Verbundfenster in aktuellem Gewand

Datum: 03.11.2016 | Download: Fachartikel (PDF) | Autor(en): M.BP. Dipl.-Ing.(FH) Manuel Demel | Kontakt: Jürgen Benitz-Wildenburg

Konstruktionsprinzipien zur Verbesserung von Wärmeschutz und zur Vermeidung von Tauwasser

Die Gebäudeenergierichtlinie 2010 der EU fordert für Neubauten bis Ende 2018 den Niedrigstenergiegebäudestandard (nearly zero energy buildings), der national durch die 2016 verschärften Anforderungen der EnEV umgesetzt wird. Verbundfenster sind eine optimale Möglichkeit die verschärften Anforderungen für den sommerlichen und winterlichen Wärmeschutz gleichermaßen zu erfüllen. Verbundfenster bestehen aus zwei Flügelrahmen, die einen Zwischenraum bilden, indem die Verschattung witterungsgeschützt integriert werden kann. Der Vorteil gegenüber Einbauten im Scheibenzwischenraum ist, dass man die beiden Fensterflügel leicht trennen kann, um die Sonnen- oder Blendschutzelemente zu reinigen, zu warten oder auszutauschen. Darüber hinaus können auch Systeme zur regenerativen Energienutzung integriert werden z.B. Photovoltaik-Elemente. Verbundfenster eignen sich auch gut zum Erhalt historischer Stadtbilder, da der innere Flügel Wärme- und Schallschutz erfüllt und der äußere Flügel nach gestalterischen Vorgaben ausgeführt werden kann. Deshalb werden Verbundfenster von den meisten Systemgebern angeboten und sind für Metallbauer eine gute Möglichkeit leistungsfähige Systeme inkl. Sonnen-/Blendschutz für hochwertige öffentliche Bauten oder Gewerbeimmobilien anzubieten.

 

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