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Bauteile


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10.10.2008
Wie groß muss der Abstand zwischen Drücker bzw. Griff zur Schließkante (Türrahmen) sein ?
Leider gibt es keinen einheitlichen Wert, sondern zwei Werte, abhängig von der Betätigungsart der Tür.
handbetätigt mind. 25 mm
kraftbetätigt mind. 30 mm


PDF:
Abstand Griff zur Schließkante [44 kb] Abstand Griff zur Schließkante [44 kb]

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26.08.2008
Ist das Blower-Door-Verfahren als Nachweisverfahren für die Luftdurchlässigkeit von Fenstern und Türen geeignet?
Das Differenzdruck-Messverfahren (Blower-Door) dient zur Messung der Dichtigkeit von gesamten Gebäuden und ggf. zum Auffinden lokaler Leckagen bzw. Fehlstellen in der Gebäudeumschließungsfläche.
Es ist nicht geeignet, Aussagen über eine ausreichende Dichtigkeit von Fens-tern und Türen zu treffen. Siehe hierzu folgenden Auszug zum Anwendungs-bereich der EN 13829.  „Sie behandelt nicht die Bestimmung der Luftdurchlässigkeit einzelner Bauteile.“

Die Prüfung der Luftdurchlässigkeit von Fenstern und Türen erfolgt nach DIN EN 1026. Die Luftdurchlässigkeit wird bei der Messung nach der DIN EN 1026 bei den Druckstufen 50, 100, 150, 200, 250, 300, 450 und 600 Pa im Druck- und Sogbereich durchgeführt. Die Klassifizierung erfolgt entsprechend EN 12207 und EN 14351-1 nach dem Mittelwert, sowohl bezogen auf die öffenbare Fugenlänge als auch auf die Gesamtfläche des Fensters. Ein Rückschluss aus einer lokalen Bestimmung der Strömungsgeschwindigkeit bei einer ein-zelnen Druckstufe führt zu keiner nachvollziehbaren Klassifizierung eines Fensters. Auch lässt sich aus solch einer Messung keine Aussage zur unzu-reichenden Dichtigkeit des Fensters herleiten.

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26.08.2008
Wie stark dürfen sich Kunststoff-Fensterprofile unter Klimastress verformen?
Verformungen sind aufgrund von Temperaturdifferenzen zwischen Raum- und Außenseite an Fenstern und Fenstertüren nicht zu vermeiden.

Normative Grenzwerte für die maximale Verformung aufgrund von Temperaturunterschieden bei Kunststoff-Profilen existieren nicht.

Eine Verformung ist zulässig, so lange die Funktionsfähigkeit (Luftdurchläs-sigkeit und Schlagregendichtheit) und Bedienbarkeit gegeben sind, d. h. die Dichtungen müssen anliegen und die Verriegelungsmomente dürfen nicht mehr als 10 Nm (= Klasse 1 nach EN 13115) betragen.

Zudem darf die Verformung (Durchbiegung an der Glaskante) gemäß der TRLV den Wert l/200 bzw. max. 15 mm nicht überschreiten, um Schäden an der eingesetzten Verglasung zu vermeiden.

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26.08.2008
Gibt es Vorgaben zur maximalen Fugenbreite der Baukörperanschlussfuge?
Nach dem Kenntnisstand des ift Roseheim sind allgemeine Anforderungen bezüglich maximal zulässiger Fugenbreiten in keinen Regelungen oder Normen getroffen. Ebenso ist eine pauschale Angabe „üblicher maximaler“ Fu-genbreiten nicht möglich. Insbesondere im Altbau können größere Schwankungen aufgrund vorhandener Toleranzen im Öffnungsmaß der Leibung zu entsprechenden Fugentoleranzen führen. Zu beachten ist dabei, dass die Funktion der Befestigung und Lastabtragung durch große Distanzen zwischen umgebender Wand und Blendrahmen nicht beeinträchtigt wird.

Vorgaben zur maximalen Fugenbreite können seitens der Hersteller von Dicht- bzw. Dämmstoffen und Herstellern von Befestigungssystemen etc. getroffen werden. Diese produktbezogenen Vorgaben legen Randedingungen fest, unter denen ein Bauteil seine Eigenschaften erfüllt, z. B. Angaben maximaler Fugenbreiten für imprägnierte Dichtbänder aus Schaumkunststoff (Kompri-Bänder), maximale freie Dübellänge bei Rahmendübeln usw.

Angaben zu Mindestfugenbreiten finden sich in den einschlägigen Regelwerken zur Montage, wie beispielsweise im Leitfaden zur Montage.

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23.01.2008
Wie ist ein tiefer Glaseinstand von mehr als 20 mm zur wärmetechnischen Optimierung des Fensters im Hinblick auf DÌN 18545-1 zu beurteilen?
In DIN 18545 Teil 1 – Abdichten von Verglasungen mit Dichtstoffen – Anforderungen an Glasfalze, ist neben den Mindestmaßen für die Glasfalzhöhe h in Abschnitt 3.3 auch eine Anforderung an den Glaseinstand i enthalten. Hierzu heißt es in DIN 18545 „Der Glaseinstand soll in der Regel 2/3 der Glasfalzhöhe betragen, darf jedoch 20 mm nicht überschreiten“. Insbesondere die letzte Forderung an den Glaseinstand von maximal 20 mm führt immer wieder zu Diskussionen im Zusammenhang mit einem tieferen Glaseinstand bei hochwärmegedämmten Fensterkonstruktionen. Ziel ist es durch den tieferen Glaseinstand die wärmetechnischen Eigenschaften verbessern zu können, da dieser die Wärmeverluste im Glasrandbereich reduziert und zu einer höheren raumseitigen Temperatur führt.

