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  <channel>    <title>ift Rosenheim - Pressemitteilungen</title>
    <link>http://www.ift-rosenheim.de/</link>
    <description>ift Rosenheim - Pressemitteilungen</description>
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    <link>http://www.ift-rosenheim.de/presse_pressemitteilungen.php?id=1384&amp;lang=de</link>
    <title>03.02.2012: Neue Bauproduktenverordnung und CE-Zeichen</title>
    <description>Fachtagung erklärt die neuen SpielregelnAm 17. und 18. Januar 2012 trafen sich über 200 Branchenvertreter zur Fachtagung „Die neue Bauproduktenverordnung und CE-Zeichen in der Praxis“ in Rosenheim. Die Kombination aus fundierten Vorträgen, konstruktivem Gedankenaustausch und den kompetenten Diskussionsrunden brachte Klarheit in die Paragraphenwelt der neuen Bauproduktenverordnung (BauPV). Von der EU-Kommission wurde die Rechtsform der Verordnung gewählt hat, um eine schnelle und einheitliche Umsetzung in allen Mitgliedsstaaten zu erreichen. Damit erfolgt die CE-Kennzeichnung künftig europaweit konsequent nach einheitlichen Vorgaben.Am ersten Tag der ift-/VFF-/BF-Fachtagung wurden alle wichtigen Konsequenzen der neuen Bauproduktenverordnung detailliert und umfassend vorgestellt. Über die Gründe, die zur Reform des Bauproduktenrechts und somit zur neuen Bauproduktenverordnung (BauPV) geführt hatten, berichtete Dr. Bernhard Schneider (Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung) aus erster Quelle. Er erläuterte die Strukturen der EU-Verordnung und nannte die Grundanforderungen incl. der aktuellen Ergänzungen. Als Punkt 7 wurde die „Nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen“ als neue wichtige (mandatierte) Eigenschaft aufgenommen. Besonders ausführlich wurden der Inhalt der Leistungserklärung sowie die notwendigen Voraussetzungen zur CE-Kennzeichnung von Bauprodukten sowie Ausnahmen und mögliche Vereinfachungen für die Betroffenen erklärt. Nicht zuletzt wurden die Befugnisse der Marktüberwachungsbehörden sowie die beabsichtigten bundesrechtlichen Durchführungsmaßnahmen angesprochen.Ulrich Sieberath, Institutsleiter des ift Rosenheim, sprach über die Veränderungen durch die BauPV aus Sicht der Branche. „Nicht mehr die Vermutung der Brauchbarkeit, sondern die erklärte Leistung steht im Mittelpunkt.“ so Sieberath bei seinem Vortrag. Deshalb ist die Leistungserklärung ein Kernelement der Verordnung. Der Hersteller übernimmt mit deren Erstellung die Verantwortung für die Konformität des Bauprodukts mit den Angaben aus der Leistungserklärung und nicht mehr für die Konformität mit einer Produktnorm. Unter anderem wird dadurch der Verbraucherschutz wesentlich gestärkt.Die rechtliche Seite vertrat Rechtsanwalt Prof. Christian Niemöller (Kanzlei SMNG, Frankfurt am Main). Er verglich die bisherige Rechtslage mit der nach Inkrafttreten der BauPV gültigen. Dabei ging er auf die Verpflichtung zur Erstellung einer Leistungserklärung und auf neue Haftungsrisiken für die Hersteller ein. Er vermittelte das für manchen Techniker trockene Thema in plakativer Art: „Die bisherige Konformitätserklärung ist im Grunde der Verwandte der Leistungserklärung, blieb aber beim Hersteller. Die Leistungserklärung hat sozusagen den Rucksack auf dem Rücken und wandert mit dem Produkt.“Die Bilder finden sich zum Download im Bildarchiv. </description>
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    <link>http://www.ift-rosenheim.de/presse_pressemitteilungen.php?id=1380&amp;lang=de</link>
    <title>26.01.2012: Erster Innovationstag am ift Rosenheim – Wie aus Ideen Innovationen werden</title>
    <description>Man sagt ja immer, dass Deutschland von Innovationen und Ideen lebt, aus denen marktfähige Produkte und Dienstleitungen entstehen. „Ideen können uns immer und überall in den Sinn kommen, doch lassen wir sie aus Zeitmangel oder weil die Umsetzung uns unrealistisch erscheint, oft schnell wieder fallen“, so der Institutsleiter des ift Rosenheim Ulrich Sieberath. Wie schafft man aber Rahmenbedingungen, die die Menschen dazu ermutigen sich für ihre Ideen einzusetzen? Das ift Rosenheim führte hierzu ein Innovationsmanagement-System ein, mit dem Innovationen systematisch geplant und gesteuert werden sollen.Auftakt war eine interne Hausmesse am 13. Januar, auf der sich die über 160 Mitarbeiter an verschiedenen Ständen gegenseitig über die Neuigkeiten informiert haben. Jede Präsentation, ob sachlich-wissenschaftlich oder originell-kreativ, hat überzeugt. Das bestätigte das positive Feedback der Besucher an die „Standpaten“.Vor Beginn des Messerundgangs wurde der Belegschaft das Prinzip des neuen Innovationsmanagements vorgestellt, um so die Sinne für die bevorstehenden Eindrücke zu schärfen. Ziel ist eine schnelle, kompetente und nachvollziehbare Bewertung aller eingereichten Vorschläge, damit keine Idee verloren geht. Um der Kreativität der Mitarbeiter keine Grenzen zu setzen, beschränkt sich das Innovationsmanagement nicht nur auf Ideen für optimierte firmeninterne Abläufe. Es sollen auch Anregungen genutzt werden, die den Kunden helfen oder sogar für die gesamte Branche von Bedeutung sind.Für das Startjahr 2012 steht erstmals ein Budget zur Verfügung, mit dem Projekte oder Vorstudien finanziert werden können. Außerdem wird das Engagement der Mitarbeiter, abhängig vom Nutzen der Idee, aus diesem Topf belohnt.Vom Erfolg des neuen Innovationsmanagements ist Ulrich Sieberath überzeugt: „Ich bin absolut positiv überrascht, mit welcher Begeisterung die Mitarbeiter am ersten Innovationstag teilgenommen und mit wie viel Ideenreichtum und Kreativität sie die ersten Vorschläge ausgearbeitet haben. Das Potenzial für Innovationen ist definitiv vorhanden. Wenn wir es jetzt aktiv nutzen, dann sind wir fit für die Zukunft.“Die Bilder finden sich zum Download im Bildarchiv. </description>
