Prüfung von FFP2-Masken

Datum: 27.01.2021 | Download: Fachartikel (PDF) | Autor(en): Stephan Rauscher | Kontakt: Jürgen Benitz-Wildenburg

Hintergründe zu Engpässen bei Prüfung und Zulassung von filtrierenden Halbmasken gemäß EN 149, EN 405 und EN 1827

Durch das Tragen einer partikelfiltrierenden Halbmaske (FFP1, FFP2 und FFP3) gemäß DIN EN 149 kann sowohl der Eigen- als auch der Fremdschutz vor einer Corona-Infektion deutlich verbessert werden. Das wird deshalb von der Politik gefördert und beispielsweise in Bayern ab dem 18. Januar 2021, auch gefordert. Damit Masken in ausreichender Anzahl, Qualität und zu niedrigen Kosten verfügbar sind, ist es sinnvoll, dass neue Hersteller in den Markt eintreten. Allerdings besteht zurzeit ein Engpass bei der Prüfung und Zulassung von Masken, da es nur wenige Prüfstellen in Deutschland gibt. Das ift Rosenheim hat deshalb im Mai 2020 mit der Prüfung von „Alltagsmasken“ (CPA-Masken) begonnen, weil ein großer Teil der Prüftechnik und das Know-how bereits vorhanden war. Um auch bei der Prüfung von FFP2 und FFP3 Masken die Engpässe zu vermindern, hat das ift Rosenheim die Notifizierung als Prüf- und Zertifizierungsstelle für Atemschutzgeräte, filtrierende Halbmasken mit/ohne Ventile sowie trennbaren Filtern gemäß EN 149, EN 405 und EN 1827 vorbereitet. Die hierfür notwendige Begutachtung durch die Zentralstelle der Länder für Sicherheitstechnik in München (ZLS) wurde im Dezember erfolgreich abgeschlossen und das Institut wartet nun noch auf den offiziellen europäischen Bescheid.


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