Innentüren, Innentür, Türen, Zargen, Türen Zargen
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Innentüren


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02.11.2006
Lassen sich Prüfungsergebnisse für Wohnungseingangstüren mit Stahlzargen auch auf den Trockenbau übertragen?
Die Schallprüfungen von Türen im Labor sind sogenannte Eignungsprüfungen nach DIN 4109. Diese Prüfungen finden im betriebsfertigen Zustand statt, d.h. mit Falz- und Bodendichtungen. Eine Aussage über die Montage in der Wand wird mit der Prüfung nicht gemacht, da diese Prüfungen ohne Nebenwege stattfinden, d.h. die Montage ist nicht Bestandteil der Prüfung. Für die Prüfung in Stahlzargen wird eine ausbetonierte Zarge verwendet, um die Nebenwege über den Baukörperanschluss auszuschließen. Im Trockenbau ist dies nicht möglich. Die Montage von Stahlzargen im Trockenbau wurde bis heute nicht systematisch schalltechnisch untersucht. Nach unserer Erfahrung mit Holzzargen ist eine beidseitig mit Dichtstoff abgedichtete Zarge, mit vollständiger Hinterfüllung der Hohlräume mit Montageschaum oder Mineralfaser, eine gleichwertige Anschlussausbildung. Da das Material der Zarge an sich eine untergeordnete Rolle in der Schalldämmung spielt, lässt sich aus Sicht des ift Rosenheim die Aussage für Holzzargen auch auf Stahlzargen übertragen.

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02.11.2006
Welche Rolle spielt das Material der Türzarge im Hinblick auf die Schalldämmung einer eingebauten Innentür?
Die Schalldämmung von Türen hängt im wesentlichen von der Schalldämmung des Türblattes und der Güte der Dichtungen ab. Das Material der Zarge spielt in der Regel eine untergeordnete Rolle; die Zarge muss im wesentlichen gewährleisten, dass die Dichtung gleichmäßig anliegt. Daher sollten geeignete Türsysteme ausgewählt werden, die auch die Zarge einschließen. Weitere Auskünfte können die Anbieter von Innentüren geben.

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02.11.2006
Wer bestimmt die notifizierten Stellen?
Behörden des jeweiligen Landes. In Deutschland durch das DIBt.

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02.11.2006
Wann ist die Kennzeichnung von Innentüren mit dem CE-Zeichen Pflicht?
Sobald die harmonierte Produktnorm DIN EN14351-2 offiziell erscheint, beginnt eine einjährige Übergangfrist, während der eine Koexistenz Ü-Zeichen und CE-Zeichen besteht. Nach Ablauf dieser Übergangszeit ist alleinig das CE-Zeichen gültig.

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02.11.2006
Welchem Konformitätssystem unterliegen Türen?
Konformitätsnachweisverfahren nach der Entscheidung der KEU vom 03.02.1999
  • Türen/Tore in Brandabschnitten: System 1
  • Türen/Tore andere Verwendung: System 3
  • Türen/Tore im Innenbereich: System 4

Weitere Inforamtionen:
Deutsches Institut für Bautechnik (DIBt)
DIBtKolonnenstraße 30 L
10829 Berlin
www.dibt.de

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02.11.2006
Was ist das CE-Zeichen?
Mit der CE-Kennzeichnung wird die Konformität eines Produktes mit harmonisierten Normen oder den Zulassungen belegt·
  • ein Konformitätszeichen, kein Gütezeichen
  • kennzeichnungspflichtig sind die in der harmonisierten Produktnorm aufgeführten mandadierten Eigenschaften
  • dient als „vereinfachtes Kontrollinstrument“ (Kontrolle durch Zollämter, Gewerbeaufsichtsamt)
  • Richtet sich nicht an den Endverbraucher
  • ermöglicht den freien, gemeinsameren Binnenmarkt in Europa (ohne Handelhemmnisse)
  • Anbringung erfolgt durch den Hersteller

Für die Produktgruppe Türen muß in der Regel auch ein prüftechnischer Nachweis der Konformität erbracht werden, d. h. neben der Anfertigung einer technischen Dokumentation und einer Konformitätserklärung muss der Hersteller sein Produkt bei einer notifizierten Stelle (Notificed Body) prüfen lassen. Verlangt die EU - Richtlinie eine Überwachung der Produktion, wird neben der CE-Kennzeichnung die Kenn-Nummer der notifizierten Stelle eingetragen. Die Verantwortung für das Anbringen der CE-Kennzeichnung liegt allein beim Hersteller.

Weiter Angaben zur CE-Kennzeichnung finden sich im Leitpapier D, erhältlich beim
Deutsches Institut für Bautechnik (DIBt)
DIBtKolonnenstraße 30 L
10829 Berlin
www.dibt.de

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02.11.2006
Welche Türen bedürfen eines Ü-Zeichens?
Alle Türen, die in den Bauregellisten mit technischen Anforderungen aufgeführt sind, müssen mit einem Ü-Zeichen gekennzeichnet sein.

Für Türen seit 1995 Pflicht. In der Regeln aber nur dann, wenn Anforderungen wie z.B. Schall- oder Wärmeschutz gestellt werden. D.h. im allgemeinen nicht für Innentüren bzw. Zimmertüren.