Die DIN 18545 stellt den Erkenntnisstand von 1992 dar. Grund für die Forderung der DIN 18545 war die Befürchtung, dass ein tieferer Glaseinstand zu einem erhöhten thermischen Glasbruch aufgrund auftretender Temperaturdifferenzen zwischen Scheibenmitte und Glasrand führt. Kritisch hierbei ist ein kalter Glasrand, während die Scheibenmitte aufgrund der in beschichteten Gläsern auftretenden Absorption infolge von Solarstrahlung eine deutlich höher Temperatur hat. Wird die Temperaturwechselbeständigkeit von Floatglas überschritten, kann in Abhängigkeit von der Qualität der Glaskante ein thermischer Riss auftreten.

Der maximale Glaseinstand nach DIN 18545 sollte den Temperaturunterschied zwischen Glasmitte und Scheibenrand begrenzen und somit einen thermisch induzierten Glasbruch weitgehend ausschließen.

Aus diesem Grunde wurde die Thematik tiefer Glaseinstand bei hochwärmedämmenden Fensterkonstruktionen im Rahmen des vom ift Rosenheim und dem Passivhaus Institut durchgeführten Forschungsvorhaben (HIWIN) untersucht, da zunehmend Fensterkonstruktionen entwickelt wurden, die zur Verbesserung der wärmetechnischen Eigenschaften einen Glaseinstand von ca. 30 mm aufweisen.

Das Teilprojekt B des HIWIN Forschungsvorhabens „Untersuchungen zur Glasbruchgefahr durch erhöhten Glaseinstand“ hat gezeigt, dass ein tieferer Glaseinstand in Verbindung mit hochwärmedämmenden Rahmen zu keinem signifikant höheren Glasbruchrisiko führt gegenüber Konstruktionen mit einem üblichen Glaseinstand von ca. 15 mm.

In diesem Punkt entspricht DIN 18545 Teil 1 aus dem Jahre 1992 nicht mehr dem aktuellen „Stand der Technik“. Aus Sicht des ift kann daher unter Beachtung der Ergebnisse aus dem HIWIN Projekt von der in 18545 Teil 1, Abschnitt 3.3, vorgegebenen Regel für den maximalen Glaseinstand von 20 mm bei hochwärmegedämmten Fensterkonstruktionen abgewichen werden. Um ein zusätzliches, thermisches Bruchrisiko für die mittlere Scheibe von Dreifach-Isolierglas auszuschließen, sollten die Beschichtungspositionen 2 und 5 gewählt werden, da eine Beschichtung der mittleren Scheibe zu einem deutlich erhöhten Risiko eines thermisch induzierten Glasbruchs führt.

Literatur:
Forschungsvorhaben HIWIN Teilprojekt B: Untersuchungen zur Glasbruchgefahr durch erhöhten Glaseinstand, Abschlussbericht April 2003

Der Forschungsbericht kann über das ift Rosenheim bezogen werden mehr.

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09.08.2006
Wann ist die Kennzeichnung von Fensterelementen mit dem CE-Zeichen Pflicht?
Nach Ablauf der im Amtsblatt der Kommission (europäisches Papier) genannten Koexistenzphase.

Während der Koexistenzphase ist auch die Kennzeichnung mit dem Ü-Zeichen möglich. Das Ende der Koexistenzphase ist Anfang Februar 2010.

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26.10.2006
Darf PU-Schaum in der Baukörperanschlussfuge verwendet werden?
Ja, in der - im Oktober 2006 veröffentlichten - überarbeiteten Fassung der VOB wurde der, stark umstrittene Passus zur Dämmung der Anschlussfuge mit Mineralfaserdämmstoff von Dezember 2005 revidiert. Die neue Formulierung in Teil C/ DIN 18355 lautet im Abschnitt 3.5.3:2:

„Die auf der Rauminnenseite verbleibenden Fugen zwischen Außenbauteilen und Baukörper sind mit Dämmstoffen vollständig auszufüllen.
 
Damit sind die Verantwortlichen des DVA (Deutschen Vergabe- und Vertragsausschusses für Bauleistungen) exakt zum Wortlaut der alten Formulierung vom Dez 2002 zurückgekehrt, d. h. zu der Formulierung, die über Jahrzehnte bekannt war und sich bewährt hat.

In der neuen Fassung vom Oktober 2006 findet sich darüber hinaus erstmalig ein weiterer erklärender Absatz:

„Die Wahl des Dämmstoffes bleibt dem Auftragnehmer überlassen. Der Einsatz des gewählten Dämmstoffes darf den Bauablauf nicht beeinträchtigen. Bei der Verwendung von Ortschäumen sind die angrenzenden oberflächenfertigen Bauteile durch rückstandsfrei zu entfernende Abklebungen sicher zu schützen.“

Die Rückkehr zum „Alt-Bewährten“ wurde erforderlich, da seitens des ift Rosenheim und einer Vielzahl anderer Verbände und Anwender aus der Praxis massive Kritik an der materialeinschränkenden Vorgabe hinsichtlich der Dämmung der Baukörperanschlussfuge vorgetragen wurden.

Auch Wohnungseingangstüren können künftig wieder ohne vorherige Absprache mit dem Auftraggeber mit Ortschaum oder anderen geeigneten Materialien gedämmt werden.

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31.07.2006
Wo finde ich Hilfe zum Erstellen von Ausschreibungstexten?
Der Verband der Fenster- und Fassadenhersteller e.V. (VFF) bietet unter folgendem Link kostenlose die Zusätzlichen technischen Vertragsbedingungen (ZTV) an.

