Türenprüfung bei Homanit

ift Rosenheim und Homanit kooperieren bei Klassifizierungsprüfung

Datum: 15.12.2020

Die ift Rosenheim GmbH und Homanit GmbH+Co.KG mit Sitz in Losheim am See haben einen gemeinsamen Kooperationsvertrag geschlossen. In dieser „Vereinbarung zur Durchführung von ift-Prüfungen außerhalb der ift-Labore im Rahmen der 17025-Akkreditierung und gemäß BauPVO, Art. 46“ wurden alle notwendigen Rahmenbedingungen festgelegt, die es ermöglichen, dass neue Türsysteme – geprüft bei Homanit – einen offiziellen Prüfnachweis (Klassifizierungsbericht) des ift Rosenheim erhalten können.

 

Die Kooperation bezieht sich explizit auf die Differenzklimaprüfung von Türen gemäß DIN EN 1121 „Türen – Verhalten zwischen zwei unterschiedlichen Klimaten“ und umfasst die Klimaklassen a-c.

 

Zu diesem Zweck wurden in dem kürzlich neu eröffneten Homanit Technologie-Zentrum durch die ift MessTec GmbH Klimakammern installiert. Es handelt sich dabei um eine Klimakammer zur Vorklimatisierung und um einen Differenzklimaprüfstand mit Außen- und Innenklima mit zwei getrennten Schalen für das Außenklima. So können bis zu vier Türblätter gleichzeitig in zwei unterschiedlichen Klimaklassen geprüft werden. Dabei ist es möglich Temperaturen zwischen +40° bis -15°C und Luftfeuchtgehalte zwischen 25 % und 85 % zu realisieren. Ergänzt wird die Einheit durch einen Verzugsprüfstand. Klimadaten und Verzugsverläufe werden permanent überwacht und elektronisch protokolliert. Bei Bedarf lässt sich das ift Rosenheim jederzeit per Video zur Prüfung zuschalten.

 

Homanit nutzt die installierten Türenprüfstände für eigene Entwicklungen, bietet diese Dienstleistung jedoch auch seinen Kunden aus der Türenindustrie an. Interessierte Kunden können sich gerne direkt an Homanit wenden.


Coronavirus (Covid-19) – Customer information

Actions to safeguard ift services, employees and clients

Datum: 11.11.2020

Dear ift clients and partners,
 

In Germany and Europe, the number of infections is again rising rapidly. Unlike in spring, however, the handling of the protective measures has become well established. At ift Rosenheim, a hygiene concept was established that has proven its worth.

ift Rosenheim therefore is accessible and fully operational.

 

Frequently asked questions – FAQ

How are the services of ift Rosenheim currently offered?

The measures we have taken to maintain all our services have proven to be successful. This is particularly true in cases where customers do not wish to travel to Rosenheim for tests or meetings for good reasons. This includes the following measures:

  1. Video calls and conferences where all you need is a webcam and a microphone, which are available on every smartphone and notebook.
  2. Assembly service for test specimens, where you only have to deliver your test specimen and ift craftsmen assemble everything according to the installation instructions – also instructed by video call, if necessary.
  3. Tests (fire resistance, air/wind/water, etc.) with video support in real time.
  4. Employees in home office are available to clients by mail and telephone without any restrictions.
  5. Ensuring employee health by consistently following to the recommended protective measures recommended by RKI (regular room ventilation, disinfection stations in all rooms, increased cleaning intervals of contact surfaces, etc.)

 

How do I behave when visiting ift Rosenheim?

f you are planning a visit at ift Rosenheim, e.g. as part of a test, please note that the applicable "AHAL rules" must be observed on the entire company site:

  • Masks must be worn on the entire site of ift Rosenheim
  • Disinfect hands when entering and leaving the buildings. There are dispensers in the entrance area. Wash hands regularly. Cough or sneeze into the bend of your arm or into a paper tissue.
  • Avoid contact when greeting other people.
  • Wherever possible, keep at least 1.5 meters distance to other people.
  • Regular ventilation in rooms
  • When visiting ift Rosenheim, visitors must not have any symptoms of Covid-19 infection.

 

What do I have to consider additionally, if I enter from a foreign country (risk area)?

