Tragfähigkeit von Sicherheitsvorrichtungen



Sicherheitsvorrichtungen (z. B. Befestigungsvorrichtungen und Fangscheren, Feststeller und Befestigungsvorrichtungen für Reinigungszwecke) müssen, wenn sie in Übereinstimmung mit der vom Hersteller veröffentlichten Bedienungsanleitung vorhanden und in Betrieb sind, das Türblatt oder den Fensterflügel 60 s in der ungünstigsten Position (d. h. Lage, Richtung) bei einer Last von 350 N halten können. Diese Schwellenfestigkeit muss durch Prüfungen nach EN 14609 oder EN 948 (Referenzverfahren) oder durch Berechnung nachgewiesen werden.

 

Sicherheitsvorrichtungen sind Elemente, die den Nutzer von Fenstern und Türen vor Gefahren schützen, die durch eine unsachgemäße Bedienung oder Nutzung entstehen können. Dies können z. B. Fangscheren (Putzscheren), Feststeller und Öffnungsbegrenzer sein. Öffnungsbegrenzer sind im Regelfall dazu bestimmt, die aus statischen Kräften resultierenden Belastungen zur Begrenzung des Öffnungswinkels aufzunehmen. Sie können in Türschließer integriert sein oder in Form von zusätzlichen energieverzehrenden oder nichtenergieverzehrenden Vorrichtungen in Fenster montiert werden. Öffnungsbegrenzer gelten als Sicherheitsvorrichtungen und müssen die Beanspruchungen gemäß Ab-schnitt 4.8 erfüllen. Es handelt sich um eine Forderung, die grundsätzlich in der CE-Kennzeichnung zu deklarieren ist, da es sich hier um einen Schwellenwert (threshold value) handelt...

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(Quelle: Kommentar zur DIN EN 14351-1 – Produktnorm – Fenster und Außentüren ohne Eigenschaften bezüglich Feuerschutz und/ohne Rauchdichtheit)


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