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10.05.2004
Was versteht man unter den energetischen Kennwerten für Fenster?
1. Wärmeverlust
Der Wärmedurchgangskoeffizient UW (früher k-Wert) kennzeichnet die energetische Qualität eines Fensters. Je kleiner der UW-Wert ist, desto weniger Wärme geht durch das Bauteil verloren.

Fenster mit Einfachglas:
UW ca. 5,8 W/(m2K)
Fenster mit luftgefüllter Doppelverglasung (vor 1995):
UW ca. 2,8 W/(m2K) (Halbierung der Energieverluste gegenüber der Einfachverglasung)
Fenster mit Wärmedämmglas:
UW ca. 0,6 bis 1,5 W/(m2K)
Dies sind nur noch 10 - 25 der Energieverluste gegenüber Fenstern mit Einfachglas. Dies wird im Wesentlichen durch Gasfüllungen und den Einsatz von speziellen Beschichtungen erreicht, die Infrarotstrahlung reflektieren. Normale Einfachverglasung reflektiert keine Wärmestrahlung.

2. Luftdichtheit
Durch undichte Konstruktions- und Funktionsfugen bei Fenstern kommt es in Folge des Luftaustauschs zu Wärmeverlusten. Die Luftdurchlässigkeit eines geschlossenen Fensters bezeichnet den Luftaustausch, der durch die Fugen zwischen Flügel und Blendrahmen erfolgt und wird mit dem a-Wert gekennzeichnet (Fugendurchlasskoeffizient).

Dieser Luftaustausch ist abhängig von der Windgeschwindigkeit, der Gebäudegeometrie und -höhe sowie der Geländetopografie. Fenster, Fenstertüren und Dachflächenfenster müssen den Klassen der Fugendurchlässigkeit der EnEV entsprechen (Gebäude bis 2 Vollgeschosse Klasse 2, mehr als 2 Vollgeschosse Klasse 3). Die Bauteilanschlussfugen müssen sogar noch dichter sein. Beim Fenstertausch oder im Neubau sind diese Werte einzuhalten. Erfolgt eine Überprüfung der Dichtheit des gesamten Gebäudes durch eine Messung, darf, bei einer Druckdifferenz zwischen Innen und Außen von 50 Pa, der gemessene Luftwechsel bei Gebäuden ohne raumlufttechnische Anlagen 3,0 /h und bei Gebäuden mit raumlufttechnischen Anlagen 1,5 /h nicht überschreiten. Durch einen Nachweis der Dichtheit der Gebäudehülle können bei der Berechnung des Jahres-Heizenergiebedarf die Lüftungswärmeverluste verringert werden.

Von heutigen Fensterkonstruktionen und Anschlussausbildungen werden die vorgenannten Anforderungen in der Regel problemlos erfüllt. Die Funktions- und Bauteilanschlussfugen dürfen keinesfalls zum erforderlichen Luftaustausch des Gebäudes herangezogen werden. Hierfür sind gesonderte Maßnahmen vom Planer zu treffen.

3. Solare Gewinne (g-Wert)
Im Gegensatz zu nicht transparenten (opak) Bauteilen wie massive Wände, wird durch Fenster und Glas die Sonnenenergie genutzt. Dies führt zu dem positiven Effekt, dass gerade in der Übergangszeit (Frühjahr und Herbst) das Gebäude durch die Sonneneinstrahlung erwärmt wird. Fenster auf der Südseite „gewinnen“ dabei Energie. Auf der West- und Ostseite werden die Energieverluste fast kompensiert.
Der g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad) gibt den Anteil der einfallenden Sonnenstrahlung an, der durch die Verglasung in das Rauminnere gelangt und damit zur Raumheizung genutzt werden kann

Fenster mit Einfachglas:
g-Wert ca. 0,85

Fenster mit Isolierglas:
g-Wert ca. 0,75

Fenster mit Wärmedämmglas:
g-Wert ca. 0,6

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10.05.2004
Welche gesetzliche Vorschriften sind beim Fensteraustausch zu beachten?
Bei Änderungen der Gebäudehülle sowie für den Fensteraustausch sind Mindeststandards für den Wärmeschutz gesetzlich vorgeschrieben.
Als Konsequenz des Klimagipfels von Rio soll auch in Deutschland der Energieverbrauch weiter verringert werden. Deshalb schreibt die Energieeinsparverordnung (EnEV) seit 2002 auch ein Mindeststandard für Fenster, Wände und Dach vor, wenn diese bei der Renovierung ausgetauscht werden. Für das gesamte Fenster darf ein UW-Wert von 1,7 W/(m²K) nicht überschritten werden. Dieser Wert kann nur mit Wärmeschutzgläsern erreicht werden.

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10.05.2004
Was ist beim Fenstertausch zu beachten?
Wenn Fenster (Rahmen, Funktion, Glas, Oberfläche etc.) ausgetauscht werden müssen oder die Fassade geändert wird, sind die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) gesetzlich vorgeschrieben. Darüber hinaus ist die energetische Optimierung von Fenstern zur Verbesserung des Wohnklimas sinnvoll.·
  • Fenster mit Einfachglas (UW-Wert ca. 5,8 W/(m²K). Wenn Fenster ausgewechselt werden, muss ein festgelegter Mindestwärmeschutz der neuen Fenster gem. ENEV von UW ≤ 1,7 W/(m²K) eingehalten werden. Bei einer geplanten Verbesserung der Bausubstanz und des Wohnkomforts ist der Austausch der Fenster sinnvoll, da Probleme wie Tauwasser, Zugerscheinungen, kalte Oberflächen und das damit verbundene Kältegefühl behoben werden.
  • Fenster mit „altem“ (vor 1995) Isolierglas (UW-Wert ca. 2,8 W/(m²K). Wenn Fenster ausgewechselt werden, muss ein festgelegter Mindestwärmeschutz der neuen Fenster gem. ENEV von Uw ≤ 1,7 W/(m²K) eingehalten werden. Durch den Austausch gegen hochwertige Wärmedämmgläser kann der Energieverbrauch weiter gesenkt werden, und auch die thermische Behaglichkeit und der Wohnkomfort werden weiter verbessert (insbesondere bei großen Glasflächen).