Nach dem offiziellen Erscheinen der harmonisierten Produktnorm für Türen (DIN EN 14351) müssen Türen mit mandatierten Eigenschaften durch das CE-Zeichen gekennzeichnet werden. Die Überfangsfrist )Koexistenzphase) beträgt üblicherweise ein Jahr.

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02.11.2006
Gibt es normative Vorgaben hinsichtlich der Mindestlast, der die Türschwellen standhalten müssen?
Dem ift Rosenheim sind diesbezüglich keine normativen zahlenmäßige Vorgaben bekannt.
Auch in den folgenden Veröffentlichungen finden sich hierzu keine quantitativen Vorgaben.
  • Arbeitsstättenverordnung
  • Versammlungsstättenverordnung-

GUVVGrundsätzlich müssen die Schwellenkonstruktionen trittsicher ausgeführt werden, d.h. bei normaler Nutzung Betreten durch Personen, Drüberrollen von Rollautoren und Rollstuhlfahren, Kinderwagen und dergleichen, dürfen keine Beschädigungen auftreten.

Höhere Anforderungen, wie sie z. B. als Flächenlast an Fußbodenbelägen und -aufbauten gestellt werden, müssen nach Auffassung des ift Rosenheim gesondert vertraglich vereinbart werden.

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31.10.2006
Müssen die Zargen unten am Fußpunkt versiegelt werden?
Ja, beim Einsatz von Zargen auf Fußbodenbelägen die feucht gereinigt werden können, ist die Fuge zwischen Zarge und Fußbodenbelag beim Einbau gegen Feuchteneintritt zu schützen , z.B. durch Verfugen mit einer dauerelastischen Masse. Siehe hierzu DIN 68706 Abschnitt 5.

Zitierte Normen:
DIN 68706-2, Ausgabe:2002-02 Innentüren aus Holz und Holzwerkstoffen - Teil 2: Türzargen; Begriffe, Maße, Einbau

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24.05.2006
Wo findet man Informationen über normative Anforderungen für Türen?
Der einfachste und preisgünstigste Zugang zu den DIN-Normen führt z. B. über die DIN-Taschenbücher. Sie enthalten alle jeweils für ein bestimmtes Fach- oder Anwendungsgebiet relevanten Normen im Originaltext, verkleinert auf A5.

Für den Bereich Türen ist dies das DIN Taschenbuch 240 „Türen und Türenzubehör“, erhältlich beim

Für den BGereich Einbruchhemmung das DIN Taschenbuch 120 etc.

Beuth Verlag GmbH
Burggrafenstrasse 6
10787 Berlin
Tel.: (030) 2601 - 2260
www.beuth.de

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24.05.2006
In welcher Höhe ist der Türspion anzubringen?
Laut DIN 68706-1 : 2002-02 „Innentüren aus Holz und Holzwerkstoffen - Teil 1: Türblätter - Begriffe, Maße, Anforderungen“ in einer Höhe von 1400 mm (gemessen von der Unterkante des Türblattes).

In der künftigen Norm zum barrierefreien Bauen DIN 108030 wird ein Wert von 1200 mm vorgegeben.

Hinweis.
Bei Türen mit Überschlag wird von der Falzkante gemessen, da dieser raumseitig ist und es wird von innen nach außen geblickt.

Zitierte Norm
E DIN 18030 : 2006-01 Barrierefreies Bauen - Planungsgrundlage

DIN 68706-1 : 2002-02 Innentüren aus Holz und Holzwerkstoffen - Teil 1: Türblätter; Begriffe, Maße, Anforderungen


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24.05.2006
Gibt es Vorgaben zur lichten Breite von Innentüren?
Angaben zur lichten Breite von Innentüren finden sich in Deutschland eine ganze Reihe. Zum Beispiel in den Normen zum Bariereisfreien Bauen und Wohnen (DIN 18024 und DIN 18025) mit min. 90 cm Breite bzw. mindesten 80 cm für bedingt Rollstuhlfahrer geeignete Wohnungen bzw. Wohnbereiche. Innentüren in öffentlichen Gebäuden müssen stets min. 90 cm haben

Hinweis:
  • Diese Normen sind in einigen Bundesländern auszugsweise in die Liste der technischen Baubestimmungen aufgenommen, also geltendes Baurecht.
  • Diese Normen zum barrierefreien Bauen werden derzeit überarbeitet. Künftig wird es eine Norm zum barrierefreien Bauen geben, die DIN 18030. An diesen Maßvorgaben wird sich allerdings nichts ändern.

Bei Fluchttüren, Treppenhäusern etc. sind Maße in der Breite vorgegeben. Diese liegen meistens bei 90 cm bzw. 100 cm (abhängig von der jeweiligen LBO).

Vorgaben zur lichten Durchgangsbreite finden sich noch in:
  • Musterbauordnung § 16 und § 35
  • Arbeitsstättenverordnung, abhängig von Personenzahl
  • Versammlungsstättenverordnung
  • ...

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24.05.2006
Wie groß sollte die Bodenluft bei Innendtüren aus Holz oder Holzwerksoffen sein, die in Räumen verbaut sind, deren Bodenbelag feucht gereinigt wird?
Dem ift Rosenheim sind diesbezüglich keine zahlenmäßigen normativen Vorgaben bekannt. Empfohlen wird ein Mindestabstand von 5 mm zwischen OFF und Unterkante Türblatt, bzw. ein spezieller dauerelastischer Kantenschutz. Die Zargen sollte in gleicher Weise gekürzt werden, bzw. der Übergang zum Bodenbelag dauerhaft abgedichtet werden.

