Gemeinsames Papier zur DIN 18008

Date: 31.10.2019 | Download: Technical article (PDF) | Author(s): Bundesverband Flachglas e. V., Troisdorf | Bundesverband Metall, Essen | ift Rosenheim GmbH | pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e. V., Frankfurt am Main | Tischler Schreiner Deutschland, Berlin | Verband Fenster + Fassade, Frankfurt am Main | Contact: Jürgen Benitz-Wildenburg

Verkehrssicherheit bei verglasten Türen und bodentiefen Verglasungen ohne Absturzsicherung

Ein gemeinsames Verbändepapier zur neuen DIN 18008 haben jetzt der Bundesverband Flachglas, der Bundesverband Metall, der Pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff, Tischler Schreiner Deutschland und der Verband Fenster + Fassade erarbeitet. Es wird auch vom ift Rosenheim fachlich unterstützt.

Im Rahmen der Überarbeitung der DIN 18008 als nationale Normenreihe für die Bemessung und Konstruktion von Glas im Bauwesen, wurde auch die Aufnahme einer Anforderung zur Verwendung von Glas mit sicherem Bruchverhalten diskutiert. Die DIN 18008-1: 2019 verweist stattdessen in Abschnitt 5.1.4 auf die gesetzlichen Anfor-derungen und nennt die bauordnungsrechtliche Regelung von Absatz (2) der MBO § 37 „Fenster, Türen, sonstige Öffnungen“, die folgendermaßen lautet:

1Glastüren und andere Glasflächen, die bis zum Fußboden allgemein zugänglicher Verkehrsflächen herabreichen, sind so zu kennzeichnen, dass sie leicht erkannt werden können. 2Weitere Schutzmaßnahmen sind für größere Glasflächen vorzusehen, wenn dies die Verkehrssicherheit erfordert.“
(ggf. Text abweichend in einzelnen Bundesländern)

Die Verfasser dieses Dokumentes konnten nach intensiver Auswertung von Publikationen nur eine sehr geringe Zahl an schwerwiegenden Verletzungen durch Anstoßen oder brechendes Glas feststellen. Demnach sind Verletzungen sehr selten, aber nicht ganz ausgeschlossen. Dieses Dokument zeigt eine Möglichkeit, wie die Verkehrssicherheit bei Glasflächen objektiv bewertet und ggf. durch Anwendung von Schutzmaßnahmen hergestellt werden kann. Subjektive Empfindungen und unterschiedliche Erfahrungen können in der persönlichen Bewertung zu abweichenden Schlussfolgerungen führen, weshalb für den ungeregelten öffentlichen und privaten Bereich gewünschte Schutzmaßnahmen durch den Auftraggeber festgelegt werden müssen.

Das komplette Verbändepapier finden Sie links zum Download.

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