Beim Austausch oder der Renovierung der Fenster ist auch die Dichtigkeit zu verbessern, um Zugerscheinungen zu vermeiden und die damit verbundenen Wärmeverluste zu verringern. Gleichzeitig muss auch die Lüftung geplant werden. Die Wirksamkeit der natürlichen Lüftung ist vom Nutzerverhalten abhängig. Wenn eine ausreichende natürliche Lüftung durch die Nutzer nicht sicher gestellt werden kann, können nutzerunabhängige Lüftungsverfahren eingesetzt werden. Dies können wahlweise zentrale oder dezentrale Lüftungsgeräte sein, die im Fensterbereich montiert werden können. Diese Bauteile ermöglichen eine zugfreie Lüftung, ohne dass kostbare Wärme verloren geht.

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10.05.2004
Welche Gründe sprechen für einen Fenstertausch?
Zu nennen sind:
  • Höhere thermische Behaglichkeit
  • Bessere Wärmedämmung
  • Besserer Schallschutz
  • Bessere Einbruchhemmung
  • mehr Bedienkomfort durch moderne Technik
  • verbesserter Sonnenschutz
  • Mehr Licht durch größere Fenster

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10.05.2004
Dürfen noch einfachverglaste Fenster eingebaut werden
Nein, die Energieeinsparverordnung (EnEV) schreibt über das Bauteilverfahren einen Mindestwärmeschutz beim Austausch alter Fenster gesetzlich vor. Der Einsatz von Einfachverglasung bei beheizten Gebäuden ist nicht mehr zulässig.
Bis zur Entwicklung der Isolierverglasung wurden Fenster mit Einfachglas ausgeführt. Aber auch damals hatten wohlhabendere Hausbesitzer Kasten- oder Doppelfenster, die das Prinzip der Isolier- oder Zweifachverglasung vorweggenommen haben. Ältere Mitbürger kennen noch das Phänomen der Eisblumen an Fensterscheiben, hervorgerufen durch gefrorenes Kondensat auf den kalten Glasflächen sowie das Unbehagen durch den ständigen Wärmeentzug über die Verglasungen. Aus diesem Grund werden neue Gebäude nur noch mit Fenster mit modernen Wärmedämmgläsern ausgeführt , bei denen der Bewohner sich auch bei großen Glasflächen wohl fühlt. Diese müssen einen Uw-Wert von min. 1,7 W/m²K aufweisen. Deshalb ist aus energetischen Gründen der Austausch von Einfachglas notwendig und aus Komfortgesichtspunkten angeraten.

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23.02.2006
Wo finde ich Vorgaben zur Wartung und Pflege von Holz-Fenstern und deren Beschichtungssystemen?
Das ift Rosenheim bietet unter der Best. -Nr. 76 0072 „Innovation Holzfenster - Wartung und Pflege“Informationen zu diesem Themenkreis an (siehe Literaturverzeichnis in Rubrik Fachinformationen).

Der Verband der Fenster und Fassadenhersteller e.V. (VFF) bietet die Merkblätter WP.01 bis WP.05 zum thema Wartung und Pflege auch für andere Rahmenmaterialien an.

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26.05.2003
Welche unterschiedlichen Fenster-Konstruktionen in Holz-Aluminium-Ausführung gibt es?
Eine grundlegende Unterteilung ist möglich in:·
  • Vorsatzrahmen-Konstruktionen
  • Verbundprofil-Konstruktionen
  • Verbundfenster-Konstruktionen

Weitere Informationen hierzu finden sich im Merkblatt HM.01 : 2002-09 "Richtlinie für Holz -Metall-Fenster-Konstruktionen"  vom Verband der Fenster und Fassadenhersteller e.V. (VFF).

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26.05.2003
Wo bekomme ich die Liste der Hersteller von Fenstern und Türen mit dem RAL-Gütezeichen?
Zum Beispiel auf der Internetseite der RAL-Gütegemeinschaft oder vom Verband der Fenster und Fassadenhersteller e.V. (VFF) Hersteller von Fenstern und Türen mit dem RAL Gütezeichen.

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26.05.2003
Nach welcher Norm wird die Ballwurfsicherheit von Fenstern bzw. Verglasungen für den Einsatz in Sporthallen geprüft?
Gemäß den Vorgaben in DIN 18032-3 : 1997-04 “Sporthallen - Hallen für Turnen und Spielen und Mehrzwecknutzung - Teil 3: Prüfung der Ballwurfsicherheit„.

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25.03.2008
Wie lautet die RAL Gütebestimmungen für Fenster?
Die RAL Güte- und Prüfbestimmung für Fensterelemente lautet:
RAL-GZ 695 (Ausgabe 2005-09)
Fenster, Haustüren, Fassaden und Wintergärten - Gütesicherung

Vor Veröffentlichung der RAL-GZ 695 waren es:
  • Holzfenster RAL-GZ 424/1
  • Aluminium-Holzfenster RAL-GZ 424/2
  • Holz-Kunststoff-Fenster RAL-GZ 424/3
  • Aluminiumfenster RAL-GZ 636/1
  • Kunststoff-Fenster RAL-GZ 716/1

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26.05.2003
Wo finde ich Informationen zur Sanierung von Kastenfenstern ?
Der Verband der Fenster und Fassadenhersteller e. V. (VFF) hat hierzu das Merkblatt HO.09  2003-02 „Runderneuerung von Kastenfenstern aus Holz“ veröffentlicht.