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24.05.2006
Wie groß darf der obere Luftspalt sein?
Gemäß DIN 18101 darf der obere Luftspalt zwischen Türflügel und Türzarge 2,0 mm nicht unterschreiten und 6,5 mm nicht überschreiten.

Auszug aus DIN 18101
4.3 Der obere Luftspalt zwischen Türflügel und Türzarge darf 2,0 mm nicht unterschreiten und 6,5 mm nicht überschreiten.

Hinweis:
Diese Norm gilt laut Anwendungsbereich nur für gefälzte Türen und nicht für Sondertüren (z. B. Schallschutztüren oder einbruchhemmende Türen). Für diese Sondertüren gelten die Vorgaben aus den jeweiligen Prüfberichten der Sondereigenschaft(en). Zu den Sondertüren gelten laut DIN 18101 auch Wohnungsabschlusstüren nach DIN 18105. Allerdings wurde diese Norm im Jahre 1987 ersatzlos gestrichen. Damit wird man hinsichtlich der oberen Falzluft in Anlehnung an DIN 18101 argumentieren und diese Werte.

Zitierte Norm:
DIN 18101 : 1985-01
Türen; Türen für den Wohnungsbau; Türblattgrößen, Bandsitz und Schlosssitz; Gegenseitige Abhängigkeit der Maße

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24.05.2006
Was ist bezüglich der Falzluft von stumpf einschlagenden Türen zu sagen? Gibt es normative Vorgaben?
Dem ift Rosenheim sind diesbezüglich keine zahlenmäßige Vorgaben bekannt.

Generell sollte die Falzluft symmetrisch sein, d.h. Türblatt so eingestellt, aufgrund der optisch sichtbaren Schattenfuge. Sie muss so groß sein, dass keine Quetschungen (Zwängungen) auf der Bandseite auftreten. Die Funktionalität muss gewährleistet sein.

Je dicker das Türblatt ist, desto größer ist die notwendige Falzluft auf der Schlossseite. In der Regel geben die Bandhersteller Vorgaben hinsichtlich der Mindest-Falzluft. Üblich sind ungefähr 4-5 mm.

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24.05.2006
Wie groß darf das aufrechte Kammermaß (Falzluft, Konstruktionsfuge) bei Türen sein? (= Maße der Fuge zwischen Blendrahmen und Türblatt)
Insgesamt max. 9,0 mm, wobei 2,5 mm nicht unterschritten und 6.5 mm nicht überschritten werden dürfen gemäß DIN 18101.

Hinweis:
Diese Norm gilt laut Anwendungsbereich nur für gefälzte Türen und nicht für Sondertüren (z. B. Schallschutztüren oder einbruchhemmende Türen). Für diese Sondertüren gelten die Vorgaben aus den jeweiligen Prüfberichten der Sondereigenschaft(en). Zu den Sondertüren gelten laut DIN 18101 auch Wohnungsabschlusstüren nach DIN 18105. Allerdings wurde diese Norm im Oktober 1987 ersatzlos gestrichen. Damit wird man hinsichtlich der Falzluft in Anlehnung an DIN 18101 argumentieren und diese Werte heranziehen.

Auszug aus DIN 18101
4.1 Wird - obwohl bei gefällten Türen nicht sichtbar - ein beidseitig gleichmäßiger Luftspalt (auch "Türluft" oder "Falzluft" genannt) zwischen Türzarge und Türflügel gewünscht, so ist der Türflügel seitenverstellbar auszubilden, z. B. durch die Verwendung von verstellbaren Bändern oder verstellbaren Bandaufnahmen.

4.2 Aus der Addition der zulässigen Abweichungen von Türblatt-Falzmaß und lichter Zargenbreite im Falz, sowie eines funktionsnotwendigen Luftspaltes, ergibt sich für die Längsseiten ein Gesamt-Luftspalt von maximal 9,0 mm und minimal 5,0 mm. Der einzelne Luftspalt darf 2,5 mm nicht unterschreiten und 6,5 mm nicht überschreiten.

Zitierte Norm:
DIN 18101, : 1985-01
Türen; Türen für den Wohnungsbau; Türblattgrößen, Bandsitz und Schlosssitz; Gegenseitige Abhängigkeit der Maße

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24.05.2006
Wie hoch ist die zulässige Bodenluft (unterer Luftspalt, Bodenspalt) bei Innentüren? Gibt es hierzu normative Vorgaben?
Hierzu finden sich eine ganze Reihe von normativen Angaben
  • Innentür aus Holz und Holzwerkstoff max. 7 mm
  • Innentürblatt aus Holz und Holzwerkstoff in Stahlzarge max. 9 mm
  • Innentür aus Metall max. 8 mm

Erläuterung:

DIN 68706-2, Abschnitt 5
Es wird oft ein unterer Luftspalt von 7 mm nach DIN 18101 als Maßstab zugrunde gelegt. Hier handelt es sich allerdings um das rechnerische Maß einer Herstellnorm, das aus der dortigen Maßfestlegung resultiert und aufgrund zulässiger und notwendiger Herstelltoleranzen deutlich davon abweichen kann. Ein unterer Luftspalt von 7 mm wird bei normalen Wohnraumtüren (Zimmertüren) häufig als zuviel angesehen. Es hat sich bewährt, Zarge und Türblatt gemeinsam einzubauen. Wird die Wohnraumtür in eine Stahlzarge gemäß DIN 18111 montiert, kommen zu den 7 mm eine weitere (rechnerische) Herstellungstoleranz von 2 mm hinzu.

