ift-Labor Bauakustik + Fassaden am 9. Juni eröffnet

Date: 15.06.2021 | ID: PI210450 | Download: ift-Labor Bauakustik + Fassaden am 9. Juni eröffnet PI210450 (PDF) | Author(s): Susanne Hainbach


Innovatives Prüf- und Logistikkonzept bietet optimalen Service für die Branche

Vor knapp zwei Jahren fand der Spatenstich für das neue Prüflabor Bauakustik + Fassaden des ift Rosenheim statt. Planmäßig konnte nun am 9. Juni die offizielle Eröffnung u.a. mit Bayerns Bauministerin Kerstin Schreyer gefeiert werden. Das neue Labor in direkter Nachbarschaft zum ift-Technologiezentrum und Kooperationspartner UL bietet in einer klimatisierten Halle modernste Indoor-Prüfstände für Fassaden, Türen, Fenster, Tore, Wände, Decken sowie eine optimale Logistik für Kunden (Werkstatt, komplette Überkranung, Hebebühnen, Bürotechnik etc.). Am darauffolgenden Tag standen die ift-Fachexperten allen Interessierten beim Rosenheimer Online-Dialog „Bauakustik + Fassade“ im ift-Studio Rede und Antwort rund um die neuen Einrichtungen. Die Teilnehmer konnten u.a. die Eröffnungsfeier via iftv-Aufzeichnung verfolgen.

 

Fenster, Fassaden, Tore sowie vorgefertigte Wand- und Deckenelemente werden größer, schwerer und komplexer. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Schalldämmung, insbesondere bei hochwertigen Immobilien und Gebäuden in lärmbelasteten Gebieten. Hinzu kommen noch neue Anforderungen an Schallprüfstände. In gleicher Weise sind Starkregen, Tornados und Hagelstürme als Folgen des Klimawandels zu berücksichtigen. Daher entschied sich das ift Rosenheim 2019 für den Bau des Prüflabors Bauakustik + Fassaden. Es bietet Systemgebern und Herstellern ideale Bedingungen, um die notwendigen baurechtlichen Prüfnachweise und Zertifikate für CE-Standardelemente sowie individuelle Projekte und Konstruktionen termingerecht und mit internationaler Anerkennung zu erhalten.

 

Das Labor bietet in einer klimatisierten Halle modernste Indoor-Prüfstände für Fassaden, Türen, Fenster, Tore, Wände und Decken sowie optimale Logistik für Kunden (Werkstatt, komplette Überkranung, Hebebühnen, Bürotechnik, Duschen/Umkleiden etc.). Damit können Bauelemente bis zu einer max. Abmessung von 11 m × 12 m (B×H) auf Schall (Luft-/Trittschall, Flankenschallübertragung), Luft- und Schlagregendichtheit, Windlast, Klimalasten, Einbruchhemmung sowie „Erdbeben“ (Geschossverschiebungen/Interstory-Movement) nach nationalen, europäischen und amerikanischen Normen (UL, AAMA, AMST, NAFS etc.) geprüft werden – auch als „Kombiprüfung“ aller Eigenschaften „unter einem Dach“.

 

Pandemiebedingt durften nur wenige Gäste den Eröffnungsakt live erleben. Bayerns Bauministerin Kerstin Schreyer betonte in ihrer Festrede, dass das ift ein wichtiger Partner für die am Bau Beteiligten und das Bauministerium ist: „Das ift ist ein Leuchtturm bayerischer Technologie. Sie leisten wertvolle Beiträge zur Normung, Forschung und Zulassung neuer Produkte. In dem neuen Labor können Sie nun auch unter besten Arbeitsbedingungen ganz neue Werkstoffe prüfen und zertifizieren. Stellvertretend für die Bayerische Staatsregierung wünsche ich Ihnen dafür viel Erfolg und alles Gute!“ Auch Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März lobte das Engagement des Instituts: „Das internationale Renommee des ift ist ein ganz wesentlicher Bestandteil für das Image unserer Stadt“.

 

Am darauffolgenden Tag standen dann die ift-Fachexperten beim gut besuchten virtuellen Rosenheimer Online-Dialog „Bauakustik + Fassade“ allen Interessierten live im ift-Studio Rede und Antwort rund um die neuen Einrichtungen. Auch die Eröffnungsfeier konnten die Teilnehmer via iftv-Aufzeichnung verfolgen.

 

 

Weitere Impressionen vom Eröffnungstag finden sich in unserem Veranstaltungs-Bildarchiv.

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