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26.05.2003
Wonach hat der Holzschutz für Fenster zu erfolgen?
Gemäß  den Vorgaben in DIN 68800-3 : 1990-04 “Holzschutz; Vorbeugender chemischer Holzschutz“.

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22.04.2003
Wie schützt man seine Fenster während der Bauphase?
Der Verband der Fenster- und Fassadenhersteller e.V. (VFF) veröffentlicht hierzu das Merkblatt
HO.08: 2001-07
"Maßnahmen zum Schutz von Fenstern und Außentüren während der Bauphase"

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22.04.2001
Wie schützt man seine Aussentüren während der Bauphase?
Der Verband der Fenster- und Fassadenhersteller e.V. (VFF) veröffentlicht hierzu das Merkblatt HO.08: 2001-07 "Maßnahmen zum Schutz von Fenstern und Außentüren während der Bauphase".




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26.03.2003
Wo sind Hinweise zur Montage von Fenstern? Gibt es Regelwerke, wo die Anforderungen zusammengefasst sind?
Eine Zusammenfassung bieten z. B.
Leitfaden  zur Montage    
"Der Einbau von Fenstern, Fassaden Haustüren mit Qualitätskontrolle durch das RAL-Gütezeichen"
(Stand Mai 2002)
ISBN 3-00-03823-X
Tel: (069) 95 50 54 - 0
Internetbestellung Klicken Sie den Bereich "online-shop" an.

Technische Richtlinien der Bundesverbände   Nr. 20
„Einbau und Anschluss von Fenstern und Fenstertüren mit Anwendungsbeispielen“
(3. Auflage 2003)
ISBN 3-87864-559-7
Tel: (0211) 390 98-0

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03.02.2003
Finden sich in der VOB Vorgaben hinsichtlich der Beschläge für Tore?
Ja , in VOB Teil C, DIN 18357 „Beschlagsarbeiten“ in Abschnitt 2.3 Beschläge für Tore, Harmonika-, Falt- und Schiebetüren.

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28.01.2003
Wie werden außenliegende Rollläden für Dachflächenfenster bezüglich des Widerstandes gegen Schneelast geprüft?
Die Prüfung erfolgt nach den Vorgaben der DIN EN 12833 : :2001-10 “Rollläden für Dachflächenfenster und Wintergärten - Widerstand gegen Schneelast - Prüfverfahren“.

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28.01.2003
Wie werden außenliegende Rollläden von Wintergärten bezüglich des Widerstandes gegen Schneelast geprüft?
Die Prüfung erfolgt nach den Vorgaben der DIN EN 12833 : :2001-10 “Rollläden für Dachflächenfenster und Wintergärten - Widerstand gegen Schneelast - Prüfverfahren“.

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28.01.2003
Wie groß sollte die Dachneigung von Wintergärten sein?
Die Dachneigung von Wintergärten soll 10° nicht unterschreiten, andernfalls muss besonders auf eine geeignete Wasserableitung geachtet und stehendes Wasser , das Liegenbleiben von Dreck und Laub vermieden werden. Empfehlenswert sind Dachneigungen über 20°.

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28.01.2003
Wo finden sich detaillierte Angaben bezüglich der Berechnung von Wintergärten in Hinblick auf die Anforderungen der EnEV?
Der Verband der Fenster- und Fassadenhersteller e.V. hat hierzu ein Merkblatt veröffentlicht. Das  VFF Merkblatt ES.02 "Anforderungen der Energieeinsparverordnung 2002 für Fenster, Türen und Fassaden" Ausgabe Januar 2002. Dieses kann kostenlos als pdf-Datei im Internet unter www.window.de bezogen werden.

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28.01.2003
Werden an unbeheizte Wintergärten hinsichtlich der EnEV Anforderungen gestellt?
An unbeheizte Wintergärten werden keine wärmetechnischen Anforderungen gestellt. Vielmehr dienen sie als Wärmepuffer für das Hauptgebäude. Die Wärmegewinne können entsprechend dem Monatsbilanzverfahren nach DIN 4108 Teil 6 berücksichtigt werden aber nur dann, wenn nicht das vereinfachte Berechnungsverfahren  (Heizperiodenverfahren) angewandt wird. Die Wärmegewinne des Wintergartens sind um so besser, je besser die Verglasung ist.

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28.01.2003
Werden an zusätzliche Abschlüsse, wie z. B. Markisen und Rollläden Anforderungen gestellt?
Ja, an diese Bauelemente werden eine ganze Reihe von Anforderungen gestellt. Sie sind geregelt in E DIN EN 13561 : 1999-07 “Markisen - Anforderungen und Klassifizierungen“ und DIN EN 13659 : 1999-10 “Abschlüsse - Anforderungen und Klassifizierung“ (Stand Feb. 2003).

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27.01.2003
Wo finden sich Definitionen, Bezeichnungen für zusätzliche Abschlüssen wie Markisen und Rollläden?
In der dreisprachigen DIN EN 12216 : 2002-11 “Abschlüsse - Terminologie, Benennungen und Definitionen“.

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27.01.2003
In welcher Arbeitsgruppe wird auf europäischer Ebene die Normungsarbeit bezüglich Abschlüssen, Rollläden und Markisen durchgeführt?
Für diesen Bereich werden die Normen in der Arbeitsgruppe WG 3 „Zusätzliche Abschlüsse und Schutzeinrichtungen an Fenstern, Türen und Fassaden“ des Technischen Komitees 33 (TC 33) erarbeitet.