DIN 18101, Erläuterungen
Rechnerisch ergibt sich als Nennmaß für den unteren Luftspalt ein Maß von 7mm. Es muss auf den Umstand hingewiesen werden, dass in der gegenwärtig gültigen Fassung der DIN 68706 Teil 1. die zulässige Abweichung für das Türblatt +0 / -2 mm beträgt. Für die Übergangszeit bis zur Änderung ist diese Abweichung auch zulässig.

Hinweis.
Die zuerst zitierte DIN 68706-1 ist die überarbeitete Fassung. DIN 18101 gilt laut Anwendungsbereich nicht für Wohnungsabschlusstüren und Sondertüren (z. B. Schallschmutztüren). Für Wohnungsabschlusstüren gab es zum Zeitpunkt des Erscheinens der DN 18101 die DIN 18105, die sich speziell mit Wohnungsabschlusstüren befasste. Allerdings wurde diese Norm im Oktober 1987 ersatzlos gestrichen. Damit wird man hinsichtlich der Bodenluft in Anlehnung an DIN 18101 argumentieren und diese Werte heranziehen.

DIN 18360 Metallarbeiten
3.3.3 Bei Türen ohne unteren Anschlag darf das Maß zwischen Oberseite des Fußbodens und Unterseite der Tür 8 mm nicht überschreiten.

Größere Fugenbreiten als 7 mm können aber durchaus in bestimmten Fällen (z. B. Feuchträume, Nachström-Öffnungen bei Türen in Räumen ohne Außenfenster) notwendig werden.

Zitierte Normen:
DIN 18101 : 1985-01
Türen; Türen für den Wohnungsbau; Türblattgrößen, Bandsitz und Schlosssitz; Gegenseitige Abhängigkeit der Maße

DIN 68706-2 : 2002-02
Innentüren aus Holz und Holzwerkstoffen - Teil 2: Türzargen; Begriffe, Maße, Einbau

DIN 18360, : 2002-12 VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen - Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV); Metallbauarbeiten

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24.05.2006
Was kann gegen das schlossseitig Hängen von Türblättern getan werden?
  • Nachstellen der Bänder, bzw.
  • Austausch gegen stärker dimensionierte Bänder
  • möglicherweise neue Montage der Zarge

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24.05.2006
Das Türblatt hängt schlossseitig, die Tür schleift. Was sind die Gründe hierfür?
Der Grund hierfür ist in der Regel eine nicht fachgerechte Montage. Zu nennen sind:
  • fehlende druckfeste Hinterfütterungen im Bandbereich
  • kein flucht- und lotgerechter Einbau
  • zu schwach dimensionierte Bänder
  • keine oder unzureichende vollständige Ausfüllung mit Dämmstoff
  • keine ausreichende Befestigung, vor allem der Bandunterkonstruktion und der Bänder
  • unzureichende Befestigung auf der Bandseite
  • ...

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24.05.2006
Gibt es normative Vorgaben hinsichtlich der mind. Schichtdicken von (massiv) Decklagen bei Innentüren?
Dem ift Rosenheim sind zur Zeit keine Normen bekannt, die die Schichtdicke der Decklage regeln. Angaben sind übe den Hersteller der Türen zu erhalten.

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24.05.2006
Wonach werden visuelle Beeinträchtigungen (Kratzer, Einschlüsse, Risse etc.) an Innentüren beurteilt?
Das ift Rosenheim veröffentlicht hierzu die Richtlinie:

ift-Richtlinie HO-11/1
Visuelle Beurteilung von Innentürelementen aus Holz und Holzwerkstoffen sowie anderen Materialien (11.2004)

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28.04.2006
Gibt es Vorgaben hinsichtlich der maximalen Schwellenhöhe?
Schwellenhöhen sind nur in der DIN 18024 1-2 Barrierefreies Bauen bzw. DIN 18025 Teil 1 und Teil 2 „Barrierefreies Wohnen“ angegeben, die aber nur zu beachten sind, wenn in der Ausschreibung gefordert, bzw. lt. der jeweiligen Landesbauordnung die Barrierefreiheit berücksichtigt werden muss.

In den Normen heißt es zu Türanschlägen und -schwellen:

DIN 18025-1 : 1992-12, Abschnittet 5.2„Untere Türschwellen und Anschläge sind grundsätzlich zu vermeiden. Soweit sie technisch unbedingt erforderlich sind, dürfen sie nicht höher als 2 cm sein.“

Hinweis:
Diese Normen werden derzeit überarbeitet. Künftig wird es eine Norm zum barrierefreien Bauen geben, die DIN 18030. Allerdings wird sich an den technischen Anforderungen hinsichtlich der Schwellenhöhe nichts ändern.

Für Metalltüren findet sich ein Hinweis in DIN 18360 Metallbauarbeiten3.3.2 Bei Türen mit unterem Anschlag muss die Anschlagshöhe mindestens 5 mm betragen.

