Warme Fenster ohne Tauwasser

Datum: 15.10.2009 | Download: Fachartikel (PDF) | Autor(en): Dipl.- Ing. (FH) Konrad Huber | Kontakt: Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Benitz-Wildenburg

Konstruktionsgrundlagen für neue Fenster ohne Tauwasser, Schimmelbildung und mit thermisch verbesserter Behaglichkeit

Die Gebäudehülle wird luftdichter. Die Einwirkungen des Raumklimas auf das Fenster haben sich mit den Forderungen an eine höhere Luftdichtheit der Außenhülle eines Gebäudes verstärkt. Der bisher über die Undichtheiten der Gebäudehülle erfolgte Luftaustausch ist nicht mehr gegeben. Damit wird auch der Feuchtigkeitshaushalt des Gebäudes verändert, so dass sich die relative Luftfeuchte im Gebäude erhöht. Untersuchungen haben ergeben, dass die relative Luftfeuchte in Gebäudeinneren im Bereich von 40% bis 60% liegen kann. Darüber hinaus zeigte sich, dass durch Lüftungsvorgänge die relative Luftfeuchte im Gebäude nur kurzzeitig gesenkt werden kann. Die in den Wandflächen und der Einrichtung gespeicherte Feuchtigkeit gleicht die über die Lüftung abgegebene Feuchtigkeit innerhalb kurzer Zeit wieder aus.

Bedingt durch den thermischen Auftrieb innerhalb des Gebäudes sind die Fenster gegenüber dem Außenklima einem Überdruck bzw. Unterdruck ausgesetzt, der das Feuchte- bzw. Tauwasserverhalten in den Falzbereichen der Fensterkonstruktionen beeinflusst. Die erhöhte Belastung der Fenster durch das Raumklima zeigt sich durch die Tauwasserbildung im Glasrandbereich und in der Funktionsfuge bzw. im Glasfalz der Fenster. ...

 

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