Energie sparen mit temporärem Wärmeschutz (TWS)

Date: 13.09.2017 | Download: Technical article (PDF) | Author(s): Manuel Demel, Jürgen Benitz-Wildenburg | Contact: Jürgen Benitz-Wildenburg

Einsparpotenziale mit Rollläden, Schiebe- und Klappläden und deren konstruktive Umsetzung

Die Energieeinsparung für das Heizen und Kühlen von Wohn- und Bürogebäuden ist angesichts steigender Energiekosten und der Reduzierung des CO2-Ausstoßes eine weltweite Notwendigkeit. Der größte Hebel ist in vielen Ländern die energetische Sanierung des Gebäudebestandes. Hierfür ist eine Bestandsaufnahme und Analyse der unterschiedlichen technischen und konstruktiven Möglichkeiten zur energetischen Verbesserung sinnvoll, um die wirtschaftlichste Variante zu ermitteln. Neben den klassischen und im Markt bekannten Verbesserungen, beispielsweise durch neue Fenster oder eine bessere Dämmung von Außenwänden, Geschoßdecken und Dächern, kann durch neue Rollläden die Wärmedämmung der Gebäudehülle deutlich verbessert werden. Dies gilt in besonderem Maße bei der energetischen Sanierung von Fenstern in Ländern mit kontinentalem Klima, die sich durch kalte Winter und heiße Sommer auszeichnen und Regionen mit geringer Bewölkung. Hier sind Rollläden, Schiebe- und Klappläden gleich in doppeltem Sinne wirksam. Im Winter verringern diese in den kalten Nachtstunden als temporärer Wärmeschutz den Heizwärmebedarf; im Sommer als wirksame Verschattung den Kühlbedarf. Welche konstruktiven Aspekte zu beachten sind und wie hoch die Einsparpotenziale sind, soll nachfolgende Publikation erläutern.
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