Coronavirus (Covid-19) – Customer information

Actions to safeguard ift services

Datum: 14.04.2020

Dear ift customers and partners,
 
Very restrictive actions were introduced in Germany and Europe to slow down the spread of coronavirus. This leads to severe restrictions in daily life and in common business processes. Taiwan and South Korea show how to deal professionally with the corona risk. In these two countries, the consistent application of personal protection behaviour, a transparent information policy, cancellation of mass events and early detection measures result in low and declining case numbers, so that daily life and business life continues relatively normally.
 
This approach is also the benchmark for our actions at ift Rosenheim. We do everything for the health of our employees, but also to ensure that the institute is able to work, in order to provide our customers with all the services they need. 
 
To this end, we have taken the following measures in accordance with the recommendation of the German Federal Government on the industrial safety standard SARS-CoV-2:
 
  • Video calls and conferences, where you as a customer only need a webcam and a microphone, which are available on every smartphone and notebook.
  • Assembly service for test specimens, where you only need to deliver your test specimen and the ift craftsmen will assemble everything according to the assembly instructions - also by video surveillance if necessary. 
  • Tests (fire resistance, air/wind/water, etc.) with video support in real time.
  • Thanks to IT investments, employees in the home office can still be reached by customers via e-mail and telephone without any restrictions.
  • Maintaining a safety distance of 1.5 - 2 metres by reducing the density of occupancy in offices and meeting rooms.
  • Ensuring employee health by consistently following to the recommended protective actions recommended by RKI (sneezing/coughing behaviour, regular room ventilation and hand washing, increased cleaning intervals of possible contact surfaces, etc.).
 
This procedure creates the greatest possible degree of safety, trust and manageability, so that our employees will continue to be able to support you - whether for training courses, expert opinions, audits/external monitoring and inspections in ift Rosenheim or on the company's own test rigs. 
 
With this bundle of technical and organizational actions, we want to support you in the Corona crisis with all the necessary services so that you can work on your construction projects and product developments reliably and successfully.
 
Please call or send an e-mail to discuss the details with your contact person at ift Rosenheim. We are at your side even in these difficult times!
 
Yours
Dr. Jochen Peichl, CEO
and
Prof. Jörn P. Lass, CTO
 
 

If you do have any further questions, do not hesitate to contact us:

Phone: +49 (0)8031 261-0
E-Mail: info@ift-rosenheim.de

 


Bundeswirtschaftsministerium fördert KMU für Mitarbeit in der Normung

Technologieförderprogramm WIPANO ausgebaut und bis Ende 2023 verlängert

Datum: 03.01.2020

Normung ist immer mehr eine Aufgabe internationaler Organisationen. Sie dient dem Abbau technischer Handelshemmnisse, der schnelleren Verbreitung von Innovationen und der Konkretisierung der technischen Gesetzgebung. Für die innovative deutsche Wirtschaft ist es von großer Bedeutung, international Normen und Standards mit zu setzen. Aktive Mitarbeit an der Erstellung von Normen und Standards bedeutet: Die Inhalte von Normen gestalten und beeinflussen.

Mit dem Förderprogramm WIPANO bietet das Wirtschaftsministerium u.a. eine Förderung für Unternehmen an, die nach mindestens dreijähriger Pause wieder in Normenausschüssen des DIN (oder CEN bzw. ISO) tätig werden wollen oder das noch nie waren.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die zum Zeitpunkt der Antragstellung eine Größe von 1 000 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von 100 Millionen Euro nicht überschreiten und den Sitz, eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben. Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss (Projektförderung) in Form einer Anteilfinanzierung gewährt. Bemessungsgrundlage sind die zuwendungsfähigen Ausgaben in einem Zeitraum von maximal 36 Monaten, die bis zu 70 % anteilig finanziert werden. Reisekosten im Zusammenhang von nationalen und/oder internationalen Normungsgremien werden gemäß dem Bundesreisekostengesetz anerkannt. Teilnahmegebühren und Reisekosten für nationale und/oder internationale Normungsgremien werden bis zu einer Obergrenze von 20 000 Euro gefördert. Die Auszahlung der Zuwendung erfolgt nachschüssig, Ausgaben, die außerhalb des im Zuwendungsbescheid festgelegten Bewilligungszeitraums im Zusammenhang mit dem Projekt verursacht wurden, dürfen nicht abgerechnet werden!