In order to ensure that visits to ift Rosenheim (tests, coordinations, etc.) are conducted properly on site, we would like to draw your attention to the most important current legal requirements when entering from foreign risk areas:

  1. Since November 8 2020, travelers who have been in a risk area for more than 24 hours in the last 10 days must register at www.einreiseanmeldung.de before arriving in Germany and carry a proof of registration upon entry.
  2. If, in exceptional cases, it is not possible to register digitally, travelers must instead fill out a replacement notification in paper form.
  3. Immediately after entering the country, visitors must go directly to their own home or another suitable accommodation that allows for seclusion and remain permanently secluded for a period of ten days after entering the country.
  4. The responsible district administrative authority must be informed immediately if typical symptoms of an infection with the coronavirus SARS-CoV-2 such as cough, fever, cold or loss of smell and taste occur during the isolation period of 10 days.
  5. The obligation to quarantine ends early, at the earliest on the fifth day after entry, if the affected person has a negative test result. The associated test may be carried out on the fifth day after entry at the earliest..
  6. The quarantine obligation does not apply if there is a compelling professional reason that cannot be postponed. This must be confirmed by the employer or client. No test is necessary if the stay in Bavaria is less than 24 hours. If the stay is > 24 hours, a negative corona test result must also be submitted immediately to the district administrative authority on request. The underlying test may either have been taken no more than 48 hours before entry or must be taken upon entry into the Federal Republic of Germany. The test result must be kept for at least ten days after entry.

 

With this bundle of technical and organizational measures, we can also support you in this Corona crisis with all necessary services.

This procedure provides the best possible degree of security, trust and capacity to act, so that our employees are able to continue to support you - whether for training, expert opinions, audits/external monitoring and testing at ift Rosenheim or on you company's own test benches.

Call or send an e-mail to discuss the details with your contact person at ift Rosenheim. We are at your side in these difficult times too!

Best regards
Dr. Jochen Peichl, CFO/Director
and
Prof. Jörn P. Lass, Director of Institute
 

Phone: +49 (0)8031 261-0

E-Mail: info@ift-rosenheim.de

 


Erweiterung von "Mein ift" um Bereich Zertifizierung + neuer öffentlicher Zertifikatsbereich

Unterlagen und Informationen zu Ihren ift-Zertifizierungen nun im geschlossenen Kundenbereich "Mein ift" verfügbar

Datum: 21.10.2020

Der geschlossene Kundenbereich "Mein ift" im ift-Portal bietet seit mehr als sieben Jahren die Möglichkeit, Dokumente und Informationen zu den firmeneigenen ift-Prüfungen wie Angebote, Aufträge und Prüfberichte sowie zu Kalibrierungen jederzeit und von überall abzurufen. Mit der Erweiterung um den Bereich Zertifizierung haben jetzt auch Dokumente und Informationen zu ift-Zertifizierungen Einzug in das Dokumentencenter von "Mein ift" gehalten.

Dort haben Sie nun die wichtigsten Daten und Unterlagen zu Ihren ift-Zertifizierungen, wie Verträge, Zertifikate und die Vertragsgrundlagen, wie ift-Zertifizierungsprogramme stets auf einen Blick und gebündelt verfügbar und können diese - unter Voraussetzung eines Internetzugangs - permanent und weltweit abrufen.

Auch der Bereich der veröffentlichten Zertifikate wurde in diesem Zusammenhang neu gestaltet. Unter www.ift-rosenheim.de/zertifizierte-firmen finden Sie ab jetzt eine Auflistung aller ift-zertifizierten Firmen.

 

Sie nutzen noch nicht die Vorteile von "Mein ift"? 
Melden Sie sich jetzt an!

Mehr Informationen zu "Mein ift", den Anmeldemodalitäten und nützliche Hinweise zur Nutzung erfahren Sie in unseren kurzen Video-Tutorials.


Bundeswirtschaftsministerium fördert KMU für Mitarbeit in der Normung

Technologieförderprogramm WIPANO ausgebaut und bis Ende 2023 verlängert

Datum: 03.01.2020

Normung ist immer mehr eine Aufgabe internationaler Organisationen. Sie dient dem Abbau technischer Handelshemmnisse, der schnelleren Verbreitung von Innovationen und der Konkretisierung der technischen Gesetzgebung. Für die innovative deutsche Wirtschaft ist es von großer Bedeutung, international Normen und Standards mit zu setzen. Aktive Mitarbeit an der Erstellung von Normen und Standards bedeutet: Die Inhalte von Normen gestalten und beeinflussen.

