Mechanische Einbruchhemmung

Datum: 01.09.2014 | Download: Fachartikel (PDF) | Autor(en): Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Benitz-Wildenburg, Jens Pickelmann | Kontakt: Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Benitz-Wildenburg

Planung, Anforderungen und konstruktive Umsetzung

Die Polizeiliche Kriminalstatistik [1] weist eine erneute Steigerung der Einbruchsdelikte von +3,7% auf 149.500 Fälle aus sowie einen Anstieg des „Tageswohnungseinbruchs“ (+5,8 Prozent auf 64.754 Fälle) aus. Auch die Medien berichten täglich über die finanziellen, gesellschaftlichen und psychologischen Folgen von Einbrüchen. Die Kölner Studie [2] zeigt, dass der Einbruch bei EFH zu 80% über ebenerdige Terrassen- bzw. Balkontüren und Fenster und 75 % der Einbrüche über das einfache Aufhebeln von Türen und Fenstern erfolgt. Die medienwirksame Darstellung von Aufbohrversuchen und das "Picken" der Schließzylinder sind hingegen selten. Es zeigt sich auch, dass einbruchhemmende Maßnahmen in 43 % der Fälle wirksam sind, weil der Einbruch abgebrochen wird. Die Informationen und Angebote zur Verbesserung des Einbruchschutzes sind vielfältig und widersprüchlich, obwohl die kriminalpolizeilichen Beratungsstellen (KPK) professionelle und kostenlose Unterstützung bieten. Die politisch diskutierte verpflichtende Einführung ein-bruchhemmender Bauelemente („holländische Modell“) wurde zwar abgelehnt, aber die Nachfrage nach WK- bzw. RC-Elementen verzeichnet eine steigende Tendenz. Es werden immer häufiger Nachrüstprodukte angeboten, sogar schon in Discountern, die meistens über keine Nachweise verfügen und dann von fragwürdigem Nutzen sind. Deshalb sollte der Architekt als Planer und Berater des Bauherrn die Anforderungen, konstruktive Grundlagen und notwendige Nachweise für die Einbruchhemmung von Fenstern und Türen kennen.

 

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