Fachtagung Qualitätssicherung

Date: 14.08.2014 | ID: PI140881 | Download: Fachtagung Qualitätssicherung PI140881 (PDF) | Author(s): Jürgen Benitz-Wildenburg


Der anstrengende aber lohnende Weg zum Erfolg im Fenster- und Fassadenbau

Obwohl der Preiskampf in der Branche unverändert „tobt‟ zeigt sich doch deutlich, dass gerade private Bauherren eine gute handwerkliche Arbeit ohne Bauschäden erwarten. Die Fachtagung „Qualitätssicherung im Fenster- und Fassadenbau‟ zeigt vom 25. bis 26. November 2014 in Bad Orb (A66 Frankfurt-Fulda) wie eine praxistaugliche Qualitätssicherung aufgebaut wird und vertrieblich genutzt werden kann. Zusätzlich kann damit die Produktion effizienter und die baurechtlichen Anforderungen an die WPK, die Leistungserklärung und CE-Kennzeichnung erfüllt werden. Die Fachtagung ist für Un-ternehmer und Führungskräfte konzipiert und wird von ift Rosenheim, VFF und BF veranstaltet.

 

Die Konkurrenz in der Branche wird zunehmend durch die Überkapazitäten verschärft. Viele Fensterexperten merken in Verkaufsgesprächen aber auch, dass Bauherren Angst vor mangelhaften Fenstern, Montagefehlern und teuren Bauschäden haben. Damit am Ende nicht nur über den Preis verkauft wird, braucht der Vertrieb deshalb Referenzen und glaubwürdige Qualitätsnachweise. Dies führt zur Notwendigkeit einer funktionsfähigen, effizienten und praxistauglichen Qualitätssicherung, damit eine Reklamation nicht zu fatalen Folgen für das Image und den Erlös einer Firma führt. Eine Qualitätssicherung sollte dabei auch die baurechtlichen Anforderungen an die „Werkseigene Produktionskontrolle (WPK)‟ erfüllen. Bei sicherheitsrelevanten Eigenschaften wie Absturzsicherung, Brand-/Rauchschutzeigenschaften sowie Türen in Fluchtwegen ist eine „Fremdüberwachung‟ vorgeschrieben, die mit einer zertifizierten Qualitätssicherung ohne betrieblichen Mehraufwand organisiert werden kann.

 

Die Fachtagung „Qualitätssicherung im Fenster und Fassadenbau‟ steht unter der Leitlinie „Praxis anstatt Theorie‟. Am ersten Tag werden die Grundlagen und betrieblichen Vorteile der Qualitätssicherung von Christian Kehrer (ift Rosenheim) vorgestellt. Dies wird durch Prof. Christian Niemöller (SMNG) ergänzt, der die Vermeidung von bau- und haftungsrechtlichen Risiken durch ein etabliertes Qualitätssystem aufzeigt. Ein Blick in die Praxis der KfZ-Branche und die Erfahrungen eines Werbeprofis bringen neue Ideen für den eigenen Betrieb.

 

Der zweite Tag beginnt mit konkreten Beispielen aus der betrieblichen Praxis von Fenster-, Fassaden und Glasherstellern, die von den ift-Auditoren David Hepp und Stefan Ude sowie Jochen Grönegräs (BF) und Stephan Schmidt (FVS+B) vorgestellt werden. Vertieft wird dies durch bewährte Prüf- und Kontrollverfahren, die sich leicht in der Praxis umsetzen lassen. Am Nachmittag stellt Ulrich Tschorn (VFF) ein Stufenkonzept vor, mit dem kleineren und handwerklich strukturierten Betrieben der Einstieg in eine zertifizierte Qualitätssicherung ermöglicht wird. Die abschließende Podiumsdiskussion, eine Fachausstellung Mess- und Prüftechnik sowie die Abendveranstaltung bieten genug Raum für die Diskussion spezieller Themen.

 

Für Unternehmer und Führungskräfte, die über eine gute Qualitätssicherung ihre Chancen verbessern wollen, ist die Fachtagung der ideale erste Schritt zur aktiven Umsetzung.
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