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    <link>http://www.ift-rosenheim.de/presse_pressemitteilungen.php?id=1379&amp;lang=de</link>
    <title>20.12.2011: Masterstudiengang Fenster &amp; Fassade – Ihr Einstieg in die Führungsebene: Anmeldung bis 31.1.2012 möglich!</title>
    <description>Bereits zum 4. Mal startet an der Hochschule Rosenheim im März 2012 der berufsbegleitende Masterstudiengang Fenster &amp; Fassade, der in Kooperation mit dem ift Rosenheim durchgeführt wird. Praxisnah werden umfangreiche Inhalte zu den Themen Konstruktion, Tragwerkslehre, Bauphysik, Werkstoffen und Bauökonomie vermittelt. Ein Traineeprogramm und die Zusammenarbeit mit Förderern erleichtern Interessenten den Einstieg in die Branche. Die Teilnehmer erlangen nach fünf Semestern den akademischen Grad „Master of Engineering“ – kurz M.Eng.Der Masterstudiengang Fenster &amp; Fassade richtet sich an Hochschulabsolventen in den Fachrichtungen Bauingeni-eurwesen, Holzbau und Ausbau, Innenausbau, Architektur, Innenarchitektur oder vergleichbaren Fachgebieten aus dem In- oder Ausland. „Die bisherigen Teilnehmer haben alle schon Erfahrungen in der Branche. Im Studium erhalten sie Einblick in alle relevanten Teilgebiete der Branche und können nach persönlicher Interessenslage weiteres Spezialistenwissen erarbeiten. Dies wird durch ein modulares Schulungskonzept gewährleistet, welches durch Trainer aus der Wissenschaft, der Prüftechnik sowie der Baupraxis vermittelt wird“, so Prof. Dr. Peter Niedermaier, Akademischer Leiter des Masterstudiengangs an der Hochschule Rosenheim. Die Präsenzzeit vor Ort wurde auf ein Minimum reduziert, so dass der Masterstudiengang berufsbegleitend durchgeführt werden kann. Unternehmensrelevante Fragestellungen können in den Projektarbeiten oder der Masterthesis bearbeitet werden. So können die Teilnehmer schon während des Studiums ihr erlerntes Wissen in ihr Unternehmen einbringen.Gerade in der Fenster- und Fassadenbranche wird immer häufiger der Ruf nach gut ausgebildeten Fachkräften laut. Doch für spezialisiertes Fachwissen gibt es wenig passende Angebote. Denn die klassischen Studiengänge wie Architektur und Bauingenieurwesen vermitteln im Regelfall nicht das benötige Spezial- und Detailwissen, um die An-forderungen der Berufspraxis zu erfüllen. Diese Lücke schließt der Masterstudiengang Fenster &amp; Fassade der Hochschule Rosenheim sowie das Weiterbildungspro-gramm von ED PRO. Oskar Anders, geschäftsführender Gesellschafter der Anders Metallbau GmbH in Fritzlar und ED PRO-Premiumförderer sieht hier einen großen Bedarf für die Branche: „Infolge des Fachkräftemangels in unserer Branche ist die Aus- und Weiterbildung ein zentrales Thema der Zukunft. Der Masterstudiengang (ED PRO) bietet hier die ideale Voraussetzung, um in leitenden Positionen im Fenster- und Fassadenbau tätig zu sein. Insbesondere die interdisziplinären Studieninhalte qualifizieren für die stetig steigenden Anforderungen an unsere Objekt- und Bereichsleiter.“Ziel des Masterstudiengangs Fenster &amp; Fassade ist die anforderungsgerechte Qualifizierung und Vorbereitung von Hochschulabsolventen mit einschlägiger Berufserfahrung zur späteren Übernahme von Führungspositionen in der Wirtschaft. Mit den erweiterten Anforderungen als Fach- und Führungskraft gewinnen zusätzlich fundierte betriebswirtschaftliche Kenntnisse eine entscheidende Bedeutung für den strategischen Erfolg. Gerade hier schafft eine Qualifikation im Rahmen eines Masterstudiengangs das Fundament für unternehmerisches Denken und Handeln.„Die Branche braucht topqualifizierte Nachwuchskräfte, weil hochwertige Fenster, Fassaden und Bauelemente nur mit kompetenten Mitarbeitern hergestellt werden können. Das notwendige Spezialwissen wird aber nicht in klassi-schen Ausbildungen gelehrt. Deshalb ist ED PRO die idea-le Lösung, um fit für den zukünftigen Wettbewerb zu bleiben“, so Ulrich Sieberath, Institutsleiter des ift Rosenheim.Der Masterstudiengang Fenster und Fassade der Hochschule Rosenheim erfüllt die Qualitätsanforderungen für Master-Programme und wurde 2009 von der ASIIN akkreditiert. Damit sind die Voraussetzungen für eine spätere Promotion und eine Tätigkeit im höheren Dienst gegeben. Die Regelstudienzeit beträgt fünf Semester und beinhaltet vier Studiensemester sowie ein Semester für die Erarbeitung der Masterthesis. Der Studiengang umfasst 90 Credit Points und kostet 9.500,00 Euro (3 Raten in den ersten 3 Semestern). Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums verleiht die Hochschule Rosenheim den akademischen Grad Master of Engineering, Kurzform: M.Eng.Folgende Voraussetzungen müssen für das Masterstudium erfüllt sein: Hochschulabschluss sowie Nachweis einer mindestens einjährigen qualifizierten berufspraktischen Erfahrung.Die Einschreibung für den Masterstudiengang Fenster &amp; Fassade ist noch bis 31. Januar 2012 online bei der Hochschule Rosenheim möglich. Die ersten Seminare beginnen dann im März 2012 im Wechsel an der Hochschule oder am ift Rosenheim.Für Interessenten, welche die Zugangsvoraussetzungen für den Masterstudiengang Fenster &amp; Fassade nicht erfüllen oder denen die zeitliche Bindung zu lang ist, bietet ED PRO die Fachabschlüsse ift-Fachingenieur, ift-Fachtechniker und ift-Fachkraft an.Nähere Informationen zum Masterstudiengang und zur Bewerbung finden Sie unter http://www.fh-rosenheim.de/fefa.html.Nähere Informationen zu den ift-Fachabschlüssen und zur Anmeldung finden Sie unter http://www.edpro-rosenheim.de/abschluesse.phpDie ganze Presseinformation können Sie unten als Pdf-Datei downloaden!Die Bilder finden sich zum Download im Bildarchiv. </description>
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    <link>http://www.ift-rosenheim.de/presse_pressemitteilungen.php?id=1378&amp;lang=de</link>
    <title>15.12.2011: Forschungsprojekt „EPDs für transparente Bauelemente“ abgeschlossen</title>
    <description>Branche ist für die Nachhaltigkeitszertifizierung gerüstetDie EU fordert mit der neuen Bauproduktenverordnung mehr Verantwortung von der Industrie bei Umweltschutz und Nachhaltigkeit. So müssen beispielsweise alle neuen Bundesbauten durch das Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) zertifiziert werden. Hersteller werden also zukünftig vermehrt mit Ausschreibungen konfrontiert, die Anforderungen zur Nachhaltigkeit enthalten. Das ift Rosenheim erarbeitete daher gemeinsam mit der PE International GmbH und dem Institut Bauen und Umwelt e.V. (IBU) sowie weiteren Partnern in einem Forschungsvorhaben Umweltproduktdeklarationen (EPDs) für transparente Bauelemente.Der Bau- und Immobilienbereich hat großen Einfluss auf die Umwelt, da hier große Mengen an Energie und Rohstoffen für die Herstellung und Nutzung von Gebäuden verbraucht werden. Der daraus resultierende Trend zum Nachhaltigen Bauen wird nun auch vom Gesetzgeber verstärkt durch die neue EU-Bauproduktenverordnung und den „Leitfaden Nachhaltiges Bauen“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) eingefordert, nach dem alle neuen Bundesbauten durch das „Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen“ (BNB) mit mindestens Silber zertifiziert werden müssen. Für Bauprodukte, die bei zertifizierten Gebäuden eingesetzt werden sollen, ist daher u. a. eine Umweltproduktdeklaration (EPD) notwendig.Gemäß prEN 15804 muss bei der Erstellung von EPDs nur der Herstellungsprozess betrachtet und dokumentiert werden. Für Bauherren, Architekten und ausschreibende Stellen ist jedoch besonders auch die Nutzungsphase von größerer Bedeutung, wie beispielsweise die Energie- und Reinigungsaufwendungen. Gerade für handwerklich und mittelständisch orientierte Unternehmen ist es deshalb wichtig, einfach und kostengünstig die in Ausschreibungen geforderten Umweltproduktdeklarationen erhalten zu können.Ziel des gemeinsamen Forschungsvorhabens des ift Rosenheim, der PE International GmbH und dem Institut Bauen und Umwelt e.V. (IBU) war deshalb, Muster-EPDs zu entwickeln, die den gesamten Lebenszyklus der Produkte abbilden. Hierzu mussten zunächst entsprechende Produktkategorieregeln (PCR) erarbeitet werden, die den normativen Vorgaben gemäß DIN ISO 14025 und prEN 15804 sowie den Vorgaben des „Leitfaden für die Formulierung der Anforderungen an die Produktkategorien der Umweltproduktdeklarationen (Typ III) für Bauprodukte des IBU“ genügen. Trotz der Variantenviefalt konnten praxisnahe Beschreibungen erstellt werden, so dass nun PCR für Fenster und Türen sowie Flachglas im Bauwesen für die Erstellung von EPDs zur Verfügung stehen.Innerhalb des Projektes wurden Ökobilanzen und anschließend Muster-EPDs über den gesamten Lebenszyklus für folgende Bauprodukte erstellt: Holz-, Aluminium- und Kunststofffenster, Flachglas, Einscheiben- und Verbundsicherheitsglas, 2- und 3-Scheibenisolierglas. Diese stehen der Branche seit November 2011 als einfaches Online-Tool zur Verfügung (www.ift-service.de).Der Abschlussbericht zum Forschungsvorhaben kann auf der Website des ift Rosenheim (www.ift-rosenheim.de) im Bereich Literatur bezogen werden. Für ift- sowie ifz-Mitglieder steht der Forschungsbericht im Mitgliederbereich der ift-Website unter „Forschungsarchiv“ zum kostenlosen Download zur Verfügung.Das Forschungsvorhaben wurde mit Mitteln der Forschungsinitiative Zukunft Bau des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung gefördert (Aktenzeichen: SF-10.08.18.7-09.21/II 3-F20-09-1-067). Besonderer Dank gebührt auch folgenden Industriepartnern, die das gesamte Projekt sowohl ideell als auch finanziell unterstützt und somit zum Gelingen beigetragen haben:Bundesverband Flachglas e.V., Fachverband Schloss- + Beschlagsindustrie e.V., Qualitätsverband Kunststofferzeugnisse e.V., Verband Fenster + Fassade.Die ganze Presseinformation können Sie unten als Pdf-Datei downloaden!Die Bilder finden sich zum Download im Bildarchiv. </description>
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    <link>http://www.ift-rosenheim.de/presse_pressemitteilungen.php?id=1375&amp;lang=de</link>
