.de/risikogebiete.

Obligation to register
Travelers who have been in a risk area for more than 24 hours in the past 10 days must register at www.einreiseanmeldung.de prior to entry and carry proof of registration with them upon entry.

Quarantine obligation

  • Immediately after entry, persons entering the country must go directly to their own home or other suitable accommodation that enables them to be secluded and must remain permanently secluded there for a period of 10 days after entry.
  • The competent district administrative authority must be informed immediately if typical symptoms of infection with the SARS-CoV-2 coronavirus, such as cough, fever, rhinitis or loss of smell and taste, appear during the seclusion period of 10 days.

The possibility of early termination of the quarantine depends on the classification of the Robert Koch-Institute (RKI):

  • "simple" risk area: quarantine can be terminated at any time by presenting a negative test, proof of vaccination or proof of recovery to the district administrative authority.
    In addition, persons who have stayed in a risk area for less than 24 hours as part of border traffic or who enter Germany for up to 24 hours are exempt from the obligation to register and quarantine.
  • High incidence area: the quarantine exemption test can only be performed after five days. However, proof of vaccination or recovery can be presented earlier to terminate the quarantine.
    In addition, the quarantine obligation does not apply if there is a compelling professional reason that cannot be postponed (max. 5 days). This must be confirmed by the employer or client.
  • Virus variant area: the quarantine period is 14 days. It cannot be terminated prematurely either by negative test or by proof of vaccination or recovery.

Obligation to provide proof
Proof of testing, proof of convalescence, or proof of vaccination must be available to persons six years of age or older upon entry in the following cases: 

  1. if they have been in an area classified as a high incidence area at the time of entry at any time during the ten days preceding entry,
  2. if at any time during the ten days preceding entry they have been in an area classified at the time of entry as a virus variant area, or
  3. if they enter the Federal Republic of Germany by air using a carrier.

Persons who are six years of age or older and are not covered by any of the items listed above, if they have been in an area classified as a risk area at the time of entry that is neither a high incidence area nor a virus variant area at any time in the 10 days preceding entry, must have proof of testing, proof of recovery, or proof of vaccination no later than 48 hours after entry.

How old may the test be?
The test evidence must refer to a test that was performed no more than 48 hours (for antigen tests) or 72 hours (PCR) ago. For the calculation of these periods, the time of entry is decisive. For virus variant areas, the period is reduced to 24 hours for antigen tests.

At what point does entry into Germany take place?
In principle, entry takes place when crossing the border of the Federal Republic of Germany by land, water or air from abroad. If the entry is made by a carrier, it is based on the planned first arrival with the possibility of disembarkation in the Federal Republic of Germany.

 

With this bundle of technical and organizational measures, we can also support you in this Corona crisis with all necessary services.

This approach provides the greatest possible degree of security, trust and capacity to act, so that our employees are able to continue to support you - whether for training, expert opinions, audits/external monitoring and testing at ift Rosenheim or on your company's own test facilities.

Call or send an e-mail to discuss the details with your contact person at ift Rosenheim.

 

Best regards
Dr. Jochen Peichl, CFO/Director
and
Prof. Jörn P. Lass, Director of Institute
 

Phone: +49 (0)8031 261-0

E-Mail: info@ift-rosenheim.de

 


Atemschutzmasken: Prüfung + Zertifizierung nach EN 149 jetzt möglich

EU-Baumusterprüfung, Zertifizierung und Tests zur Qualitätssicherung

Datum: 01.04.2021

Das ift Rosenheim ist jetzt als Prüf- und Zertifizierungsstelle für Atemschutzgeräte sowie filtrierende Halbmasken mit/ohne Ventile gemäß EN 149 notifiziert. Damit können ab sofort partikelfiltrierende Halbmasken (FFP1, FFP2 und FFP3) durch das ift Rosenheim geprüft, zertifiziert und überwacht werden.

Um die Beschaffenheit der von Kunden angeschafften Masken nachzuweisen, bietet das ift Rosenheim zudem Qualitätsprüfungen in Anlehnung an die EN 149 oder den CPA-Prüfgrundsatz an. Durch diese unabhängige Kontrolle können sich beispielsweise Krankenhäuser oder Verbände auf die gleichbleibende Produktqualität ihrer Atemschutzmasken verlassen.

Die zur Prüfung verwendeten Prüfstände wurden zu einem großen Teil durch die ift-Tochtergesellschaft ift MessTec GmbH entwickelt und produziert.

Weitere Informationen zum Prüfangebot erhalten Sie hier.


New service in the ift fire lab

Simple, economical assembly and testing of small components with adapter frame 3x3 m

Datum: 23.03.2021

It is great that we have demanding clients who challenge us with their wishes, requirements and criticism. For some time now, the desire to make the testing of smaller components simpler has come up again and again. That is why we had ift-MessTec build an adapter frame with 3x3 metres. This allows small components to be easily, economically and flexibly assembled and then tested. This allows us to improve flexibility and speed for the clients.

 

Many clients also make full use of the possibilities of the 8x5 metre furnace and test several product variants in one test. Due to our many years of extensive testing experience, we are able to develop optimal solutions in the selection of test specimens and the development of the test plan.

The video documentation and especially the livestream during the test (incl. recordings in furnace) are very well received by the clients. In addition, ift Rosenheim offers to arrange an installation service for the professional and standard-compliant assembly of the test elements via specialised companies from the region, as well as a repair/maintenance service including adjustment work (with monitoring and instruction via video). This means that even ambitious deadline requests in the project business can be met despite the Corona restrictions.

 

Just give us a call or send us an email to clarify the details. We are at your side even in these difficult times!

 

Best regards,

Markus Egli (Head of Division ift Fire Test,  Member of Executive Board)

and

Anyke Aguirre Cano (Head of Testing Department Fire Protection)