Forschungsprojekt - Integrale Bewertung innovativer Gebäudehüllen Teilprojekt A

Kalibrierung der kalorimetrischen Messapparatur


Ausgangssituation

Im Rahmen des Projektes wurde eine allgemeine Vorgehensweise zur Kalibrierung kalorimetrischer Prüfstände entwickelt und auf den Prüfstand des ift Rosenheim angewandt. Die Kalibrierung erfolgt in zwei Schritten:
  • Kalibrierung der Einzelkomponenten
  • Messung an Referenzsystemen

Die Kalibrierung der Einzelkomponenten muss auf das jeweilige Messprinzip angepasst werden. Die Messungen an den Referenzsystemen sind auf alle Prüfstände anwendbar.

Für den Flüssigkeitskaloriemetrischen Prüfstand des ift Rosenheim hat sich gezeigt, dass das Verfahren einen guten Weg beschreibt die Messgenauigkeit des Prüfstandes zu überprüfen. Es hat sich gezeigt, dass einzelne Messsysteme in regelmäßigen Abständen überprüft werden müssen. Als relativ stabile Messerfassung zählt die Messung der Einstrahlleistung, Messung der zusätzlichen Heizleistung, Temperatur Messung und Messung der Wärmeübergangswiderstände. In kürzeren, regelmäßigen Abständen sollte die Messung des Volumenstroms erfolgen. Dies kann durch einfache Messung der Heizleistung gegen die Kühlleistung erfolgen. Ergeben sich Abweichungen, sollte als erstes die Volumenstrombestimmung der Kühlflüssigkeit genauer überprüft werden.

Zielsetzung

Für das beschriebene Verfahren zur Kalibrierung des kalorimetrischen Prüfstandes lässt sich ein Ablaufschema angeben, nach dem die Einzelkomponenten des Prüfstandes kalibriert werden können.

Die getroffenen Maßnahmen zur Kalibrierung der Einzelkomponenten können durch Referenzmessungen an Systemen überprüft werden, welche sich einfach nach gültigen Normen charakterisieren lassen. Für die winkelabhängige Einstrahlung müssen Referenzsysteme ausgewählt werden, deren Winkelselektivität genau bekannt ist. Im Hinblick auf ein genormtes Prüfverfahren sollten im Rahmen eines Rundversuches verschiedene Prüfstände nach dem beschriebenen Verfahren kalibriert werden.

Projektinformationen


Projektleiter:
-

Projektmitarbeiter:
Dipl.-Ing. (FH) Michael Freinberger
Dr. Philipp Plathner
Dipl. Phys. Norbert Sack

Projektlaufzeit:
Juli 2004

Förderstellen