Fazit Rosenheimer Tür- und Tortage 2014

Date: 22.05.2014 | ID: PI140567 | Download: Fazit Rosenheimer Tür- und Tortage 2014 PI140567 (PDF) | Author(s): Jürgen Benitz-Wildenburg


"Bauprodukte die Mensch + Umwelt nützen"

Am 15. und 16. Mai kamen über 300 Teilnehmer nach Rosenheim, um sich in 24 Vorträgen ausführlich über Chancen und Anforderungen der Automation sowie neue Normen und Regelwerke zu informieren. Hierzu zählen baurechtliche Änderungen in der Musterbauordnung (MBO), Feuer- und Rauchschutzabschlüsse (EN 16034), Wohnungsabschlusstüren (DIN 18105), Automatiktüren (EN 16361), Automatikschlösser sowie weitere Regeln. Das Designprinzip „Cradle to Cradle" erklärte der Keynote Speaker Prof. Dr. Michael Braungart mit den Worten: „Wirklich innovative Produkte erzeugen zyklische Stoffwechselkreisläufe, die wirtschaftlich erfolg-reich, gesund für die Umwelt und nützlich für den Verbraucher sind". Prof. Ulrich Sieberath forderte in seinem Fazit die Branche auf, die Chancen der Demographie, Verstädterung, Flexibilisierung und Vernetzung zu erkennen und zu nutzen. „Universal Design und Cradle to Cradle bieten hier innovative Ansätze für erfolgreiches Wirtschaften". Der Tagungsband enthält die Textmanuskripte der 24 Referenten sowie über 600 Folien.

 

Die Welt ist im starken Wandel und die Anzeichen für ein nachhaltiges Wirtschaften häufen sich. Hierzu passte der innovative Ansatz von Prof. Dr. Michael Braungart, der forderte: „Jedes Gebäude sollte verschwenderisch wie ein Kirschbaum in voller Blüte sein, der damit Umwelt und Menschen nützt". Damit brachte er die Wirtschaftphilosophie des Cradle to Cradle provokativ auf den Punkt. Wirklich „neue" Produkte sollen nicht nur ein bisschen weniger schädlich, sondern nützlich für die Umwelt sein. Bei Gebrauchsgütern, also auch Gebäuden und Bauelementen, muss die Funktion als Kundenmehrwert im Vordergrund stehen und nicht die Errichtung. Dadurch lohnen sich Investitionen in Qualität, Wartung und Pflege.

 

Dies gilt in besonderem Maße auch für automatische Türen und Tore, die in Funktionsgebäuden, Handel und Industrie Prozesse einfacher, günstiger und sicherer machen. Die Automation aller Lebensbereiche wird durch die fort-schreitende Vernetzung und die technischen Möglichkeiten der Smartphones angetrieben, die sich als praktische Alltagshilfen überall etabliert haben, beispielsweise in modernen Fahrzeugen mit Multimedia- und Officefunktionen. Die Komfort- und Sicherheitsargumente überzeugen nun auch immer mehr private Bauherren, so dass sich jeder Hersteller und Anbieter von Türen und Toren mit dieser Thematik auseinandersetzen muss. Die Entwicklungen bei der Automatisierung sind dynamisch, vielfältig und komplex und betreffen In-nen- und Außentüren genauso wie Tore, Schlösser und Beschläge. Aber auch neue baurechtliche Anforderungen und nationale und europäische Normen für grundlegende Eigenschaften und Produktbereiche werden den Herstellern und Zubehörlieferanten einige „Hausaufgaben" bringen. Die aktuellen Informationen der 24 Vorträge sind damit für Unternehmen der Tür- Torbranche eine ideale Grundlage für eine erfolgreiche Planung und strategische Ausrichtung.

 

Experten, die die Rosenheimer Tür- und Tortage nicht besuchen konnten finden im Tagungsband umfangreiche Informationen mit den Textmanuskripten der 24 Referenten sowie über 600 Folien. Einen Auszug davon finden Sie in den Musterseiten.
 

Der vollständige Inhalt der Presseinformation mit Text und Bildern steht als PDF-Datei per Download zur Verfügung.

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