Zitiere Normen
DIN 18024-1 : 1998-01
Barrierefreies Bauen - Teil 1: Straßen, Plätze, Wege, öffentliche Verkehrs- und Grünanlagen sowie Spielplätze; Planungsgrundlagen

DIN 18024-2 : 1996-11
Barrierefreies Bauen - Teil 2: Öffentlich zugängige Gebäude und Arbeitsstätten, Planungsgrundlagen

DIN 18025-1 : 1992-12
Barrierefreie Wohnungen; Wohnungen für Rollstuhlbenutzer; Planungsgrundlagen

E DIN 18030 : 2006-01
Barrierefreies Bauen - Planungsgrundlagen

DIN 18360, : 2002-12
VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen - Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV); Metallbauarbeiten

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28.04.2006
Gibt es Vorgaben bezüglich der zulässigen Bedienkraft von Innentüren?
Bedienkräfte werden klassifiziert nach DIN EN 12217.

In der Regel ist eine zu hohe Bedienkraft nicht typisch für Innentüren, da es sich üblicherweise um Türelementen ohne Sonderanforderungen handelt, d.h. das Türblatt hat kein sehr hohes Gewicht und es sind nur selten Türschließer montiert.

Künftig DIN 18030 Barrierefreies Bauen Der manuelle Kraftaufwand (Bedienkraft) zum Öffnen und Schließen von Türen darf maximal 25 N, das maximale Moment 2,5 Nm betragen (Klasse 3 nach DIN EN 12217). Ist dies technisch nicht möglich, sind kraftbetätigte Türsysteme nach Abschnitt 6.2.6.4 vorzusehen.

Die Bedienkraft von Türen mit besonderen Anforderungen sollte die planende Stelle festlegen.

Zitierte Norm:
DIN EN 12217 : 2004-05
Türen - Bedienungskräfte - Anforderungen und Klassifizierung

E DIN 18030 : 2006-01
Barrierefreies Bauen - Planungsgrundlagen

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28.04.2006
Was wird mit dem Ü-Zeichen dokumentiert? Was bedeuten die unterschiedlichen Ü-Zeichen?
Mit dem Ü-Kennzeichen dokumentiert der Hersteller die Übereinstimmung mit den in der Bauregelliste (BRL) geforderten technischen Regeln.

Es wird zwischen drei Ü-Zeichen unterschieden:
ÜH Übereinstimmungserklärung des Herstellers
ÜHP ÜH + vorherige Prüfung durch DIBt anerkannte Prüfstelle
ÜZ Übereinstimmungszertifikat durch anerkannte Zertifizierungsstelle

d. h. fortlaufende Fremdüberwachung der Produktion mit:
P Allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis
Z Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung

Hinweis:
Das Ü-Zeichen ist kein CE-Zeichen, hat mit der europäischen Bauproduktenrichtlinie und der europäischen Normung nichts zu tun und wird auch in keinem anderen europäischen Land als Prüfzeichen anerkannt.

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28.04.2006
Wo bekomme ich die Bauregelliste bzw. die DIBT Mitteilungen?
Herausgeber der Bauregelliste:
Deutsches Institut für Bautechnik (DIBt)
Kolonnenstraße 30 L
10829 Berlin
Tel.: (0 30) 78 73-00
Fax: (0 30) 78 73 03- 20
E-Mail: dibt@dibt.de
Homepage: www.dibt.de

Verlag:
Wilhelm Ernst & Sohn Verlag für Architektur und technische Wissenschaften GmbH & Co. KG
Bühringstraße 10
13086 Berlin
Tel 030 47031-200
Fax 030 47031-27
E-Mail: info@ernst-und-sohn.de

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28.04.2006
Wo finden sich die Baurechtlichen Vorgaben und notwendige Nachweise zu Innentüren bzw. Bauprodukten allgemein?
In der vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) veröffentlichten Bauregeliste (BRL).

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28.04.2006
Wie hoch darf die Ausgleichsfeuchte maximal sein?
Die Ausgleichsfeuchte UGL sollte 10 % nicht übersteigen, siehe hierzu auch ifz info 1/03

Zitierte Publikation:
ifz info 1/03
Innentüren richtig montiert Voraussetzungen - Ausrichten - Befestigen - Abdichten

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28.04.2006
Was sind Innentüren?
Definition und Abgrenzung?
Innentüren sind Türen, die nicht im bewitterten Bereich sind, d. h. keinen direkten Kontakt zum Außenklima haben. Zu Innentüren gehören die klassischen „Zimmertüren“ aber auch Wohnungsabschlusstüren (auch Wohnungseingangstüren). Laubengangtüren und die klassischen Haustüren gehören zu Außentüren.

Definition aus DIN EN 12519
Abschnitt 2.3.9 Innentür
Tür, welche Innenräume voneinander trennt.

Hinweis
Balkon- und Terrassentüren sind keine Türen sondern Fenstertüren und werden normativ den Fenstern zugeordnet.

Zitierte Norm:
DIN EN 12519 : 2004-06
Fenster und Türen - Terminologie; Dreisprachige Fassung

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28.04.2006
Ab wann müssen Innentüren mit dem Ce-Zeichen versehen werden?
Ab dem Zeitpunkt, da die Koexistenzphase der Produktnorm DIN EN 14351-2 abgelaufen ist.