    <title>02.12.2011: R+T 2012 – ift-Sonderschau „effizient + sicher“</title>
    <description>Bauen mit modernem textilem Sonnenschutz und automatischen TorenDie Sonderschau „effizient + sicher“ wird von der Messe Stuttgart und dem ift Rosenheim veranstaltet. Vom 28.2. bis 3.3.2012 wird auf der Messe R+T in Stuttgart im Eingangsbereich Ost anhand innovativer Exponate führender Hersteller gezeigt, dass ein energieeffizientes Gebäude ohne leistungsfähigen Sonnenschutz nicht mehr auskommt. Auch automatische Türen und Tore bieten ein großes Potenzial für Energieeinsparungen und ein Plus an Komfort und Sicherheit. Planer, Bauherren und Investoren erhalten kompetente und produktneutrale Informationen zu Technik, zukünftigen Anforderungen und notwendigen Nachweisen.Die Sonderschau Sonnenschutz + Automation will zeigen, dass ein energieeffizientes Gebäude ohne leistungsfähigen Sonnenschutz nicht mehr auskommt. Ein Sonnenschutz muss dabei mehr können, als mit Farbe und Design zu überzeugen. Kenndaten zu Lichttransmission, Widerstandsfähigkeit gegen Windlast, UV-Beständigkeit, Emissivität und viele andere Faktoren sind für die Planung und den Einsatz von innovativem Sonnenschutz notwendig, insbesondere in der Interaktion mit modernen Verglasungen. Eine intelligente Steuerung des Sonnenschutzes kann die bedarfsgerechte und energieeffiziente Nutzung dabei wesentlich fördern. Die Automation ist auch ein wichtiger Innovationsfaktor bei Türen und Toren, denn diese sind komfortabel, bedienerfreundlich, altersgerecht und energieeffizient. Türen und Tore bleiben nur solange wie notwendig geöffnet, so dass die wertvolle Wärme oder auch Kühle im Gebäude bleibt. Allerdings muss die Sicherheit der Nutzer gewährleistet bleiben, um folgenschwere Unfälle zu vermeiden. Die Sonderschau fokussiert deshalb folgende Themen:Effizienter sommerlicher Wärmeschutz und Lichtlenkung mit innovativen Sonnenschutzelementen,Intelligente Steuerungen für eine bedarfsgerechten Nutzung,Automatisch betriebene Türen und Tore mit modernem Sicherheitsmanagement,Exponate mit verlässlichen und umfassenden Nachweisen als Grundlage für eine professionelle Planung.Die Anforderungen und Nachweise sind hierbei aber komplex, zeitintensiv und in der Baubranche häufig noch unbekannt, so dass bei Planern und Herstellern ein großes Informationsbedürfnis besteht. Genau dieser Aufgabe stellt sich die Sonderschau, die das ift Rosenheim gemeinsam mit der Messe Stuttgart veranstaltet. Die Exponate führender Hersteller präsentieren zukunftssichere Technik und zeigen, wie mit automatischen Komponenten Energieeffizienz, Sicherheit und Wohnkomfort verbessert werden können. Die Sonderschau gliedert sich in folgende Themenbereiche:Sommerlicher Wärmeschutz mit innen- und außenliegenden Verschattungssystemen,Intelligente Steuerung von Sonnenschutzelementen zur bedarfsgerechten Verschattung und Lichtlenkung,Integration automatisch betriebener Tore in Gebäude,Sicherheit und Energieeffizienz von Automatiktoren (Nutzungssicherheit und minimierte Lüftungsverluste von Schnelllauftoren),Informationen über Zielsetzung und Spielregeln für Nachweise von Energieeffizienz, Sonnenschutz und automatisch betriebenen Bauteile.Die ganze Presseinformation können Sie unten als Pdf-Datei downloaden!Die Bilder finden sich zum Download im Bildarchiv. </description>
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    <link>http://www.ift-rosenheim.de/presse_pressemitteilungen.php?id=1368&amp;lang=de</link>
    <title>23.11.2011: Fit für CE 2.0 - Fachtagung Bauproduktenverordnung (BPVo) am 17./18. Januar 2012 in Rosenheim</title>
    <description>Seit dem Beginn der CE-Kennzeichnungspflicht für Fenster sind gerade einmal 19 Monate vergangen. Nun kommen mit der in Brüssel verabschiedeten Bauproduktenverordnung (BPVo) neue Spielregeln auf die Fenster- und Fassadenbranche zu. Wer sich noch an die Einführung des CE-Zeichens erinnert, weiß wie wichtig eine frühzeitige Information ist. Das ift Rosenheim beschäftigt sich schon seit einem Jahr intensiv mit dem Verordnungstext und hat mit den Verbänden VFF und BF gemeinsame Empfehlungen für die praktische Anwendung erarbeitet. Die am 17. und 18. Januar in Rosenheim stattfindende Fachtagung vermittelt die rechtlichen Grundlagen, zeigt Änderungen und Haftungsrisiken auf und gibt Tipps für die praktische Umsetzung zur Kennzeichnung, Leistungserklärung und zur Nutzung der bisherigen Nachweise (ITT).Die neue EU-Bauproduktenverordnung (EU-BauPVo) wurde am 4. April 2011 von der Europäischen Kommission veröffentlicht. Die für Hersteller wesentlichen Artikel sind zwar erst ab dem 01.07.2013 verbindlich, aber eine rechtzeitige Information ist wichtig, um in Ruhe die erforderlichen betrieblichen Maßnahmen zu planen. Die Rechtsform der Verordnung hat verbindlichen Gesetzescharakter und wird eine europaweit einheitliche Umsetzung fördern.Die wesentlichen Kernelemente, wie die Pflicht zur CE-Kennzeichnung, die Verpflichtung zur werkseigenen Produktionskontrolle, die Erstprüfung (ITT) sowie die Einhaltung der harmonisierten Normen bleiben zwar gleich, aber es gibt doch etliche Änderungen, die es in sich haben. Hierzu zählendie Erweiterung der wesentlichen Eigenschaften bzw. der Grundanforderungen an Bauwerke, beispielsweise die Energieeffizienz und