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Lüftung

 

Wohnräume müssen aus gesundheitlichen und bauphysikalischen Gründen belüftet werden. Der hygienisch notwendige Frischluftbedarf beträgt als Richtwert ca. 30 m3/h pro Person. Die baulich notwendige Lüftung muss die anfallende Luftfeuchte abtransportieren, um Tauwasserausfall und Schimmelpilzbildung zu vermeiden. Die intensive Wechselwirkung zwischen Heizsystem, Innenraumtemperatur und baulichem Wärmeschutz muss beachtet werden.


Neue luftdichte Baukonstruktionen und ein geändertes Lüftungsverhalten führten in den letzten Jahren zu einer höheren Feuchtebelastung im Innenraum und damit zu Diskussionen über den notwendigen Luftwechsel sowie die Grenzen der manuellen Fensterlüftung. So wird in Deutschland durch die neue DIN 1946-6:2009-12 „Raumlufttechnik – Teil 6: Lüftung von Wohnungen" mindestens ein nutzerunabhängiger Luftwechsel zum Feuchteschutz gefordert. Diese Anforderung kann mittels moderner Fensterlüfter, d. h. Lüftungselementen, die im oder am Fenster integriert sind, erfüllt werden. Der Planung und Umsetzung von Lüftungskonzepten wird in Zukunft, speziell im Rahmen der Fenstermodernisierung, ein hoher Stellenwert zukommen.

Die ift Richtlinien LU-01/1 und LU-02/1 beschreiben die Anforderungen, Planung, Ausschreibung und den Einsatz von Fensterlüftern.

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