ift Rosenheim erhält Wirtschaftspreis der Stadt Rosenheim

Date: 06.12.2012 | ID: PI1211110 | Download: ift Rosenheim erhält Wirtschaftspreis der Stadt Rosenheim PI1211110 (PDF) | Author(s): Jürgen Benitz-Wildenburg


Preisverleihung von Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer

Das ift Rosenheim ist in 56 Ländern tätig und als führendes Forschungs- und Prüfinstitut für Fenster, Fassaden, Türen und Tore bekannt. Die Rosenheimer Fenstertage sind der größte Branchenkongress in Europa und führten dieses Jahr wieder 1.000 Besucher aus 27 Ländern nach Rosenheim – seit der Erstveranstaltung vor 40 Jahren kamen mehr als 25.000 Besucher. Alleine mit seinem Namen macht das ift damit die Stadt als Urlaubsregion und Wissenschaftsstandort weltweit bekannt. Aber auch als Unternehmen ist das ift Rosenheim mit 17 Millionen Euro Umsatz und rund 200 Mitarbeitern, davon ca. 70 Ingenieure und technisch-/wissenschaftliche Mitarbeiter, ein interessanter Arbeitgeber. Die Geschäftsführer Prof. Ulrich Sieberath und Dr. Jochen Peichl nahmen deshalb mit Stolz am 5. Dezember 2012 den Wirtschaftspreis von der Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer im Namen des Vorstandes, der Geschäftsführung und der Mitarbeiter entgegen.


Seit seiner Gründung 1966 hat sich das ift Rosenheim zum führenden und weltweit anerkannten Prüf- und Forschungsinstitut für Bauelemente entwickelt. Der Aufgabenschwerpunkt ist neben der angewandten Forschung der Nachweis der Gebrauchstauglichkeit, die neutrale und unabhängige Bewertung von Schadensfällen sowie die Prüfung von Ausschreibungen, Konstruktionen und Details. Ein Team aus Wissenschaftlern, Ingenieuren und Praktikern unterschiedlicher Fachgebiete sowie umfangreiche Laboreinrichtungen bieten hierfür die besten Voraussetzungen. Ergänzend erarbeitet die ift-Zertifizierungsstelle Regeln zur Definition, Sicherung und Überwachung der Produktqualität. Die Mitarbeit in nationalen und europäischen Normungsgremien sowie technischen Ausschüssen ist das Ergebnis von Kompetenz und sichert die internationale Anerkennung der ift-Prüfzeugnisse und -Zertifikate bei Instituten, Behörden und Zulassungsstellen europaweit.

Mit fast 200 Mitarbeitern ist das ift Rosenheim einer der größten Arbeitgeber in der Region für technisch-/wissenschaftliche Fachkräfte und es sind letztendlich die kompetenten und engagierten Mitarbeiter, die diesen Erfolg erst möglich machen. Hierzu tragen sicher auch flexible Arbeitszeiten, Home-Office-Angebote und unterschiedliche Teilzeitmodelle bei, die eine Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglichen. Studenten und Nachwuchswissenschaftler finden im Rahmen von Projekt-, Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten spannende Herausforderungen und berufliche Perspektiven. Zum guten Arbeitsklima tragen auch die modernen Bürogebäude und Räumlichkeiten bei, die in punkto Energieeffizienz und Energiegewinnung mittels einer gebäudeintegrierten Photovoltaikfassade Vorbildcharakter haben. Die hellen Büroräume sind mit modernster Büro-, Medien- und Kommunikationstechnik ausgestattet und gemäß neuesten Erkenntnissen der Arbeitswissenschaft gestaltet. Variable Konferenzräume mit Internetanschluss und modernen Präsentationsmöglichkeiten wie Videokonferenztechnik bieten hervorragende Voraussetzungen für die Organisation großer internationaler Ausschüsse und Normensitzungen mit bis zu 80 Teilnehmern.

Auch mit einer intensiven Pressearbeit macht das ift Rosenheim den Namen Rosenheims in aller Welt bekannt. Pro Jahr werden über 200 Fachpublikationen und Presseinformationen erstellt, in 20 Ländern verbreitet und erreichen damit über 3 Millionen Leser. Seit diesem Jahr werden auch verstärkt Publikumsmedien mit wissenschaftlichen Informationen unterstützt , beispielsweise die FAZ, die deutsche Presseagentur (dpa), den Stern oder die Berliner Tageszeitung. Auch das Fernsehen ist regelmäßig zu Gast. Gerade entsteht ein TV-Beitrag für Galileo, in dem die Belastungen gezeigt werden, die ein Qualitätsfenster heute aushalten kann. Für die Region bietet das ift Rosenheim interessierten Bauherren und Architekten mit dem ift open campus informative Vorträge, und beim „Maus-Türöffnertag" staunten über 80 Kinder mit ihren Eltern, was im ift Rosenheim alles erforscht wird. Auch Normenausschüsse, Seminare und Strategiegespräche führen Entscheider aus Politik, Wissenschaft und Forschung nach Rosenheim, beispielsweise den Umweltminister Dr. Marcel Huber, der sich im Mai auf dem „Energiefrühstück" mit Experten der Region und des Instituts zu Fragen der Energiewende austauschte.

Besonders fruchtbar ist die intensive Zusammenarbeit mit der Hochschule Rosenheim, die durch gemeinsame Forschungsarbeiten und einen regen Austausch zwischen Professoren, Studenten und Mitarbeitern täglich gelebt wird. Als Honorarprofessor für den Fachbereich Fenster und Fassaden bringt der Institutsleiter Ulrich Sieberath gemeinsam mit ift-Mitarbeitern, die als Lehrbeauftragte tätig sind, die Kompetenz, Praxiserfahrung und das Netzwerk in die Hochschule ein. Damit wird die international anerkannte Baukompetenz der Hochschule in den Studiengängen Holzbau/Ausbau, Holztechnik, Innenausbau sowie Energie- und Gebäudetechnologie nachhaltig gefördert. Dieses Fachwissen soll 2013 durch den Aufbau des Fraunhofer-Kompetenzzentrums Bauphysik und Baukonstruktion ausgebaut werden. Durch eine Kooperation zwischen dem ift Rosenheim, dem Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP und der Hochschule Rosenheim sollen die Kompetenzen für energieeffiziente und nachhaltige Gebäudehüllen, Baukonstruktionen und Bauelemente gebündelt werden. Im Fokus stehen dabei Energieeinsparung, Ressourceneffizienz, altersgerechtes Wohnen, Plusenergie-Konzepte sowie Behaglichkeit und Sicherheit. Mit dieser Kooperation wird die Forschungsarbeit intensiviert, und es können größere Verbundprojekte akquiriert und bearbeitet werden. Damit wird der Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Rosenheim nachhaltig gestärkt.

Dies sind viele gute Gründe, den Wirtschaftspreis der Stadt Rosenheim an das ift Rosenheim zu verleihen, den die Geschäftsführer Prof. Ulrich Sieberath und Dr. Jochen Peichl am 5. Dezember 2012 im Namen des Vorstandes, der Geschäftsleitung und der gesamten Belegschaft von der Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer entgegen genommen haben.

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