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28.04.2006
Wie lautet die Produktnorm für Innentüren?
Diese Norm ist derzeit (Nov 2005) noch nicht veröffentlicht:

Sie wird lauten:
DIN EN 14351-2
Teil 2: Innentüren ohne Anforderungen an den Rauch und Brandschutz

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28.04.2006
Wie kommt es zur Verformung von Blendrahmen? Was kann man dagegen tun?
  • Nicht fachgerechte Montage, d.h. bereits beim Einbau eingespannt bzw. gezwängt, was sich im Laufe der Zeit (Beanspruchung) weiter verschlechtert.·
  • Zu hohe Baufeuchte

Abhilfe bieten:
  • Stärkere Dimensionierung (im Vorfeld)
  • Anbringen von Aufdoppelungen- Anbringen bzw. Einbringen von vorgespanntem Stahlprofil (U-Profil aufsetzen)
  • bei zu hoher Baufeuchte eine Heizperiode abwarten

Der Verformung (Verzug) wird gemäß DIN EN 952 gemessen.

Zitierte Norm:
DIN EN 952, : 1999-1
Türblätter - Allgemeine und lokale Ebenheit - Messverfahren

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28.04.2006
Wie stark dürfen sich die Türblätter Innentüren verformen, verziehen?
4,0 mm Längskrümmung (Verformung in der Höhe) und 2,0 mm Querkrümmung (Verzug in der Breite). Vorgaben der RAL Gütegemeinschaft für Innentüren (RAL-RG 426 Teil 1). Dies entspricht der Klasse 2 nach DIN EN 12219.

Die Vorgaben der DIN EN 12219 gelten für Türblätter aus unterschiedlichen Materialien.

Weitere Informationen auch in ifz info 1/03

Zitierte Norm:
DIN EN 12219 : 2000-06
Türen - Klimaeinflüsse - Anforderungen und Klassifizierung

Zitierte Richtlinie:
RAL-RG 426 Teil 1, Ausgabe Februar 2002Innentüren aus Holz und Holzwerkstoffen - Teil 1: Türblätter aus Holz und Holzwerkstoffen

ifz info 1/03
Innentüren richtig montiert - Voraussetzungen - Ausrichten - Befestigen -Abdichten

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28.04.2006
Wie stark darf die Innentür aus dem „Wasser“ sein (Abweichung aus der Lotrechten)?
Innentüren sind grundsätzlich waagerecht, lotrecht und fluchtgerecht einzubauen. Eventuelle Abweichungen von dieser Forderung sind schriftlich zu vereinbaren, wobei die Genauigkeit der Wasserwaage zu berücksichtigen ist. Die maximal zulässigen Toleranzen für Abweichungen von der Lotrechten und der Horizontalen betragen bis 3,00 m Elementlänge 1,5 mm/m, jedoch höchstens 3 mm. Die Funktion und das Erscheinungsbild dürfen nicht beeinträchtigt sein.

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28.04.2006
Bis zu welcher Baufeuchte darf eingebaut werden?
Der Auftragnehmer hat laut DIN 18355 bei zu hoher Baufeuchte (schriftlich) Bedenken anzumelden. Gemäß Ö-Norm ist bei einer relativen Luftfeuchte über 70 % von einer zu hohen Baufeuchte auszugehen. Im nationalen (deutschen) Regelwerk findet sich hierzu keine konkrete zahlenmäßige Angabe.

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28.04.2006
Wie groß darf die Abweichung vom Meterriss beim Einbau von Stahlzargen (Toleranz) sein?
+/- 2 mm
Siehe Abschnitt 6.4.3 und Bild 1 in DIN 18111-4

Die Höhentoleranz zum Meterriss darf maximal +/- 2 mm betragen.

Zitierte Norm
DIN 18111-4 : 2004-08
Türzargen - Stahlzargen - Teil 4: Einbau von Stahlzargen

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28.04.2006
Wer muss den Meterriss anbringen?
Gemäß den vorgaben in Teil B der VOB (DIN 1961) ist die Schaffung der notwendigen Höhenfestpunkte Sache des Auftraggebers. Fehlen diese, hat laut DIN 18355 der Auftragnehmer (schriftlich) Bedenken anzumelden.

Zitierte Norm:
DIN 1961 : 2002-12
VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen - Teil B: Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Bauleistungen

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28.04.2006
Müssen Stahlzargen zwingend vollständig „hintermörtelt“ werden?
Nein, es können auch geeignete Montageschäume verwendet werden. Siehe hierzu die Angaben in Abschnitt 5.3 der DIN 18111-4

5.3 Hinterfüllung der Stahlzarge5.3.1 Der Hohlraum zwischen Zarge und Wand ist mit Hinterfüllstoffen auszufüllen. Als Hinterfüllstoff sind Mörtel oder Zweikomponenten-Montageschäume (Expansionsklebstoff) zu verwenden. 5.3.2 Die Art der Hinterfüllstoffe ist vom Auftraggeber festzulegen.

Hinweis.
In der Vorlaufnorm der aktuellen DIN 18111 (August 2004 veröffentlicht) wurde die vollständige „Hintermörtelung“ vorgeschrieben.

Zitierte Norm:
DIN 18111-4 : 2004-08
Türzargen - Stahlzargen - Teil 4: Einbau von Stahlzargen

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28.04.2006
Wo finde ich normative Vorgaben zum Einbau von Stahlzarge?
In der Normreihe DIN 18111, insbesondere in Teil 4, ab Abschnitt 6.2.

