Die neue Fassung der DIN 1946 Teil 6

Datum: 12.10.18 | Download: Fachartikel (PDF) | Autor(en): Prof. Dr. Harald Krause | Kontakt: Gabriele Tengler

Fensterlüftung einfach anders!

Der Lüftung von Wohnräumen und damit der Versorgung von Menschen mit guter Luftqualität wird immer noch eine relative geringe Bedeutung beigemessen. Das ist umso bemerkenswerter als wir einen Großteil unserer Lebenszeit in geschlossenen Räumen verbringen. Die gültige DIN 1946 Teil 6 [1] regelt zum einen den nutzerunabhängigen Luftwechsel zum Feuchteschutz und legt zum anderen Planungsvorgaben für einen hygienischen Luftwechsel fest. Die wesentliche Neuerung in dieser Norm aus dem Jahr 2009 war die verpflichtende Sicherstellung des Luftwechsels zum Feuchteschutz ohne Nutzeingriff für jeden Neubau und bei lüftungstechnisch relevanten Sanierungen. Das Gebäude oder die Wohnung muss diesen Mindestluftwechsel von selbst sicherstellen. Reicht dazu der Infiltrationsluftwechsel durch Leckagen nicht aus, sind geeignete lüftungstechnische Maßnahmen zu planen und umzusetzen. Somit wurde für Wohnungen die Erstellung eines Lüftungskonzeptes nötig. Zur Anwendung dieser Norm für ins Fenster integrierte Lüftungssysteme wurde vom ift Rosenheim eine Richtlinie erstellt [2].

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