Achtung Stolperfalle!

Datum: 11.10.2018 | Download: Fachartikel (PDF) | Autor(en): Dipl.-Ing. (FH) Knut Junge | Kontakt: Susanne Hainbach

Empfehlungen zur Barrierefreiheit

Wer sich mit dem Thema Barrierefreiheit im privaten Wohnumfeld befasst, stößt früher oder später auf die Regelungen der nationalen DIN 18040-2 [1]. Zu Türen findet sich dort eine Vielzahl von Regelungen, zu Fenstern sind diese eher rudimentär gehalten. Beiden Bauelementen ist gemein, dass über die normativen Vorgaben hinaus kaum Hinweise zur praktischen Umsetzung existieren. Diese Lücke soll das Forschungsvorhaben „Barrierefreiheit von Bauelementen“ (Kurztitel) schließen.

 

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Produktnorm EN 14351-2 für Innentüren

Datum: 16.5.2018 | Download: Fachartikel (PDF) | Autor(en): Andreas Schmidt | Kontakt: Gabriele Tengler

auf der Zielgeraden

Inhaltlich werden drei Anwendungsfälle von Innentüren unterschieden:

 

  1. Innentüren ohne besondere Anforderungen („einfache Zimmertüren“),
  2. Innentüren mit besonderen Anforderungen (z. B. Schallschutz, Wärmedurchgang, Luftdichtheit, Nutzungssicherheit) wie Türen zum Treppenhaus oder Wohnungsabschlusstüren),
  3. Innentüren in Fluchtwegen.

 

Gegenüber der Produktnorm für Außentüren (EN 14351-1) gelten folgende Anforderungen:

 

  • Brandverhalten der Bauteile,
  • Nutzungssicherheit automatische Drehflügeltüren,
  • Dauerhaftigkeit bez. Luftdichtheit und Nutzungssicherheit.

 

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Tür- und Zargenhersteller, Händler und Einbauer

Datum: 16.05.2018 | Download: Fachartikel (PDF) | Autor(en): Andreas Schmidt | Kontakt: Maximilian Alberter

Die neue EN 14351-2 – praktische Tipps zum CE-Zeichen

Europäische Produktnormen legen fest, welche Leistungsmerkmale bzw. -eigenschaften die Produkte aufweisen können und wie diese zu prüfen und, falls erforderlich, zu klassifizieren sind. Üblicherweise erfolgt dies durch Verweise auf Prüf- bzw. Klassifizierungsnormen, die seit ca. 2001 alle vorliegen.

Während die Anwendung von Normen normalerweise freiwillig ist, ist dies aufgrund der europäischen Bauproduktenverordnung (BauPVO) bei sogenannten „harmonisierten Normen“ Pflicht! Diese Harmonisierung einer Produktnorm erfolgt durch die Listung im europäischen Amtsblatt – erst dann ist während der sogenannten „Koexistenzperiode“ eine CE-Kennzeichnung zulässig. Nach dem Ende der Koexistenzperiode ist eine CE-Kennzeichnung dieser Bauprodukte Pflicht.

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Neufassung DIN 4109 – Innentüren

Datum: 06.01.2018 | Download: Fachartikel (PDF) | Autor(en): Joachim Hessinger, Bernd Saß | Kontakt: Gabriele Tengler

Neuregelungen im Schallschutz in Deutschland

Im Vergleich zur Fassung der DIN 4109 „Schallschutz im Hochbau“ aus dem Jahr 1989 [1] haben sich bei der Neufassung von 2016/2018 einige Änderungen ergeben. U.a. wurde die Norm neu gegliedert; aus einem Hauptteil und mehreren Beiblättern wurde eine neunteilige Norm:

  • Teil 1 mit Mindestanforderungen für den Schallschutz;
  • Teil 2 beschreibt das Nachweisverfahren, d.h. das Rechenverfahren zum Nachweis der Erfüllung der Anforderungen;
  • Teil 4 enthält Regelungen zum Nachweis über bauakustische Messungen;
  • Die Teile 31 bis 36 enthalten den Bauteilkatalog mit Konstruktionen zum Nachweis des Schallschutzes:

Ein Teil 5 für den erhöhten Schallschutz ist in Vorbereitung.

Nachfolgend werden wesentliche Änderungen im Hinblick auf die Schalldämmung von Innentüren dargestellt.

 

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Quo Vadis Verbundfenster

Datum: 25.5.2018 | Download: Interview (PDF) | | Autor(en): Prof. Ulrich Sieberath, Jürgen Benitz-Wildenburg | Kontakt: Jürgen Benitz-Wildenburg | Medium: Glas-Fenster-Fassade

Comeback oder nur alter Wein in neuen Schläuchen?

Verbundfenster – Comeback oder nur alter Wein in neuen Schläuchen?

 

Das Verbundfenster erlebt gerade ein Comeback und ist kein alter Wein in neuen Schläuchen, weil sich die Anforderungen der EnEV bezüglich winterlichem und sommerlichem Wärmeschutz optimal erfüllen lassen. Gebäude mit hohem Glasanteil benötigen einen leistungsfähigen Sonnenschutz, der sich im Zwischenraum der Verbundflügel ideal integrieren lässt. Dort sind Raffstores, Lamellen oder Folien vor Witterung und Verschmutzung bestens geschützt, insbesondere wenn kein Dachüberstand vorhanden ist, was im städtischen Umfeld eher die Regel als die Ausnahme ist. Außerdem ist die Verschattung zur Wartung ohne Gerüst einfach und kostengünstig zu erreichen. Allerdings kann Tauwasser im Flügelzwischenraum bauphysikalisch nicht ganz verhindert werden und ist konstruktiv zu minimieren, beispielsweise durch einen umlaufenden Belüftungsspalt des äußeren Flügels von 1,5 bis 2 mm. Bei Schallschutzfenstern sind versetzte Bohrungen oder ein Labyrinth zwischen Flügelzwischenraum und Außenluft notwendig. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen können vom ift Rosenheim durch Messungen und Berechnungen nachgewiesen werden.

Ein weiterer Vorteil sind hohe Schall- und Wärmedämmwerte für Neubauten und im Denkmalschutzbereich. Eine andere interessante Option sind druckentspannte Isoliergläser (DEMIG) für Fassaden, bei denen sich Verschattungen im Scheibenzwischenraum von bis zu 150 mm gut integrieren lassen. Nun sind Hersteller und Handel gefordert den Mehrwert von Verbundfenstern dem Planer und Bauherren zu „verkaufen“. Das ift Rosenheim unterstützt dies durch Publikationen und den Schriften des ifz Rosenheim.

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