Bundeswirtschaftsministerium fördert KMU für Mitarbeit in der Normung

Technologieförderprogramm WIPANO ausgebaut und bis Ende 2023 verlängert

Datum: 03.01.2020

Normung ist immer mehr eine Aufgabe internationaler Organisationen. Sie dient dem Abbau technischer Handelshemmnisse, der schnelleren Verbreitung von Innovationen und der Konkretisierung der technischen Gesetzgebung. Für die innovative deutsche Wirtschaft ist es von großer Bedeutung, international Normen und Standards mit zu setzen. Aktive Mitarbeit an der Erstellung von Normen und Standards bedeutet: Die Inhalte von Normen gestalten und beeinflussen.

Mit dem Förderprogramm WIPANO bietet das Wirtschaftsministerium u.a. eine Förderung für Unternehmen an, die nach mindestens dreijähriger Pause wieder in Normenausschüssen des DIN (oder CEN bzw. ISO) tätig werden wollen oder das noch nie waren.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die zum Zeitpunkt der Antragstellung eine Größe von 1 000 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von 100 Millionen Euro nicht überschreiten und den Sitz, eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben. Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss (Projektförderung) in Form einer Anteilfinanzierung gewährt. Bemessungsgrundlage sind die zuwendungsfähigen Ausgaben in einem Zeitraum von maximal 36 Monaten, die bis zu 70 % anteilig finanziert werden. Reisekosten im Zusammenhang von nationalen und/oder internationalen Normungsgremien werden gemäß dem Bundesreisekostengesetz anerkannt. Teilnahmegebühren und Reisekosten für nationale und/oder internationale Normungsgremien werden bis zu einer Obergrenze von 20 000 Euro gefördert. Die Auszahlung der Zuwendung erfolgt nachschüssig, Ausgaben, die außerhalb des im Zuwendungsbescheid festgelegten Bewilligungszeitraums im Zusammenhang mit dem Projekt verursacht wurden, dürfen nicht abgerechnet werden!

Näheres über wipano-ptj@fz-juelich.de bzw. telefonisch unter 030/ 20199 535.