die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen (Anlage I);die Einführung des Begriffs „Leistungserklärung“ als Beschreibung der zugesicherten Eigenschaft (Kapitel II, Art. 4); sie ist obligatorische Voraussetzung für die CE-Kennzeichnung (Kapitel II, Art. 8);die Einführung vereinfachter Nachweisverfahren in Kapitel VI, beispielsweise für Kleinstunternehmen bis 10 Mitarbeitern und 2 Millionen Euro Jahresumsatz (Artikel 37);erweiterte Pflichten zur CE-Kennzeichnung; beispielsweise muss das CE-Kennzeichen nun eine Identifikation des Herstellers ermöglichen;mehr Rechte und Durchgriffsmöglichkeiten für die „Marktüberwachungsbehörden“ (Artikel 55 ff).Eine der wichtigsten Neuerungen ist sicher die „Leistungserklärung“ durch den Hersteller, mit der er die Verantwortung und Haftung für die Konformität (Übereinstimmung) des Bauprodukts mit der erklärten Leistung übernimmt. Damit verbunden sind auch eine rückverfolgbare Kennzeichnung der Produkte und eine größere Transparenz für den Fensterkäufer. Neben Ulrich Sieberath, dem Institutsleiter des ift Rosenheim, werden Prof. Christian Niemöller (Rechtsanwaltskanzlei SMNG), Dr. Bernhard Schneider vom BMVBS, Kerstin Abend vom DIBt sowie Referenten des ift Grundlagen und Tipps zur praktischen Umsetzung vermitteln.Das Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich auf der ift Website www.ift-rosenheim.de im Bereich Veranstaltungen.Die BauPVO ist online hier verfügbar. Die ganze Presseinformation können Sie unten als Pdf-Datei downloaden!Die Bilder finden sich zum Download im Bildarchiv. </description>
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    <link>http://www.ift-rosenheim.de/presse_pressemitteilungen.php?id=1362&amp;lang=de</link>
    <title>19.10.2011: Fenster sind keine Kühlschränke – Fazit Rosenheimer Fenstertage 2011</title>
    <description>Auszüge der Vortragsfolien finden sich hierFenster- und Fassadenbranche nimmt Herausforderungen der Energiewende 2020 anDie Energiewende 2020 ist nur machbar durch eine Kombination aus Energie sparen und Energie gewinnen, da waren sich Politiker aus kommunaler, Landes- und Bundesebene und die technischen Experten einig. Dieser Themenkomplex führte am 13. und 14. Oktober über 1.000 Spezialisten aus 29 Ländern zu den Rosenheimer Fenstertagen, dem europaweit größten Fachkongress der Branche. Diskutiert wurden technische Lösungen, notwendige Anpassungen von Normen und Gesetzen sowie die Unterstützung der mittelständischen Hersteller und bauwilligen Verbraucher durch praktische Hilfsmittel, beispielsweise ein Energylabel für Fenster und eine App zum Energiesparen mit Fenstern und Glas.„Fenster sind keine Kühlschränke“, mit diesen Worten brachte der Institutsleiter Ulrich Sieberath die Aufgabe der Branche auf den Punkt, denn es gilt dem Verbraucher und der Politik die Notwendigkeit und die Vorteile einer energetischen Gebäudesanierung zu erklären. Er forderte von der Politik verlässliche Rahmenbedingungen, damit die Branche notwendige Technik und Kapazitäten bereitstellen kann. Der Leiter des Referats „Energieeffizienz“ im Bundesbauministerium, Dr. Frank Heidrich, konnte leider keine guten Botschaften aus Berlin mitbringen. In einem Krisengespräch am 13. Oktober im Kreis der Staatssekretäre wurde keine Kompromisslinie zwischen Bundestag und Bundesrat erkennbar, weil zwar alle eine Förderung wollen, aber keiner diese finanzieren will. Die gewünschte Energiewende kann nur durch eine Sanierungsquote von 2 % pro Jahr erreicht werden. Hierfür müssen aber die Steuerabschreibungen und Fördermittel aufgestockt werden, denn ansonsten können die nahezu 40 % des bundesweiten Primärenergieverbrauchs im Gebäudebestand nicht reduziert werden. Zudem ist Energie sparen immer noch die kostengünstigste Energiequelle, und jeder Euro Fördermittel generiert Umsätze im Verhältnis 1:8, genügend Argumente, um der Politik auf allen Ebenen die Dringlichkeit des Themas zu verdeutlichen. In verschiedenen Vorträgen wurde detailliert aufgezeigt, wie mit modernen Fenstern, Fassaden und Verglasungen die Sonnenenergie zur passiven Energiegewinnung genutzt werden kann und dass der Fenstertausch auch eine Form der regenerativen Energie ist. Im Neubau sind EnergiePlus-Häuser längst Stand der Technik, der aber häufig aus Unkenntnis und Sparzwängen nicht flächendeckend realisiert wird. Fenster sollten hier noch differenzierter nach Himmelsrichtungen und Einsatzzweck geplant werden, denn gleiche Fenster für das gesamte Haus reichen nicht mehr aus. Die freien Flächen auf Dächern und Fassaden können mittels PV-Modulen zur dezentralen Stromgewinnung genutzt werden, um damit die zukünftigen Elektromobile mit Energie zu versorgen. Hierzu ist aber eine genauere Planung des Energiemanagements und der Haustechnik erforderlich, zu der verlässliche Kennwerte für die Bauteile der Gebäudehülle notwendig sind. Im Sanierungsmarkt, bei dem häufig kein Fachplaner beteiligt ist, brauchen sanierungswillige Wohneigentümer und Immobilienverwalter einfache Kenngrößen zur Beurteilung der Fenster. Das ift Rosenheim hat deshalb ein Energylabel auf Basis der ISO 18292 „Energetische Bewertung von Fenstersystemen – Berechnungsverfahren“ entwickelt, das den technischen Besonderheiten von Fenstern gerecht wird. Damit kommt die Branche auch einer Forderung der EU-Kommission