Automatische Türen und Tore im Stadtschloss Berlin

Datum: 09.06.2015 | Download: Fachartikel (PDF) | Autor(en): Klaus Hein | Kontakt: Susanne Hainbach, M.A.

Anforderungen aus der momentanen Planung

Die Zeiten der einfachen Architektur im urbanen Umfeld sind erfreulicherweise vorbei. In den Nachkriegsjahren bis in die 80er Jahre hinein wurden herrschaftlichste Gebäude abgerissen und mussten Zweckbauten weichen. Auch standen viele der Gebäude der damaligen städtebaulichen Entwicklung, die breite Durchgangsstraßen vorsah, im Weg. Der Abriss ehemals schöner Gebäude fiel umso leichter, da sie in den Aufbaujahren infolge mangelnder technischer und finanzieller Mittel nicht originalgetreu erhalten worden waren.

 

Ein solches Beispiel ist das Stadtschloss Berlin. Im 2. Weltkrieg durch Brand stark beschädigt, wurde das 500 Jahre alte Gebäude in den 50er Jahren abgerissen und durch einen gesichtslosen Neubau ersetzt, den Palast der Republik, – im Volksmund auch „Erichs Lampenladen“ genannt. 2002 beschloss der Deutsche Bundestag seine Beseitigung und einen Neubau des Stadtschlosses mit historischer Rekonstruktion der Fassade. Mit der Fertigstellung ist 2019 zu rechnen.


Die Planung der Türen in den originalen Maßen und Zeichnungen stellt sich hierbei besonders aufwändig dar. So sind neben den Auflagen des Denkmalschutzes alle aktuellen Vorschriften für ein öffentliches Gebäude zu erfüllen. Neben der Einhaltung der bauphysikalischen Eigenschaften in Bezug auf Dichtigkeit und Wärmedämmung sind dies Anforderungen an den Brand-und/oder Rauchschutz sowie Fluchtwegeigenschaften und Einbruchschutz. Hinzu kommt, dass die Türen barrierefrei zu begehen sein müssen. Bei Flügelhöhen jenseits von 3,5 m stellen diese Bedingungen eine Herausforderung für Beteiligten dar.

 

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