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27.01.2003
Welche Anforderungen werden an Rollladenkästen neben dem U-Wert noch zusätzlich gestellt?
In Verbindung mit der Energieeinsparverordnung und der DIN 4108 gibt es bezogen auf die Einbausituation von Rollladenkästen zwei Einflussgrößen, die zu beachten sind. Es handelt sich dabei um: 1. den Einfluss von Wärmebrücken und 2. die Ermittlung des Temperaturfaktors. Diese Einflussgrößen sind abhängig von der jeweiligen Einbausituation, d.h. es ist notwendig, dass der Aufbau des Kastens, der Wand  und auch die jeweiligen Materialien bekannt sind. Grundlage für einen derartigen Aufbau ist eine detaillierte Planung. Das Verhalten des Kastens alleine ist nicht entscheidend, sondern das Zusammenspiel der beteiligten Bauteile.

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27.01.2003
Wo finden sich in der VOB Bestimmungen zu Rollläden?
In VOB Teil C, DIN 18358 „Rolladenarbeiten“.

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27.01.2003
In welcher Arbeitsgruppe wird auf europäischer Ebene die Normungsarbeit bezüglich Vorhangfassaden durchgeführt?
Für den Bereich Vorhangfassaden werden die Normen in der Arbeitsgruppe WG 6 des Technischen Komitees 33 (TC 33) erarbeitet.

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27.01.2003
Gibt es für Vorhangfassaden Bestimmungen bezüglich dem Widerstand gegen Windlasten?
Ja dies wird geregelt in DIN EN 13116 : 2001-11 “Vorhangfassaden - Widerstand gegen Windlast - Leistungsanforderungen“. Die Prüfung erfolgt gemäß DIN EN 12179 : 2000-09  „Vorhangfassaden - Widerstand gegen Windlast - Prüfverfahren“.

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27.01.2003
Gibt es für Vorhangfassaden Bestimmungen bezüglich der Schlagregendichtheit?
Ja, dies wird geregelt in DIN EN 12154 : 2000-06 “Vorhangfassaden - Schlagregendichtheit - Leistungsanforderungen und Klassifizierung“. Die Prüfung erfolgt gemäß DIN EN 12155 : 2000-10 “Vorhangfassaden - Schlagregendichtheit - Laborprüfung unter Aufbringung von statischem Druck“.

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27.01.2003
Gibt es für Vorhangfassaden Bestimmungen bezüglich der Luftdurchlässigkeit?
Ja, dies wird geregelt in DIN EN 12152 : 2002-08 “Vorhangfassaden - Luftdurchlässigkeit - Leistungsanforderungen und Klassifizierung“. Die Prüfung erfolgt gemäß DIN EN 12153 : 2000-09 „Vorhangfassaden - Luftdurchlässigkeit - Prüfverfahren“.

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19.09.2005
Welche Mindesthöhen von Brüstungen hinsichtlich Absturzsicherheit sind vorgeschrieben?
Die Brüstungshöhe von Umwehrungen (Innen- und Außenbauteile wie Geländer, Brüstungen o. ä.) sind bundesweit nicht einheitlich geregelt, d.h. die vorgaben differieren in den jeweiligen Landesbauordnungen.

Ein tabellarischen Übersicht findet sich im Abschnitt 2 der Technische Richtlinie des Glaserhandwerks Nr. 18 „Absturzsichernde Verglasungen , 1. Auflage 2005.

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17.12.2002
Wonach werden Beschädigungen (z. B. Risse) an sichtbaren Oberflächen von Fenstern beurteilt?
Aus 1 m Abstand bei diffusem Tageslicht mit unbewaffnetem Auge gemäß VFF Merkblatt HO.05, Ausgabe 2000-09 "Richtlinie zur visuellen Beurteilung einer fertig behandelten Oberfläche bei Holzfenstern und -fenstertüren“.

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17.12.2002
Was ist die Ursache für Knackgeräusche, Knistern, Krachen bei Fenstern?
Häufig liegen die Ursachen hierfür in den Bewegungen zwischen verschiedenen Materialien, die nach vorübergehender Behinderung plötzlich bzw. ruckartig stattfinden. Beispiele hierfür sind folgende Situationen: Sind bei Holzfenstern mit Verglasungen ohne Vorlegeband die erforderlichen Luftspalte nicht bzw. nicht ausreichend zwischen Glas und dessen Anlageflächen an Rahmen und Glashalteleisten vorhanden, kann es zu ruckartigen Verschiebungen zwischen Glas und Holz kommen, die Knackgeräusche zur Folge haben können.
Finden Ausdehnungen der Wetterschutzschienen mit dunkler Farbgebung bei Holzfenstern statt, wobei die Verschiebung zwischen Wetterschutzschiene und Holzblendrahmen durch Verblockung des Anstrichs vorübergehend behindert wird, können Knackgeräusche durch die dann plötzlich stattfindenden Verschiebungen die Folge sein.
Bei Kunststofffenstern mit außenseitig dunkler Farbgebung kann es durch Sonneneinstrahlung zur Ausdehnung des Kunststoffs kommen, die zur Folge haben kann, dass es zu Verschiebungen zwischen Kunststoff und Armierung kommt. Finden diese Verschiebungen plötzlich und ruckartig statt, kann dies zu Knackgeräuschen führen.

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17.12.2002
Wie groß muss der Neigungswinkel von außenliegenden Fensterbänken sein?
Größer 5° gemäß dem Leitfaden zur Montage, (S. 78, in Aussage 05/2002) herausgegeben von der RAL-Gütegemeinschaften Fenster und Haustüren. Zu beziehen im Onlineshop der RAL-Gütegemeinschaften Fenster und Haustüren.

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17.12.2002
Wie groß muss der Überstand der Abtropfkante der äußeren Fensterbank über die Vorderkante sein?
Der Überstand der Abtropfkante der äußeren Fensterbank über die Vorderkante fertige Fassade soll ca. 30-40 mm betragen und darf 20 mm nicht unterschreiten, siehe VOB Teil C, DIN 18339 "Klempnerarbeiten" VOB Teil C (Abschnitt 3.4.3).

