Forschungsprojekt - Untersuchung über die Eignung von Kleinzinken für Rahmenverbindungen an Holzfenstern

 


Ausgangssituation

Die Keilzinkenverbindung wird im Holzfensterbau als Längsverbindung seit Jahren eingesetzt. Wenn von wirtschaftlichen Betrachtungen abgesehen wird, so war der Erfolg einer Qualitätsverbesserung der Holzkonstruktion immer dann gegeben, wenn die Voraussetzungen für eine einwandfreie Fertigung gesichert waren. Die Schäden an Fenstern aus der Keilzinkung lassen sich fast ausschließlich mit der Nichtbeachtung heute bekannter Grundsätze erklären. Diese Feststellung galt nicht immer und in früheren Jahren wurden Erfahrungen nicht zuletzt auf Kosten der Bauherren gesammelt.

Mit der Einführung der Kleinzinken - häufig auch als Minizinken bezeichnet - waren verschiedene Probleme der Keilzinkung im Fensterbau leichter unter Kontrolle zu halten. Ein wesentlicher Vorteil der Kleinzinken ist die geringere Neigung zum Abzeichnen der Zinkenstruktur durch den Anstrich.

Der Erfolg der Kleinzinken als Längsverbindung und die offenen Probleme der Rahmenverbindung sowohl in der Fertigung als auch bei der späteren Beanspruchung am eingebauten Fenster führten zu Überlegungen, Kleinzinken auch an Rahmenverbindungen einzusetzen. Fertigungstechnisch unbestreitbare Vorteile der Rahmenverbindung mit Kleinzinken sicherten das Interesse der Fensterhersteller.

Zielsetzung

Das Verantwortungsbewußtsein aller Beteiligten um den Marktanteil des Holzfensters führten zu der nachstehend beschriebenen Versuchsreihe, da man sich im klaren darüber war, dass in der heutigen Situation dem Abnehmer nur ein ausgereiftes Produkt angeboten werden kann.

Projektinformationen


Projektleiter:
-

Projektmitarbeiter:
E. Seifert
J. Schmid
D. Rauch

Projektlaufzeit:
August 1972

Projektpartner