nach, die der Entwicklung eines Energylabels für Fenster eine hohe Priorität einräumt, um das große Einsparpotenzial im Gebäudebestand zu nutzen. Diese Entwicklung wurde auch vom Marktforscher Oliver Schmitz von der GfK bestätigt, der bei der zahlungskräftigen und wachsenden Zielgruppe 60+ eine hohe Bereitschaft erkennt, in die eigenen vier Wände zu investieren. Die Werbebotschaft „Geiz ist geil“ ist out und wird durch Begriffe wie Vertrauen und Sicherheit abgelöst. Ältere Menschen sind besonders qualitätsbewusst und informieren sich kompetent sowohl online als auch bei vertrauenswürdigen Händlern und Fachbetrieben. Fenster rangieren bei den Sanierungswünschen dabei ganz oben und sollen gemäß den Verbraucherwünschen nicht im Do-it-yourself-Verfahren, sondern durch Fachbetriebe ausgetauscht werden. Die Entwicklung zu mehr Qualität wird auch von der rechtlichen Seite unterstützt. Dr. Bernhard Schneider, Referatsleiter Bauproduktenrecht im Bundesbauministerium sprach es unverblümt wie folgt aus: „Die neue Bauproduktenverordnung hat einen deutlichen Touch vom Verbraucherschutz bekommen“. Die Hersteller müssen sich bei der CE-Kennzeichnung und der Deklaration der Leistungseigenschaften noch mehr mit rechtlichen Belangen auseinandersetzen. Die Bauproduktenverordnung (BauPVo, Verordnung EU 305/2011) gilt seit dem 24. April 2011. Die für Hersteller wesentlichen Artikel sind erst ab dem 1. Juli 2013 verbindlich, denn bis dahin gilt die „alte“ Bauproduktenrichtlinie weiter. Die Rechtsform der Verordnung ist die Voraussetzung für eine einheitliche Umsetzung in Europa und zieht damit die Konsequenz aus Schwächen der bisherigen Bauproduktenrichtlinie. „Die gravierende Neuerung ist die sogenannte Leistungserklärung durch den Hersteller“, so Prof. Christian Niemöller. Mit der Leistungserklärung wird ganz konkret die Konformität (Übereinstimmung) des Bauprodukts mit dessen erklärten Leistungen ausgewiesen und nicht wie bisher „nur“ die Übereinstimmung mit einer Norm. Dies wird Fenster- und Fassadenbauer vor neue Herausforderungen stellen, die ihre Produkte aus zugekauften Vorprodukten und Einzelteilen herstellen und auf die Angaben der Vorlieferanten vertrauen müssen. Neu ist auch die gesetzliche Einführung einer Identifikation der Bauprodukte mittels Typen-, Chargen- oder Seriennummer, um die Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten. Damit ergeben sich für Hersteller auch Produktbeobachtungspflichten und eventuell sogar Korrekturmaßnahmen, beispielsweise der Rückruf von Bauprodukten, die nicht der Leistungserklärung oder sonstigen Anforderungen entsprechen. Hierzu zählen auch Angaben gemäß der EU-Chemikalienverordnung (REACH), die zusammen mit der Leistungserklärung zur Verfügung gestellt werden müssen. Dabei muss sichergestellt werden, dass auch hier die Vorlieferanten die erforderlichen Sicherheitsdatenblätter bereitstellen, um die geforderten Informationen im Rahmen der Leistungserklärung abgeben zu können. Das ift Rosenheim wird zusammen mit dem Verband Fenster+Fassade (VFF) und dem Bundesverband Flachglas (BF) auf einer Fachtagung am 17. und 18. Januar 2012 die Auslegungen im Detail erklären.In insgesamt 27 Vorträgen wurden auf den Rosenheimer Fenstertagen verschiedene technische Lösungen sowie Chancen und notwendige „Hausaufgaben“ präsentiert. Der Dokumentationsband mit Textmanuskripten und den Vortragsfolien auf CD bietet allen Experten, die nicht zur Veranstaltung kommen konnten, die Möglichkeit, diese aktuellen Informationen zu nutzen. Die ganze Presseinformation können Sie unten als Pdf-Datei downloaden!Die Bilder finden sich zum Download im Bildarchiv</description>
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    <link>http://www.ift-rosenheim.de/presse_pressemitteilungen.php?id=1366&amp;lang=de</link>
    <title>13.10.2011: Energy Label Fenster - Einfache Kennzeichnung von Fenstern zur Verbraucherinformation</title>
    <description>Die Verbesserung der baulichen Energieeffizienz und der Einsatz regenerativer Energien sind nicht nur eine Voraussetzung für die Energiewende, sondern auch für einen wachsenden globalen Markt. Allerdings werden investitionswillige Bauherren durch die Debatten über unterschiedliche U-Werte, g-Werte, Psi-Werte etc. verwirrt, so dass die Entscheidung für einen Fensteraustausch oft vertagt wird. Um diesen Missstand zu ändern, fordert die EU-Kommission die Entwicklung eines Energy Labels für Fenster, damit die Vorteile eines Fenstertauschs deutlicher werden, und das riesige energetische Einsparpotenzial genutzt werden kann. Das ift Rosenheim hat deshalb ein Energy Label entwickelt, das den technischen Besonderheiten von Fenstern gerecht wird, aber dennoch einfach zu nutzen ist und als webbasiertes Rechentool zur Verfügung steht.Gebäude und Fenster sind leider nicht so einfach zu bewerten wie ein Kühlschrank, da bei Gebäuden das Außenklima, die Temperaturen und die Sonneneinstrahlung unterschiedlich sind, und sich auch die Anforderungen im Sommer und Winter deutlich unterscheiden. Es darf deshalb nicht nur der Heizenergiebedarf betrachtet werden, sondern auch der Kühlenergiebedarf, die Vermeidung hoher Raumtemperaturen und die Versorgung mit natürlichem Tageslicht. Die Kennzeichnung muss daher den Einfluss von Sonnenschutzvorrichtungen, Tageslichtnutzung