Geneigt ist anders

Datum: 15.03.2015 | Download: Fachartikel (PDF) | Autor(en): Dipl.-Phys. Michael Rossa | Kontakt: Gabriele Tengler

U-Werte geneigter Verglasungen

Das Thema der Ug-Werte von geneigten Verglasungen wird in der Branche immer wieder diskutiert. Wirklich neu ist dieses Thema nicht, ist jedoch oftmals selbst in Fachkreisen nicht bekannt. Der Grund für Diskussionen sind oft aktuelle Rechtsstreitigkeiten und Gutachten, welche die bisherige Praxis in der Branche, die U-Werte prinzipiell nur für den senkrechten Fall anzugeben, in Frage stellen. Dieser Beitrag fasst die wesentlichen Regelungen der Normen für die Angabe des U-Wertes von Glas, Fenster und Fassade zusammen und gibt Empfehlungen für die Angabe des U-Wertes bei geneigten Verglasungen.

 

Tatsache ist: Bei geneigten Verglasungen, wie z. B. bei Dachflächenfenstern, erhöht sich der Ug-Wert des Mehrscheiben-Isolierglases aus physikalischen Gründen. Die Veränderung ist derart groß, dass sie für bauphysikalische Betrachtungen und Berechnungen zum Wärmeschutz von Gebäuden nicht immer vernachlässigt werden kann. Die größten Effekte treten beim 2-fach-Isolierglas auf. Die Diagramme in Bild 1 zeigen die Veränderung des Ug-Wertes nach DIN EN 673 in Abhängigkeit vom Neigungswinkel für ein 2-fach-Isolierglas (links) mit einem Ug-Wert von 1,1 W/(m² K) und für ein Standard-3-fach-Isolierglas mit einem Ug-Wert von 0,7 W/(m² K).

 

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