Mit dem Förderprogramm WIPANO bietet das Wirtschaftsministerium u.a. eine Förderung für Unternehmen an, die nach mindestens dreijähriger Pause wieder in Normenausschüssen des DIN (oder CEN bzw. ISO) tätig werden wollen oder das noch nie waren.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die zum Zeitpunkt der Antragstellung eine Größe von 1 000 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von 100 Millionen Euro nicht überschreiten und den Sitz, eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben. Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss (Projektförderung) in Form einer Anteilfinanzierung gewährt. Bemessungsgrundlage sind die zuwendungsfähigen Ausgaben in einem Zeitraum von maximal 36 Monaten, die bis zu 70 % anteilig finanziert werden. Reisekosten im Zusammenhang von nationalen und/oder internationalen Normungsgremien werden gemäß dem Bundesreisekostengesetz anerkannt. Teilnahmegebühren und Reisekosten für nationale und/oder internationale Normungsgremien werden bis zu einer Obergrenze von 20 000 Euro gefördert. Die Auszahlung der Zuwendung erfolgt nachschüssig, Ausgaben, die außerhalb des im Zuwendungsbescheid festgelegten Bewilligungszeitraums im Zusammenhang mit dem Projekt verursacht wurden, dürfen nicht abgerechnet werden!

Näheres über wipano-ptj@fz-juelich.de bzw. telefonisch unter 030/ 20199 535.


Forum Tagliafuoco Italia 2019

Feuerschutzabschlüsse und Umsetzung der CE-Kennzeichnung

Datum: 28.11.2019

Am 25. Oktober veranstaltete Chemolli Fire gemeinsam mit dem ift Rosenheim erfolgreich das erste Brandschutzforum in Italien (Bardolino). 130 Teilnehmer informierten sich über den aktuellen Stand zu Feuer- und Rauchschutzabschlüssen und die Umsetzung der CE-Kennzeichnung.

 

Seit dem 1. November ist die CE-Kennzeichnung für Feuerschutzabschlüsse in der Außenanwendung gemäß EN 16034 verpflichtend. Die Unsicherheit der italienischen Branche zur Umsetzung der CE-Kennzeichnung war in letzter Zeit immer noch sehr groß, so dass das Beratungsunternehmen für Feuerschutzabschlüsse Chemolli Fire zusammen mit dem ift Rosenheim das „Forum Tagliafuoco“ ins Leben rief. Es fand in Zusammenarbeit mit UCCT (Unione Costruttori Chiusure Tecniche), der Guardia di Finanza (ital. Finanzpolizei), SIAC, SAIE Bari und Edilsocialnetwork statt. Die Veranstaltung wurde von Eros Chemolli (Chemolli Fire) und Guido Zanotti (UCT Service) moderiert.

 

Unter anderem referierte Gerhard Wackerbauer (Leiter der notifizierten Produktzertifizierungsstelle Brandschutz (NPZ) des ift Rosenheim) ausführlich über die Probleme, die sich beim Übergang zur EN 16034 ergeben sowie bei der Verwendung historischer Daten. Christian Kehrer (Leiter der ift-Zertifizierungsstelle) befasste sich mit dem Thema HPS – Hardware Performance Sheet, welche die Austauschbarkeit von Beschlägen an Feuerschutzabschlüssen unterstützen soll. Die Anforderungen an Rauchschutzabschlüsse war Thema von Christine Schmaus (ift), während Roland Fischer (ift) über die Chancen, aber auch über die Einschränkungen der Märkte in den USA und im Mittleren Osten sprach: Der Weltmarkt ist offen. Wichtig sei, die Regeln zu kennen, bevor man sich neuen Märkten stellt.

 

Pietro Romano (Guardia di Finanza – Finanzpolizei) sprach über die Kontrollen der CE-Kennzeichnung von Fenstern und Toren, die in naher Zukunft umgesetzt werden. Guido Zanotti (UCCT) berichtete über den derzeitigen Stand aus Sicht der Monteure: Wartungsverträge werden immer wichtiger.

 

Den intensiven Arbeitstag mit teilweise hitzigen Diskussionen fasste Eros Chemolli wie folgt zusammen: „Die Herausforderungen sind nicht mehr regional, national oder gar europäisch. Das Spielfeld ist die ganze Welt! Deshalb brauchen wir mehr Professionalität und Zusammenarbeit von allen Seiten. Die Branche der Feuerschutzabschlüsse gewinnt branchenübergreifend auch auf sozialer Ebene immer mehr an Bedeutung. Aus diesem Grund wird die Notwendigkeit an Überwachungen und Kontrollen zunehmen. Und dann müssen wir darüber nachdenken, in Bereichen mit großem Entwicklungspotenzial wie der Instandhaltung und Wartung tätig zu werden.“