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17.12.2002
Sind Maßnahmen zur Entdröhnung von Fensterbänken zwingend vorgeschrieben?
Nein, gemäß DIN 18360 Metallbauarbeiten; VOB Teil C (Abschnitt 0.2.6) sind Maßnahmen zur Entdröhnung von Fensterbänken extra zu vereinbaren.

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17.12.2002
Gibt es gesetzliche Regelungen bezüglich der gefahrlosen Reinigung von Fenstern bzw. Fensterflächen?
In der Musterbauordnung (MBO § 35 (1)) ist vorgesehen, dass für die gefahrlose Reinigung von Fensterflächen ggf. zusätzliche technische Vorrichtungen (z. B. Aufzüge, Halterungen oder Stangen) anzubringen sind. Nach der Bayerischen Bauordnung (BayBO, Art. 38) müssen Fenster und Fenstertüren gefahrlos gereinigt werden können. Ähnliche Formulierungen finden sich auch in den anderen Landesbauordnungen.

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17.12.2002
Welche Holzarten eignen sich für den Fensterbau?
Der Verband der  Fenster- und Fassadenhersteller e.V. (VFF) veröffentlicht hierzu eine ganze Reihe von Merkblättern, wie beispielsweise Merkblatt HO.06, Ausgabe 2000-03 "Holzarten für den Fensterbau" sowie die HO.O7-Reihe.
Die zuletzt genannten Merkblätter sind im Internet unter
www.window.de zu beziehen.

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17.12.2002
In einem Ausschreibungstext heißt es Fenster nach den „Rosenheimer Richtlinien“, was versteht man darunter?
Grundsätzlich unterliegen Fenster unterschiedlichen Anforderungen, welche  für den Einzelfall konkret durch Angabe der entsprechenden Norm (und Leistungsklasse) festgelegt werden müssen. Viele Bereiche werden nicht durch Normen oder technische Regelwerke abgedeckt. Zu solchen Bereichen gibt es Veröffentlichungen des ift, z. B. die „Zusätzlichen Technischen Vorschriften zur Ausschreibung von Fenstern”. Darin sind entsprechende Abschnitte enthalten, die über notwendige Angaben für die Einzelobjekte informieren. Eine Bezeichnung wie z. B. „Rosenheimer Richtlinien“ oder „Richtlinien Fensterbau" ist allgemein und ohne konkrete Aussage für den Einzelfall.

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17.12.2002
Wo beziehe ich Normpapiere zum Thema Fenster?
Der einfachste und preisgünstigste Zugang zu den DIN-Normen führt z. B. über die DIN-Taschenbücher. Sie enthalten alle jeweils für ein bestimmtes Fach- oder Anwendungsgebiet relevanten Normen im Originaltext, verkleinert auf DIN-A5.  Leider gibt es - nach wie vor - kein eigenes DIN-Taschenbuch für Fenster. Eine Vielzahl von Normen für Türen gelten allerdings gemäß ihrem Anwendungsbereich auch für Fenster. Für den Bereich Türen gibt es das DIN Taschenbuch 240 „Türen und Türenzubehör“, erhältlich beim Beuth Verlag GmbH,  Burggrafenstraße 6, 10787 Berlin, Tel.: (030) 2601 - 2260,
www.beuth.de. Dort können selbstverständlich auch einzelne Normpapiere für Fenster bezogen werden.

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16.12.2002
Gibt es normative Anforderungen zum Einbau von Toren?
Angaben finden sich hierzu in DIN EN 12635   2002-12 “Tore - Einbau und Nutzung".

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16.12.2002
In welcher Norm und in welchen Richtlinien werden Anforderungen an die Bedienung (Nutzungssicherheit) für kraftbetätigte Tore gestellt?
In DIN EN 12453 : 2001-02 „Tore - Nutzungssicherheit kraftbetätigter Tore - Anforderungen“, die dazugehörige Prüfnorm lautet DIN EN 12445 : 2001-02 „Tore - Nutzungssicherheit kraftbetätigter Tore - Prüfverfahren“. Bis dato fanden sich hierzu auf nationaler Ebene Anforderungen in der  ZH 1/494.

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16.12.2002
Entspricht die ZH 1/494 noch dem Stand der Technik?
Die ZH 1/494 „Richtlinien für kraftbetätigte Fenster, Türen und Tore“ von 1989-04 ist zu großen Teilen durch „neue“ europäische (DIN EN) Prüf- und Klassifizierungsnormen ersetzt worden.

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11.12.2002
Wo finden sich Begriffserklärungen und Definitionen bezüglich Tore?
In der DIN EN 12433-1 : 2000-02 “Tore - Terminologie - Teil 1: Bauarten von Toren“ und DIN EN 12433-2 : 2000-02 "Tore - Terminologie - Teil 2: Bauteile von Toren". Hinweis: Spezialbegriffe werden in den jeweiligen dazugehörigen Prüf- und Klassifizierungsnormen definiert.

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12.12.2002
Wie lautet die Produktnorm für Tore?
E DIN EN 13241 :1998-08 Tore - Produktnorm

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16.12.2002
Wo bekomme ich weitere Auskünfte über Tore?
Beim Bundesverband Tore BVT. Anschrift: An der Pönt 48, 40885 Ratingen, Tel: 02102 / 186.0, Fax: 02102 / 186-169, E-mail
bvt.info@web.de

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16.12.2002
Welchem Konformitätssystem unterliegen Türen und Tore?
Konformitätsnachweisverfahren nach der Entscheidung der KEU vom 03.02.1999 Türen/Tore in Brandabschnitten:   System 1 - Türen/Tore andere Verwendung:   System 3 - Türen/Tore im Innern:                    System 4.

