Einbruchhemmung in Europa

Datum: 01.10.2009 | Download: Fachartikel (PDF) | Autor(en): Dipl.-Ing. (FH) Christian Kehrer | Kontakt: Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Benitz-Wildenburg

Spiegelt die Normung den tatsächlichen „Modus Operandi" wieder?

Mechanische Einbruchhemmung an Fenstern, Türen und sonstigen Abschlüssen finden zunehmend an Bedeutung. Hauptgrund hierfür ist sicherlich die Tatsache, dass in Deutschland nach wie vor alle 3 bis 4 Minuten ein Einbruch verübt wird. Gleichzeit steigt die Anzahl der vereitelten bzw. durch mechanische oder elektronische Sicherheitsvorrichtungen verhinderten Einbrüche, was aus den Auswertungen der Kriminalpolizei deutlich wird und den Einsatz von mechanischen Sicherheitskomponenten oder geprüften, einbruchhemmenden Bauelementen somit rechtfertigt.

Die nachfolgenden Ausführungen erläutern den momentanen Stand im Rahmen der Normierungsarbeit zur prEN 1627ff. sowie einem Abgleich der festgelegten Prüfverfahren mit dem tatsächlichen „Modus Operandi".

Nach fast zehnjähriger Überarbeitungszeit sind die europäischen Vornormen zum Einbruchschutz fertig gestellt. Obwohl die Änderungen im Rahmen der Überarbeitung von EN 1627ff. auf den ersten Blick sehr umfangreich erscheinen mögen, werden sich die Auswirkungen auf bestehende Konstruktionen im erträglichen Maß halten. Gerade bei den wichtigen Widerstandsklassen 2 und 3 wurden nur kleine Änderungen vorgenommen, und bewährte Konstruktionen werden auch künftig die Anforderungen erfüllen. Im Hinblick auf die einzusetzenden Verglasungen gilt es „länderbezogen", je nach Widerstandsklasse und Anwendungsfall, die „richtigen" Klassen festzulegen und in einem „Nationalen Vorwort" festzuschreiben. Auswertungen in Deutschland und Europa zeigen, dass durch die beschriebenen Prüfverfahren und festgelegten Anforderungen, Einbrüchen sehr gut begegnet werden kann. ...

 

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