Forschungsprojekt - Wärmedurchgangskoeffizient k von Fenstern

Bestimmung des Wärmedurchlaßwiderstandes und des Wärmedurchgangskoeffizienten von Fenstern in Abhängigkeit der Verglasung, des Rahmenmaterials, des Rahmenanteils und der Fugendurchlässigkeit


Ausgangssituation

Durch die Energieverknappung wurden an den Wärmeschutz im Hochbau strengere Anforderungen gestellt als bisher und erstmals ist auch das Fenster mit den "Ergänzenden Bestimmungen zu DIN 4108, Ausgabe Oktober 1974" bauaufsichtlich erfaßt [4]. Diese Entscheidung ist richtig, da das Fenster in der gesamten Außenwand im Hinblick auf den Wärmeschutz als die schwächste Stelle betrachtet werden kann.

Die Einführung der "Ergänzenden Bestimmungen" kam für die Hersteller und die planenden Architekten überraschend, so daß nicht genügend Zeit blieb, die vorhandenen Konstruktionen zu überprüfen und meßtechnisch abzusichern.

Da sowohl das Beiblatt zu DIN 4108 als auch der Ergänzungserlaß vorübergehenden Charakter haben und durch eine neue Ausgabe der DIN 4108 "Wärmeschutz im Hochbau" [3] abgelöst werden, erscheint es unumgänglich, den Ausschuß zur Bearbeitung des Abschnittes Fenster zu unterstützen. Neben der Behebung der bestehenden Unsicherheit bei Architekten und Fensterherstellern ist damit auch für den Bauherrn ein hohes Maß an Sicherheit bei der Abschätzung der Wärmeverluste möglich.

Zielsetzung

Diese Untersuchung soll dazu führen, den Meßaufwand zur Beurteilung des wärmetechnischen Verhaltens von Fensterkonstruktionen auf ein Minimum zu beschränken, damit nicht für jede Änderung an Rahmenanteil, Rahmenstärke, Verglasung usw. eine neue Messung erforderlich wird. Zusätzlich soll eine Bestimmung der Wärmeverluste - auch für komplizierte Profilformen und -kombinationen - auf rechnerischem Weg erreicht werden. Durch diese gesuchte Rechenmethode müssen alle in dem Bild 1 aufgeführten Einflußgrößen, die für das wärmetechnische Verhalten einer Konstruktion von Bedeutung sind, erfaßt werden.

Projektinformationen


Projektleiter:
-

Projektmitarbeiter:
H.-J. Hartmann
R. Heinrich
J. Schmid

Projektlaufzeit:
März 1978

Förderstellen