Forschungsprojekt - Profilquerschnitte für Fenster und Fensterelemente aus Holz

Untersuchung des Verhaltens von Holzfenstern unter der Einwirkung von Windbelastung mit dem Ziel der Erstellung von Tabellen zur Ermittlung der erforderlichen Querschnitte


Ausgangssituation

Die Sicherstellung der Funktion und eine angemessene Nutzungsdauer sind Voraussetzung für eine wirtschaftliche Konstruktion. Wirtschaftlich konstruieren heißt aber, alle technischen Möglichkeiten zu nutzen, um bei minimalem Einsatz von Material und Arbeitsaufwand eine den gestellten Forderungen gerechte Fensterkonstruktion zu erarbeiten. Wie bisherige Untersuchungen (22) zeigten, ist dieses Problem bei Fugendurchlässigkeit und Schlagregensicherheit noch nicht optimal gelöst. Aber auch die Bemessung der Rahmenquerschnitte wurde bisher in vereinfachter Form durchgeführt, wobei zwischen den rechnerisch angesetzten Grenzwerten der Verformung und den Messungen an fertigen Elementen große Unterschiede festzustellen waren.

Zielsetzung

Es ist deshalb Ziel dieses Forschungsvorhabens, die Randbedingungen zur Verformungsberechnung und Querschnittsermittlung zu überprüfen, um die Abweichung zwischen der rechnerischen und tatsächlichen Verformung in vertretbaren Grenzen zu halten. Aus einfachen Zusammenhängen sollen Minderungsfaktoren ermittelt werden, um die aus den Tabellen (3) für den Lastfall des frei aufliegenden Trägers ermittelten Trägheitsmomente abzumindern. Damit besteht dann auch für den Praktiker die Möglichkeit, die elastische Einspannung und die mittragende Wirkung der Ausfachung näherungsweise zu berücksichtigen.

Projektinformationen


Projektleiter:
 

Projektmitarbeiter:
J. Schmid
E. Stumpp
W. Stiell

Projektlaufzeit:
September 1974

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