und den Wärmeschutz berücksichtigen und dennoch übersichtlich bleiben.Die Klimabedingungen im Sommer und Winter bzw. in Nord- und Südeuropa sind so unterschiedlich, dass eine einzige Kennzahl nicht ausreicht. In der ISO 18292 „Energetische Bewertung von Fenstersystemen – Berechnungsverfahren“ wird deshalb eine Unterscheidung zwischen Heiz- und Kühlperiode getroffen, die durch die beiden Kennzahlen „Energy Performance Heating Period“ (EP-H) und „Energy Performance Cooling Period (EP-C) beschrieben wird. Hinzu kommen noch Angaben zum Tageslicht (Daylight Performance, DP). Da die Klimabedingungen mit Temperaturen, Sonnenscheindauer und -intensität in Europa stark variieren, ist eine Einteilung in Klimazonen deshalb wenig hilfreich. Abhängig von der Klimazone können erhebliche Sprünge in der Klassifizierung auftreten, so dass bei Überschreiten einer Klimazone aus einem B- schnell ein D- oder A++-Fenster werden kann. Wichtig bei der Klassifizierung ist, dass ein Fenster der Klassifizierung A/A in allen Klimazonen immer sehr gut ist, auch wenn es in manchen Gebieten etwas zu gut ist und damit unwirtschaftlich wird, beispielsweise ein modernes Wärmeschutzfenster an der Mittelmeerküste.Das ift Rosenheim hat, im Gegensatz zu Ansätzen anderer europäischer Länder, auf Basis der ISO 18292 ein Energy Label entwickelt, das eine standortunabhängige Bewertung zulässt und so die beschriebenen Probleme vermeidet. Die Wärmeverluste und Solargewinne werden auf Grundlage einer Gebäudesimulation bilanziert. Bei der Bilanzierung hat das ift Rosenheim praxisnahe Annahmen bezüglich der Fenster, der Fensterorientierung und Himmelsrichtung, des Dämmniveaus, der Speichermassen des Gebäudes und der Standortfaktoren Außenklima, Temperatur und Sonnenscheindauer gemacht. So wird eine einfache Einstufung in die sieben Energieeffizienzklassen A+ bis F möglich, die der Endverbraucher von der weißen Ware her schon kennt. Das Energy Label ist als webbasiertes Rechentool konzipiert, um die Berechnung für den Nutzer so einfach wie möglich zu machen. Es müssen lediglich die Zahlenwerte für den UW-Wert, g-Wert und die Lichttransmission der Verglasung τV eingetragen werden. Die Auswahl des Sonnenschutzes erfolgt über das Anklicken eines vorgeschlagenen Bildes. Alternativ können auch Werte für Uf, Ug und der Ψ-Wert eingegeben werden, um den U-Wert des Fensters genauer zu bestimmen. Nach einem Klick führt das System die entsprechenden Rechenoperationen durch. Das Ergebnis der Simulationsrechnung ist eine „Eigendeklaration“ des Herstellers im PDF-Dateiformat, die das energetische Verhalten der gewählten Kombination aus Rahmen, Glas und Sonnenschutz beschreibt. Das Dokument enthält neben den Kennwerten für EP-H und EP-C auch eine Identifikationsnummer, die Firmendaten, die Bezeichnung des Fenstersystems und die Parameter, die vom Ersteller eingegeben wurden. Zusätzlich erhält der Ersteller das Energy Label als Datei, um dieses direkt als Aufkleber auf dem Fenster anbringen zu können. Das Energy Label ist für Fensterhersteller, Systemgeber, Handelsunternehmen und Montagefirmen („Ersteller“) konzipiert, die ihren Endkunden gegenüber die energetischen Kennwerte des Fensters objektiv und übersichtlich deklarieren möchten. Durch die eindeutige Identifikationsnummer des Energy Labels können die Endverbraucher weitere Informationen zum Fenster und zum Ersteller recherchieren. Das ift Rosenheim wird in Stichproben einzelne Dokumente hinsichtlich Plausibilität prüfen und missbräuchliche Dokumente für ungültig erklären. Die Nutzung ist während der Test- und Einführungsphase bis zur Leitmesse fensterbau/frontale für ift-Mitglieder exklusiv und kostenfrei möglich. Der Zugang erfolgt über die Internetseite www.ift-service.de. Dort sind auch weitere kostenfreie und kostenpflichtige Online-Tools verfügbar, beispielsweise zur Bestimmung der notwendigen Klassen für Wind- und Schlagregendichtigkeit oder zur Erstellung einer Muster EPD (Umweltproduktdeklaration) für Fenster, der ift-Ausschreibungshilfe oder zum ift-Normenportal mit einem kostengünstigen Zugang zu den wichtigsten Fensternormen. Ebenso sind Informationen zum ift-App „FensterCheck“ verfügbar, mit dem sich die Einsparpotenziale beim Fenstertausch vor Ort einfach in Liter Heizöl, als CO2-Minderung und in Euro ermitteln lassen.Die ganze Presseinformation können Sie unten als Pdf-Datei downloaden!Die Bilder finden sich zum Download im Bildarchiv</description>
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    <link>http://www.ift-rosenheim.de/presse_pressemitteilungen.php?id=1359&amp;lang=de</link>
    <title>13.10.2011: ift-App „FensterCheck“</title>
