Barrierefreie Fenster und Türen

Date: 09.07.2015 | ID: PI150761 | Download: Barrierefreie Fenster und Türen PI150761 (PDF) | Author(s): Susanne Hainbach


ift-Workshop informiert am 23. September über Gesetze, Normen und praktische Umsetzung

Wer heute zukunftsorientiert planen, produzieren und bauen will, kommt an der barrierefreien Gestaltung von Gebäuden nicht vorbei. Fenster, Türen und Tore spielen hierbei eine wichtige Rolle – Hersteller müssen auch für diesen wachsenden Markt passende Produkte anbieten. Der ift-Workshop „Barrierefreiheit“ am 23. September in Rosenheim vermittelt umfassend die rechtlichen und normativen Grundlagen, gibt Tipps zur praktischen Umsetzung und stellt Förderprogramme vor. Im praktischen Übungsteil wechseln die Teilnehmer die Perspektive: sie erleben die Schwierigkeiten von Menschen mit Einschränkungen „hautnah“ und können die neuen Erfahrungen für Produktentwicklung und Marketing nutzen.

 

Universal Design im Allgemeinen und das barrierefreie Bauen im Speziellen gewinnen durch die demografische Entwicklung weiter an Bedeutung. Eine barrierefreie Gestaltung von Gebäuden – und hier besonders von Fenstern, Türen und Toren – wird immer wichtiger, weil schon heute viel zu wenig geeignete für betreutes Wohnen und dergleichen zur Verfügung stehen. Für Hersteller sind barrierefreie Gebäude daher ein wichtiger Zukunftsmarkt: geeignete Produkte müssen in entsprechender Menge und Qualität bereitgestellt werden. Das barrierefreie Bauen hat zudem seinen festen Platz in den Bauordnungen durch Aufnahme von DIN 18040-1/-2 in die Liste der technischen Baubestimmungen (LTB) gefunden und ist gesetzlich verbindlich zu beachten.

 

Der Workshop beginnt mit den grundlegenden Anforderungen und planerischen Vorgaben aus Gesetzen, Normen und Regelwerken (Knut Junge, ift Rosenheim). Tipps zur praktischen Umsetzung bei barrierefreien Fenstern, Türen und Toren folgen (Robert Kolacny, Knut Junge, ift Rosenheim). Barrierefreiheit lässt sich auch sehr gut durch automatische Türen erreichen. Was hierbei im Hinblick auf Antriebe, Nutzungssicherheit und Anforderungen der Maschinenrichtlinie zu beachten ist, erläutert Klaus Hein (ift Rosenheim).

Ein wesentlicher Bestandteil des ift-Workshops ist ein praktisches Übungsmodul, bei dem die Teilnehmer mittels Simulationen die Schwierigkeiten von Menschen mit Einschränkungen selbst erleben; die Frage von schwellenlosen Türen wird intensiv behandelt.

 

Das komplette Programm und Anmeldemöglichkeiten finden sich unter www.ift-akademie.de/workshops.

 

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