Anforderungen an Natürliche Rauch- und Wärmeabzugsgeräte (NRWG)

Datum: 15.10.2016 | Download: Fachartikel (PDF) | Autor(en): Dr. Dipl.-Phys. Gerhard Wackerbauer | Kontakt: Jürgen Benitz-Wildenburg

Definition, Anforderungen und Anwendung im Licht der neuen Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmung (VVTB)

Bei Bränden sterben mehr Menschen an einer Rauchvergiftung, als durch die direkte Einwirkung von Flammen. Durch Rauch können Fluchtwege blockiert werden, so dass eine Flucht behindert oder unmöglich wird. Auch ein Feuerwehrangriff wird durch Rauch behindert und ein Hitzestau kann sich negativ auf das Brandgeschehen auswirken. Daher ist im Brandfall eine gezielte Abführung von Wärme und Rauch aus Gebäuden sinnvoll.

 

Schon seit 2003 sind CE-gekennzeichnete natürliche Wärme- und Rauchabzugsgeräte für diesen Zweck auf dem Markt. Im Zuge der Umstellung der Bauregelliste auf die Verwaltungsvorschriften Technische Baubestimmungen (VVTB) wurden durch Veröffentlichung der DIN 18232-9:2016 und auch im Entwurf zur MVVTB (Muster-VVTB) Mindestanforderungen an NRWG in Deutschland formuliert. Die Einsatzmöglichkeiten werden in den Landes-Bauordnungen (LBO) und den dazugehörigen Sonderbauvorschriften beschrieben. In der harmonisierten Produktnorm EN 12101-2 wird ein NRWG definiert und abgegrenzt sowie die Prüfverfahren der verschiedenen Eigenschaften geregelt. Auch diese Norm befindet sich in Revision. 

 

Der vollständige Inhalt mit Text und Bildern steht als PDF-Datei per Download zur Verfügung.

Rechtlicher Hinweis zur Nutzung: Die Inhalte sind unter Nennung der Quelle "Informationen des ift Rosenheim" frei verfügbar und können für die Kommunikation in Medien und Unternehmen etc. lizenzfrei genutzt werden. Wir bitten um Zusendung eines Belegexemplars als Druckschrift oder als PDF per E-Mail an den redaktionellen Ansprechpartner.