Einbruchhemmung auch aus politischer Sicht pressant

Datum: 08.04.2015 | Download: Fachartikel (PDF) | Autor(en): Dipl.-Ing. (FH) Robert Krippahl, Gabriele Tengler | Kontakt: Gabriele Tengler

Infos zu Widerstandsklassen und Sicherheitsausstattung

Steuerbonus für Sicherungsmaßnahmen geplant

Seit Juni 2014 fördert die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Rahmen bestehender KfW-Produkte auch bauliche Maßnahmen zum Einbruchschutz in bestehenden Wohngebäuden. Bundesinnenminister Thomas de Maizière will nun aktuell weitere Anreize für die Bürger schaffen, damit sie den Einbruchschutz in ihrem Haus oder ihrer Wohnung verbessern. Die Sicherungsmaßnahmen sollten seiner Meinung nach steuerlich absetzbar sein.

So „geht“ Einbruchhemmung

Die Sicherheitsausstattung sollte immer passend zum Objekt dimensioniert und das Einbruchrisiko abgewogen werden. Neben grundsätzlichen Maßnahmen, wie z.B. alle Fenster und Türen bei Abwesenheit zu verschließen, oder das Licht über Zeitschaltuhren zu steuern, sollte eine effektive Sicherheitsausstattung der Bauelemente innerhalb der Fassadenhülle vorgesehen werden. In DIN EN 1627 gibt es klar definierte Widerstandsklassen, die Anforderungen an Element, Verglasung und Montage vorschreiben.

 

Die Widerstandsklassen im Detail

Die Widerstandsklassen unterscheiden sich durch die verschieden hohen Belastungen, denen die Elemente bei der Prüfung standhalten müssen. Wird in der Widerstandsklasse RC 1N noch ohne Werkzeug belastet, gibt es bei RC 2 und RC 3 bereits Hebelwerkzeuge in größer werdenden Dimensionen; ab der Widerstandsklasse RC 4 werden schlagende und elektrische Werkzeuge verwendet. Zudem erhöhen sich die Angriffszeiten in Abhängigkeit der jeweiligen Klasse.
 

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