Das „Feuer“ aus Rosenheim

Date: 16.05.217 | Download: Technical article (PDF) | Author(s): Prof. Ulrich Sieberath, Dr. Gerhard Wackerbauer, Anyke Aguirre Cano | Contact: Jürgen Benitz-Wildenburg

High-Tech Brandprüfungen im Dienst der Sicherheit

Nein, im „Feuer“ des ift Rosenheim werden keine „Zauberringe“ für Elben geschmiedet, sondern 20 Brenner mit je 600 kWh Leistung entfachen ein „Normfeuer“ mit bis zu 1200 °C, das exakt der Einheits-Temperaturzeitkurve (ETK) gemäß EN 1363-1 entspricht. Damit kann der Feuerwiderstand von Türen, Toren, Wänden, Verglasungen und anderen Bauelementen geprüft werden, um sicher zu stellen, dass diese auch bei einem Brand für 90 Minuten und mehr standhalten.

 

Falls die Brandschutzelemente im Ernstfall versagen und Menschen zu Schaden kommen, wird üblicherweise die Justiz aktiv, um die Ursachen zu untersuchen. Dann wird das „Unterste nach oben gekehrt“ und natürlich auch untersucht, ob die eingesetzten Brandschutzelemente funktioniert haben, die notwendigen Prüfzeugnisse vorliegen und ob diese den Vorschriften entsprechen. Deshalb hat das ift Rosenheim viel investiert und im neuen ift-Technologiezentrum (TZ) einen Brandofen mit 8 m Breite und 5 m Höhe errichtet. Ab Juli 2017 kommt ein weiterer Ofen mit den Abmessungen 5 m x 5 m hinzu, der vom im ift-Brandschutzzentrum nach Rosenheim umzieht.

 

Das kompetente ift-Brandschutzteam unter Leitung von Dr. Gerhard Wackerbauer und Anyke Aguirre Cano prüft seit vielen Jahren den Feuerwiderstand und das Brandverhalten von Bauelementen und Baustoffen. Dabei kommt es vor allem auch auf die exakte Steuerung der Brandprüfung nach normativen Vorgaben mit entsprechenden Toleranzen an. Wie das genau vor sich geht zeigt folgende Publikation.

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