Forschungsprojekt - Schichtholzfenster

 


Ausgangssituation

Die Überprüfung des zur "BAU 68" vorgestellten Prototyps eines Schichtholzfensters mit runden Ecken zeigte, dass die Konstruktion zwar einen gangbaren Weg darstellt, das Fenster selbst aber noch nicht funktionsfähig war. Die Untersuchungen durch das Wilhelm-Klauditz-Institut und das Institut für Fenstertechnik e.V. ließen aber erwarten, dass die Weiterentwicklung zum Erfolg führt und den Bemühungen zur Vereinfachung von Fensterkonstruktionen entgegen kommt. Aufbauend auf den Vorarbeiten wurden die Probekörper für das vorliegende Forschungsvorhaben hergestellt und diese den notwendigen Prüfungen unterzogen, welche zur Weiterentwicklung und Überprüfung des Fensters notwendig waren.

Das gesamte Forschungsvorhaben wurde in die Abschnitte A und B gegliedert, wobei der Abschnitt A sich mit Fragen des Werkstoffes, der Oberflächenbehandlung und des Verhaltens bei Klimaeinwirkung beschäftigte. Die hierzu erforderlichen Arbeiten wurden vom Wilhelm-Klauditz-Institut durchgeführt.

Der Teil B des Forschungsvorhabens wurde vom Institut für Fenstertechnik e.V. mit folgenden Teilaufgaben bearbeitet:
  1. Verhalten des Fensters bei mechanischer Belastung
  2. Beurteilung der Fugendurchlässigkeit und Schlagregensicherheit
  3. Einbau der Verglasung
  4. Einbau des Fensters im Baukörper


Zielsetzung

Ziel der Arbeiten ist die Zusammenstellung von Unterlagen für die Herstellung des Fensters einschließlich der Abschätzung der Anwendungsgrenzen.

Projektinformationen


Projektleiter:
-

Projektmitarbeiter:
E. Seifert
J. Schmid

Projektlaufzeit:
Oktober 1973

Förderstellen