Zitierte Norm:
DIN 18111-4 : 2004-08
Türzargen - Stahlzargen - Teil 4: Einbau von Stahlzargen

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28.04.2006
Wo finde ich normative Vorgaben zum Einbau (Montage) von Innentüren?
Grundsätzliche Anforderungen für den Einbau der klassische Zimmertüre finden sich In DIN 68706-2, insbesondere in Abschnitt 5.

Eine gute Übersicht bietet auch das ifz info 1/03 „Innentüren richtig montiert“
Wenn Sonderanforderungen (z. B. Rauchschutztüren, einbruchhemmende Türen usw.) vorliegen, gelten andere bzw. ergänzende Bestimmungen. Die nachfolgend aufgeführten Normen und Richtlinien enthalten Anforderungen an den Einbau/Montage von Innentüren mit zugesicherten Eigenschaften (Türen mit Sonderfunktionen) bzw. an die jeweils vom Hersteller jeder gelieferten Tür beizulegende Montageanweisung:
  • Einbau von Feuerschutztüren in massive Wände DIN 18093
  • Rauchschutztüren DIN 18095
  • Einbau von Stahlzargen DIN 18111-4
  • Holz- bzw. Holzwerkstoffzargen DIN 68706-2
  • Schallschutz DIN 4109 (ifz info 3/03, VDI-Richtlinie 3728)
  • Einbruchhemmende Türen, Fenster und Abschlüsse DIN V ENV 1627

Zitierte Norm:
DIN 4109 : 1989-11
Schallschutz im Hochbau; Anforderungen und Nachweis

DIN V ENV 1627 : 999-04
Fenster, Türen, Abschlüsse - Einbruchhemmung - Anforderungen und Klassifizierung

DIN 18093 : 1987-06
Feuerschutzabschlüsse; Einbau von Feuerschutztüren in massive Wände aus Mauerwerk oder Beton; Ankerlagen, Ankerformen, Einbau

DIN 18095-1 : 1988-10
Türen; Rauchschutztüren; Begriffe und Anforderung

DIN 18111-4, : 2004-08
Türzargen - Stahlzargen - Teil 4: Einbau von Stahlzargen

DIN 68706-2, : 2002-02
Innentüren aus Holz und Holzwerkstoffen - Teil 2: Türzargen; Begriffe, Maße, Einbau

Zitierte Richtlinien
ifz info 1/03 „
Innentüren richtig montiert - Voraussetzungen - Ausrichten - Befestigen -Abdichten

ifz info 3/03
Die schalldämmende Tür - Zur masse gehört auch noch klasse

VDI-Richtlinie 3728 : 1987-11
Schalldämmung beweglicher Raumabschlüsse - Türen, Tore und Mobilwände

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28.04.2006
Wie lauten die RAL-Gütebestimmungen für Innentüren?
RAL-RG 426 Teil I 2002-02 Innentüren aus Holz und Holzwerkstoffen - Gütesicherung Teil I: Türblätter

RAL-RG 426 Teil II 2002-02 Innentüren aus Holz und Holzwerkstoffen - Gütesicherung Teil II: Türzargen aus Holz und Holzwerkstoffen

RAL-RG 426 Teil III 2002-02 Innentüren aus Holz und Holzwerkstoffen - Gütesicherung Teil III: Feucht- und Nassraumtüren

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24.05.2006
Nach welchem Regelwerk werden Feucht- und Nassraumtüren geprüft?
Gemäß der RAL-RG 426 Teil III „Innentüren aus Holz und Holzwerkstoffen - Gütesicherung Teil III: Feucht- und Nassraumtüren“

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26.05.2006
Wo kommen Feucht- und Nassraumtüren zum Einsatz?
Feuchtraumtüren
In Sanitärzellen, Hotelzimmern, Heimen und dergleichen sowie in Wohnungen, wo keine Fensterlüftung und keine bauliche Maßnahme zur Vermeidung erhöhter Spritz- und Kondenswasserbildung gegeben ist.

Nassraumtüren
In öffentlichen Duschräumen, Badeanstalten sowie in Bädern und Saunen von Hotels, Krankenhäusern oder privaten Bereichen.

Siehe hierzu auch RAL_RG 426-3.

Anmerkung:
Bäder und Duschen in allgemeinen Wohnräumen und Hotelzimmern werden üblicherweise nicht mit diesen Türen ausgestattet. Hierbei wird davon ausgegangen, dass diese Räume entweder Fenster zur Stoßbelüftung oder bei Zwangsbelüftung eine ausreichende Lüfterleistung aufweisen. Des Weiteren ist ein Abstand von mindestens 1,5 m zur Türe oder eine entsprechende Spritz- bzw. Duschwand zur Türe hin vorgesehen. Unter Stoßbelüftung wird verstanden, dass nach dem Baden/Duschen die Fenster je nach Jahreszeit (im Sommer länger!) mindestens 10 bis 20 Minuten auf mindestens 70 Grad geöffnet werden (siehe hierzu Kap. 19 Wartung und Pflege). Kippen ist keine geeignete Lüftung! Es empfiehlt sich bereits im Wohnraum bei Bädern und/oder Duschen ohne Fenster, wegen der möglicherweise kurz auftretenden Kondensation an den Türblattflächen und insbesondere den Türblattunterkanten Feuchtraumtüren einzusetzen.Für Nassraumtüren in öffentlichen Gebäuden sind dampfstrahlbeständige, leicht desinfizierbare und damit hygienisch und leicht zu pflegende Oberflächen empfehlenswert.