Näheres über wipano-ptj@fz-juelich.de bzw. telefonisch unter 030/ 20199 535.


Forum Tagliafuoco Italia 2019

Feuerschutzabschlüsse und Umsetzung der CE-Kennzeichnung

Datum: 28.11.2019

Am 25. Oktober veranstaltete Chemolli Fire gemeinsam mit dem ift Rosenheim erfolgreich das erste Brandschutzforum in Italien (Bardolino). 130 Teilnehmer informierten sich über den aktuellen Stand zu Feuer- und Rauchschutzabschlüssen und die Umsetzung der CE-Kennzeichnung.

 

Seit dem 1. November ist die CE-Kennzeichnung für Feuerschutzabschlüsse in der Außenanwendung gemäß EN 16034 verpflichtend. Die Unsicherheit der italienischen Branche zur Umsetzung der CE-Kennzeichnung war in letzter Zeit immer noch sehr groß, so dass das Beratungsunternehmen für Feuerschutzabschlüsse Chemolli Fire zusammen mit dem ift Rosenheim das „Forum Tagliafuoco“ ins Leben rief. Es fand in Zusammenarbeit mit UCCT (Unione Costruttori Chiusure Tecniche), der Guardia di Finanza (ital. Finanzpolizei), SIAC, SAIE Bari und Edilsocialnetwork statt. Die Veranstaltung wurde von Eros Chemolli (Chemolli Fire) und Guido Zanotti (UCT Service) moderiert.

 

Unter anderem referierte Gerhard Wackerbauer (Leiter der notifizierten Produktzertifizierungsstelle Brandschutz (NPZ) des ift Rosenheim) ausführlich über die Probleme, die sich beim Übergang zur EN 16034 ergeben sowie bei der Verwendung historischer Daten. Christian Kehrer (Leiter der ift-Zertifizierungsstelle) befasste sich mit dem Thema HPS – Hardware Performance Sheet, welche die Austauschbarkeit von Beschlägen an Feuerschutzabschlüssen unterstützen soll. Die Anforderungen an Rauchschutzabschlüsse war Thema von Christine Schmaus (ift), während Roland Fischer (ift) über die Chancen, aber auch über die Einschränkungen der Märkte in den USA und im Mittleren Osten sprach: Der Weltmarkt ist offen. Wichtig sei, die Regeln zu kennen, bevor man sich neuen Märkten stellt.

 

Pietro Romano (Guardia di Finanza – Finanzpolizei) sprach über die Kontrollen der CE-Kennzeichnung von Fenstern und Toren, die in naher Zukunft umgesetzt werden. Guido Zanotti (UCCT) berichtete über den derzeitigen Stand aus Sicht der Monteure: Wartungsverträge werden immer wichtiger.

 

Den intensiven Arbeitstag mit teilweise hitzigen Diskussionen fasste Eros Chemolli wie folgt zusammen: „Die Herausforderungen sind nicht mehr regional, national oder gar europäisch. Das Spielfeld ist die ganze Welt! Deshalb brauchen wir mehr Professionalität und Zusammenarbeit von allen Seiten. Die Branche der Feuerschutzabschlüsse gewinnt branchenübergreifend auch auf sozialer Ebene immer mehr an Bedeutung. Aus diesem Grund wird die Notwendigkeit an Überwachungen und Kontrollen zunehmen. Und dann müssen wir darüber nachdenken, in Bereichen mit großem Entwicklungspotenzial wie der Instandhaltung und Wartung tätig zu werden.“