ift Rosenheim als Partner für Glas + Glasprodukte auf der glasstec 2014

Date: 18.08.2014 | ID: PI140883 | Download: ift Rosenheim als Partner für Glas + Glasprodukte auf der glasstec 2014 PI140883 (PDF) | Author(s): Inga Schöne


ift-Experten stehen Rede und Antwort im „Kompetenzcenter Glas + Fassade“

Vom 21. bis 24. Oktober 2014 trifft sich in Düsseldorf zur glasstec wieder die internationale Glasbranche zu ihrer bedeutendsten Veranstaltung. Auch in diesem Jahr ist das Angebot von Glasmaschinenbau, Glasindustrie und dem Glaserhandwerk einzigartig und die Zahl der erwarteten Innovationen hoch. Das ift Rosenheim stellt auf der Fläche des Kompetenzcenters Glas + Fassade in Halle 11, Stand 11/A42-2 Neues aus Forschung und Technik vor und steht Herstellern von Glas, Glasprodukten und Zulieferteilen als Partner für Fachfragen zur Verfügung.

 

Wie auch andere Bereiche der Baubranche unterliegt die Glasbranche Veränderungen. So müssen ab 2015 zusätzlich zu den bereits bekannten Produkten auch die Zulieferteile für RAL-geprüftes Mehrscheiben-Isolierglas (MIG), d.h. Dichtstoffe, Abstandhaltersysteme und Trocknungsmittel, über eine RAL-Qualitätssicherung verfügen, um von den Herstellern der RAL-Gütegemeinschaft verwendet zu werden. Diese Maßnahme geht mit den Änderungen einher, die mit Verabschiedung der neu überarbeiteten Normenreihe EN 1279 verbunden sind. Als Prüfstelle der Gütegemeinschaft Mehrscheiben-Isolierglas (GMI) steht das ift Rosenheim den Zulieferbetrieben hier natürlich zur Seite. Zudem ist durch die Zusammenarbeit des ift mit weiteren internationalen Zertifizierungsstellen eine übergreifende Zertifizierung für die Qualitätszeichen RAL (Deutschland), CEKAL (Frankreich) und des ift Rosenheim (Europa) möglich.

 

Neben der Tätigkeit als Prüf-, Zertifizierungs- und Überwachungsstelle für Glas und Glasprodukte, wie MIG, beschichtetes Glas, TVG, ESG, VSG und tragend geklebte Systeme stellt die Forschung einen weiteren Schwerpunkt des ift-Leistungsprofils dar. So untersucht ein aktuelles Forschungsvorhaben, mit welchen technischen Maßnahmen druckentspanntes MIG umgesetzt werden könnte. Hierdurch wäre der SZR des MIG nicht mehr begrenzt und die Integration von Einbauten würde vereinfacht. Durch einen größeren SZR kann auch die Luftschalldämmung verbessert werden. Ein anderes Forschungsprojekt beschäftigt sich mit dem Einfluss der Größe des Scheibenzwischenraums auf die Dauerhaftigkeit von hochwärmedämmendem MIG. Hierbei soll beantwortet werden, ob eine Erhöhung des SZR von 3-fach MIG von den derzeit empfohlenen 12 mm zu einer signifikanten Beeinträchtigung der Lebensdauer führt.

 

Im Rahmen der Vortragsveranstaltungen auf der Sonderschau "glass technology live" wird Frau Karin Lieb (ift) im Block „Glas in Fenster und Fassade“ am Freitag, den 24.10.2014 um 13:00 das Thema "Kleben in Fenster und Fassade" präsentieren. Dabei wird der Unterschied in den Anforderungen an die Bauprodukte und die baurechtlichen Vorgaben thematisiert.

 

Weitere Informationen unter: www.ift-rosenheim.de/glasstec
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