Zitierte Richtlinie:
RAL_RG 426-3, Ausgabe Februar 2002
Innentüren aus Holz und Holzwerkstoff Teil 3: Feucht- und Nassraumtüren

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26.05.2006
Was sind Feucht- und Nassraumtüren, Definition?
Feuchtraumtüren
Dies sind Türen, die überwiegend kurzzeitig sehr hoher Luftfeuchtigkeit (bis 100 %) ausgesetzt sind. Sie werden zusätzlich kurzfristig Spritzwasser und/oder herunterfließendem Kondenswasser, tropfbarem Wasser ausgesetzt. Bei dem Spritz- und Tropfwasser handelt es sich sowohl um klares, als auch mit Reinigungsmitteln, Bodenpflegemitteln, Dusch- und Badezusätzen versetztes Wasser.

Nassraumtüren
Dies sind Türen, die generell auch längerer Zeit tropfbarem Wasser ausgesetzt sind. Das Wasser kann neben üblichen Körperpflege- und Reinigungsmitteln auch aggressive Boden- und Fliesenreinigungsmittel enthalten.

Siehe hierzu auch RAL_RG 426-3.

Zitierte Richtlinie:
RAL_RG 426-3, Ausgabe Februar 2002
Innentüren aus Holz und Holzwerkstoff Teil 3: Feucht- und Nassraumtüren

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26.05.2006
Gibt es Vorgaben für Türen in Speisekammern, Abstellräumen, Bädern, etc. ohne eigenes Außenfenster, bezüglich Größe des Belüftungsgitters, Bodenluft etc?
Ja, hierzu findet sich in DIN 18017-3 folgender Hinweis:

Jeder zu entlüftender innenliegender Raum muss eine unverschließbare Nachströmöffnung von 150 cm2 freien Querschnittes haben.

Hinweis:
Sollen keine Belüftungsgitter eingesetzt werden, haben sich in der Praxis Türelemente mit 2 cm hoher Bodenluft als ausreichend bewährt.

Auszug aus BayBo
Technischen Baubestimmungen
Anlage E: Bauaufsichtliche Richtlinie über die Lüftung fensterloser Küchen, Bäder und Toilettenräume in Wohnungen

2.1 Zuluftversorgung
Den fensterlosen Räumen muss planmäßig ein Zuluft-Volumenstrom mit mindestens den in Tabelle 1 angegebenen Luftraten zugeführt werden können.

2.1.1 Zuluft aus der Wohnung
Die Zuluft darf - außer in den Fällen der Nr. 2.1.2 a, b und c - den Räumen der Wohnung entnommen werden. Für die Zuluftversorgung aus der Wohnung darf eine Luftrate von 0,5 m³/h je m³ Rauminhalt der Räume mit Außenfenstern oder Außentüren in der Wohnung angerechnet werden, soweit in diesen Räumen keine Feuerstätten stehen, die ihre Verbrennungsluft dem Aufstellraum entnehmen (raumluftabhängige Feuerstätten), und zwischen diesen Räumen und den fensterlosen Räumen eine Verbindung durch Nachströmöffnungen oder -spalte oder undichte Innentüren besteht.

Hinweis:
Möglicherweise gibt es weitere Vorgaben in Hotelvorschriften, Vorgaben von Innungen, z.B. Metzgerei, Bäckerei, bezüglich notwendiger Luftwechselraten (nur durch regelbare Abluftanlage realisierbar

Zitierte Norm:
DIN 18017-3 : 1990-08
Lüftung von Bädern und Toilettenräumen ohne Außenfenster, mit Ventilatoren

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27.05.2006
Dürfen Schwellen von Innentüren aus Holz gefertigt werden?
Ja, allerdings muss es sich um Hartholz handeln, siehe hierzu Abschnitt 3.10 Futter, Zargenrahmen, Bekleidungen der DIN 18355.

Für die Schwellen ist Hartholz zu verwenden.

Zitiere Norm:
DIN 18355 : 005-01
VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen - Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) - Tischlerarbeiten

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26.05.2006
Was versteht man unter einer dicht-schließenden Tür?
Hierzu finden sich in den einzelnen LBO leider unterschiedliche Angaben z. B. (Doppelfalz ohne Dichtung) oder mind. 3-seitig umlaufende Dichtung, etc.

Zu finden in den jeweiligen LBO unter Punkt „Notwendige Flure, Treppenräume und Ausgänge“

In den Erläuterungen in DIN 18095-1 findet sich auch ein Hinweis.

„Die geringste Anforderung ist mit „dichtschließend“ umschrieben. Hierbei ist nur ein bautechnischer Zustand umschrieben, der nicht auf eine bestehenden Prüfung in einer Versuchsanordnung abstellt. Nach der Verwaltungsvorschrift zur Landesbauordnung Nordrhein-Westfalen (Nr. 17.1 WBauO NW) gelten als dichtschließende Türen mit stumpf einschlagenden oder gefälzten vollwandigem Türblatt und einer mindestens 3-seitig umlaufenden Dichtung, Verglasungen in diesen Türen sind zulässig.“

Zitierte Norm:
DIN 18095-1 : 1988-10
Türen; Rauchschutztüren; Begriffe und Anforderungen

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