Praktische Erfahrungen zur Barrierefreiheit

Date: 10.10.2019 | Download: Technical article (PDF) | Author(s): Sandra Heinrichsberger, Knut Junge | Contact: Gabriele Tengler

Spannungsfeld Schwellenbereich

Eine bodentiefe Fenstertür so herzustellen und zu montieren, dass sie als barrierefrei gilt, ist eine komplexe Aufgabe. Für den Schwellenbereich trifft dies im besonderen Maße zu. Hier treffen in der Regel eine Vielzahl von Gewerken, wie beispielsweise Rohbau, Estricharbeiten, Bodenlegearbeiten, Fensterbau, Bauwerksabdichtung, aufeinander. Alle diese Gewerke haben ihre eigenen Normen und Toleranzen. Diese gewerkeübergreifende Schnittstelle bedarf einer detaillierten Fachplanung. Dies ist – vor allem im Sanierungsfall – kaum oder nur unzureichend gegeben. Der Fenstermonteur findet oft eine Bausituation vor, die den niveaugleichen Übertritt kaum herstellen lässt; fehlende oder nicht ausreichende Flächen für Abdichtungsmaßnahmen, notwendige Kompensationsmaßnahmen wie Vordächer, kein Entwässerungskonzept sind an der Tagesordnung.

Erschwerend kommen zu den grundsätzlichen Vorgaben des Mindestwärmeschutzes (Tauwasserfreiheit) mitunter hohe Anforderungen an das Fensterelement hinzu, beispielsweise hinsichtlich des Schallschutzes und der Einbruchhemmung und damit zusätzlich zur geforderten barrierefreien Schwellenausführung.

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