    <description>Energie- und Kosteneinsparung beim Fenstertausch einfach bestimmenOft stehen Bauherren, Energieberater oder Architekten, aber auch Fenster- und Glasexperten vor dem Problem, den U-Wert von Fenstern im Bestand vor Ort einfach zu bestimmen. Auch eine schnelle Berechnung der möglichen Einsparung nach Eingabe der neuen U-Werte sowie der Fensterfläche sind hilfreich für interessierte Wohnungsbesitzer oder Fensterexperten. Die ift-App „FensterCheck – Energie sparen mit Fenstern und Glas“ bietet hierfür nun eine Lösung, in kürzester Zeit eine einfache Abschätzung der energetischen Einsparmöglichkeiten durch den Austausch von Fenstern zu erhalten – und zwar in Liter Erdöl, CO2-Emission und Euro.Die ift-App „FensterCheck“ fragt dafür vom Nutzer zunächst die Konstruktion, das Material und die Verglasung ab und ermittelt anhand dieser Angaben einen Uw-Wert für das bestehende Fenster, der auf Basis der Norm DIN 4108-4 bestimmt wurde. Mit der Eingabe der Fensterfläche bzw. Anzahl der Fenster, der vorhandenen Heizenergieart (Erdöl, Gas, Strom) und deren Preis sowie der zu erwartenden Energiepreissteigerung wird das mögliche Einsparpotenzial in Erdöl, Gas oder Strom, in CO2-Emission und Euro bestimmt. Dieses kann für verschiedene Zeiträume (1 – 50 Jahre) angezeigt werden. Der voreingestellte Zeitraum beträgt 30 Jahre, da vom Bundesbauministerium eine Nutzungsdauer von 30 Jahren angenommen wird. Die Geldeinsparung berücksichtigt sowohl eine konservative Energiepreissteigerung als auch den Kapitalisierungseffekt auf Basis der Barwertmethode. Weiterführende Experteninformationen erläutern am Ende die Berechnungen, getroffene Annahmen und gesetzliche Bestimmungen im Detail.Grundlage dieser App sind Erkenntnisse des ift Rosenheim  sowie die betreffenden Vorschriften und Normen. Die erstellte Abschätzung kann und will eine ausführliche Analyse durch einen Gebäudeenergieberater oder Bauexperten nicht ersetzen. Die Berechnungsergebnisse können aber gut als erste Grundlage für einen Fensteraustausch und die Beratungspraxis von Fensterexperten, Architekten und Immobilienverwaltern sowie von interessierten Bauherren, genutzt werden.Die ift-App ist kompatibel mit iPhone und iPod Touch und iPad. Im iTunes Store (www.apple.com/de/itunes) ist das Anwendungsprogramm für einem Preis von 4,99 € erhältlich und wird ab November auch für Android-Geräte zur Verfügung stehen.Nähere Informationen finden Sie auch unter: www.ift-rosenheim.de/rechentools.Die ganze Presseinformation können Sie unten als Pdf-Datei downloaden!Die Auswahlbilder stehen für Sie als Download im Bildarchiv der Website des ift Rosenheim zur Verfügung. </description>
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    <link>http://www.ift-rosenheim.de/presse_pressemitteilungen.php?id=1361&amp;lang=de</link>
    <title>11.10.2011: EU-Bauproduktenverordnung aktuell - Verbesserungen erleichtern den freien Warenverkehr in Europa</title>
    <description>Im Gegensatz zur bisherigen Bauprodukten-Richtlinie, die in Europa durch unterschiedliche nationale Gesetze umgesetzt wurde, hat die EU-Kommission mit der neuen EU-BauPVo nun die Rechtsform der Verordnung gewählt. Diese ist in allen Mitgliedsländern direkt gültig. Damit wird die CE-Kennzeichnung künftig europaweit  konsequent nach einheitlichen Vorgaben erfolgen. Der freie Warenverkehr und die uneingeschränkte Verwendung der Bauprodukte werden somit weiter gefördert und transparenter gestaltet. Das ift Rosenheim wird die Fenster-, Türen-, Tore- und Fassadenbranche über die praktischen Auswirkungen regelmäßig informieren sowie Anwendungsregeln und Hilfsmittel zur einfachen Umsetzung erarbeiten.Am 24. April 2011 wurde die neue Bauproduktenverordnung (BauPVo, Verordnung EU 305/2011) nach ihrer Veröffentlichung im Europäischen Amtsblatt gültig und löst damit die Bauproduktenrichtlinie (Richtlinie 89/106/EWG) ab, die bislang die rechtliche Grundlage der CE-Kennzeichnung war. Die für Hersteller wesentlichen Artikel sind aber erst ab dem 01.07.2013 verbindlich, denn bis dahin gilt die „alte“ Bauproduktenrichtlinie vollumfänglich weiter. Das bedeutet, dass es bis dahin bei den bekannten Regeln zur CE-Kennzeichnung bleibt.Für die Hersteller bleibt also genügend Zeit für die notwendigen Anpassungen. Die in Art. 66 der neuen EU-Bauproduktenverordnung enthaltenen Übergangsbestimmungen sehen Folgendes vor:Bis zum 30.06.2013 CE-gekennzeichnete Produkte dürfen unverändert vermarktet werden.Ausgestellte Konformitätsnachweise dürfen weiter verwendet werden.Ausgestellte europäische technische Zulassungen dürfen bis zum Ablauf ihres Geltungsdatums weiter verwendet werden.Trotz zahlreicher Präzisierungen, einiger inhaltlichen Neuerungen und vieler neuer Begriffe bleiben die Kernelemente weiterhin gültig:Pflicht zur CE-Kennzeichnung Bestehende KonformitätsverfahrenVerpflichtung zur werkseigenen Produktionskontrolle Erstprüfung (ITT)Einhaltung der Anforderungen harmonisierter Normen Eine zentrale Neuerung ist die sogenannte „Leistungserklärung“ durch den Hersteller, mit der er die Verantwortung und Haftung für die Konformität (Übereinstimmung) des Bauprodukts mit der erklärten Leistung übernimmt. Durch sie erfolgt auch eine rückverfolgbare Kennzeichnung der Produkte und somit eine größere Transparenz für den Kunden.In Deutschland arbeiten Bund, Länder und DIBt gemeinsam an den erforderlichen Maßnahmen zur Umsetzung der BauPVo. Das ift Rosenheim wird seine Mitglieder und die Branche weiter informieren. Auf den diesjährigen Rosenheimer Fenstertagen wurden die für Hersteller relevanten Änderungen erläutert. Eine eigene Fachtagung am 17. und 18. Januar 2012 wird die Auslegungen und Konsequenzen im Detail erklären.Die ganze Presseinformation können Sie unten als Pdf-Datei downloaden!Die Auswahlbilder stehen für Sie als Download im Bildarchiv der Website des ift Rosenheim zur Verfügung.</description>
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