DEGA-Empfehlung 103: Schallschutz im Wohnungsbau – Schallschutzausweis

Datum: 15.10.2009 | Download: Fachartikel (PDF) | Autor(en): Dipl.-Ing. (Univ.) Christian Burkhart | Kontakt: Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Benitz-Wildenburg

Höhere Anforderungen und ganzheitliche akustische Konzepte schaffen mehr Ruhe und verbessern das Wohnklima

Der bauliche Schallschutz hat in Deutschland eine lange Tradition. Die erste Norm, in welcher die Höhe des baurechtlich geforderten Schallschutzes niedergelegt wurde, ist das Normblatt DIN 4110, erschienen 1938. Eine erste Fassung des auch heute maßgeblichen Normblattes DIN 4109 „Schallschutz im Hochbau" [2] wurde 1944 veröffentlicht. Dies ist im Sinne heutiger Nutzeran-sprüche, des Nutzerverhaltens und der Lebensweise häufig nicht ausreichend. Trotzdem gelten die Anforderungen nach DIN 4109 [2] mit wenigen Ausnahmen heute noch als allgemein anerkannte Regel der Technik.

Um den Forderungen der Nutzer und auch der Planer nachzukommen, die mehr als nur den Mindestschallschutz wünschen, wurden bereits in der Fassung der DIN 4109 von 1962 Vorschläge für den erhöhten Schallschutz mit angegeben. Auch in der heute gültigen DIN 4109 von 1989 findet man im Beiblatt 2 [3] Vorschläge für erhöhten Schallschutz. Die dortigen Werte sind jedoch so stark von Kompromissen geprägt, dass sich die Vorschläge des erhöhten Schallschutzes von den Anforderungen nach DIN 4109 [2] teilweise nur geringfügig unterscheiden und damit keine für die Bewohner wahrnehmbare Verbesserung gegeben ist.

 

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