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16.12.2002
Ab welcher Größe spricht man von Torelementen und nicht mehr von Türen?
Laut DIN 18100 : 1983-10 „Türen - Wandöffnungen für Türen - Maße “ wenn die Wandöffnung  größer als 2,5 x 2.5 m, sprich 6,25 m2 ist . Eine ähnliche Formulierung findet sich  in DIN 4102-18 : 1991-03 „Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen - Feuerschutzabschlüsse - Nachweis des Eigenschaft selbstschließend“ in Abschnitt 2.3.  Dennoch sind flächenmäßig kleinere Tore, man denke hier an kleine Garagentore durchaus möglich. Laut Abschnitt 2.1 in DIN EN 12433-1 : 2000-02 “Tore - Terminologie - Teil 1: Bauarten von Toren““  sind Tore alle Einrichtungen, die die Durchfahrt von Fahrzeugen und den Durchgang von Personen ermöglichen und Türen alle Einrichtungen die alleine für den Durchgang von Personen bestimmt sind. Anmerkung: Der englische Begriff „Gate“ und der französische Begriff „Portail“ umfassen Einrichtungen, die außerhalb von Gebäuden, z. B. in Umzäunungen und Umfriedungen von Grundstücken usw. eingesetzt sind.

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09.08.2005
Wann ist die Kennzeichnung von Außetnürelementen mit dem CE-Zeichen Pflicht?
Nach Ablauf der im Amtsblatt der Kommission (europäisches Papier) genannten Koexistenzphase.

Während der Koexistenzphase ist auch die Kennzeichnung mit dem Ü-Zeichen möglich. Das Ende der Koexistenzphase ist Anfang Februar 2010.

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16.12.2002
In welcher Höhe ist der Türspion anzubringen?
Laut DIN 68706-1 : 2002-02 „Innentüren aus Holz und Holzwerkstoffen - Teil 1: Türblätter - Begriffe, Maße, Anforderungen“ in einer Höhe von 1400 mm (gemessen von der Unterkante des Türblattes).

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16.12.2002
Welche Angaben macht die VOB hinsichtlich des Baukörperanschlusses von Außenbauteilen wie z. B. Türen?
Gemäß DIN 18255  in VOB Teil C) „Tischlerarbeiten“ Abschnitt 3.5.3 muss die Abdichtung zwischen Außenbauteilen und Baukörper dauerhaft und schlagregendicht sein. Die auf der Rauminnenseite verbleibenden Fugen zwischen Außenbauteilen und Baukörper sind mit Dämmstoffen vollständig auszufüllen. Laut Abschnitt 3.5.4 sind Hohlräume zwischen Zargen und Baukörper bei Wohnungsabschlusstüren  mit Dämmstoffen vollständig auszufüllen.

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16.12.2002
Wie hoch darf der Feuchtegehalt beim Einbau von Außenbauteilen aus Holz, wie z. B. Türen sein?
Gemäß DIN 18255 in VOB Teil C „Tischlerarbeiten“ Abschnitt 2.1.5 muss der Feuchtegehalt fertig zusammengebauter Teile aus Holz, wenn diese den Herstellerbetrieb verlassen, für Innenausbauteile, die nicht mit der Außenluft in Verbindung stehen (z. B. Einbaumöbel, Wand- und Deckenbekleidungen, Innentüren) 6 - 10  für Bauteile, die ständig mit der Außenluft in Verbindung stehen, 10  - 15  bezogen auf das Darrgewicht, betragen. Dieser Feuchtegehalt muss auf Verlangen des Auftraggebers nachgewiesen werden.

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16.12.2002
Wie hoch darf die Temperatur (Oberflächentemperatur) bei der Montage von Außenbauteilen sein?
Die nationalen Normwerke in Deutschland machen hierzu keine konkreten Angaben. In der österreichischen Norm Ö NORM B 320 "Bauanschlussfuge für Fenster, Fenstertüren, Türen und Tore im Außenbereich findet sich in Abschnitt 6.13 die Angabe: von  5°C -  40°C.

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16.12.2002
Wie hoch darf die relative Luftfeuchte (Baufeuchte) beim Einbau von Außenbauteilen sein?
In der VOB Teil C (DIN 18355 "Tischlerarbeiten") findet sich nur die  Angabe "darf nicht zu hoch sein". Der Auftragnehmer hat laut DIN 18355 bei zu hoher Baufeuchte (schriftlich) Bedenken anzumelden. Hinweis: In dem österreichischen Normwerk Ö NORM 335 "Türen - Versetzen von Türstöcken, Türzargen und Türblättern" findet sich hierzu die konkrete Angabe  max. 70 RLF (Relative Luftfeuchte).

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12.12.2002
Wie groß darf das Kammermaß (Falzluft, Konstruktionsfuge) bei Türen sein?
Insgesamt max. 9 mm, wobei 2,5 mm nicht unterschritten und 6,5 mm nicht überschritten werden dürfen nach DIN 18101, Ausgabe:1985-01 “Türen; Türen für den Wohnungsbau; Türblattgrößen, Bandsitz und Schloßsitz; Gegenseitige Abhängigkeit der Maße", Abschnitt 4.2.  
Hinweis: Diese Norm gilt nicht für Sondertüren!

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16.11.2002
Welche Holzarten eignen sich für die Herstellung von Außentüren (Haustüren und Laubengangtüren)?
Siehe hierzu VFF Merkblatt HO.06,  März 2000 „Holzarten für den Fensterbau - Holzarten für die Herstellung maßhaltiger Bauteile (Fenster, Außentüren)“. Dieses Merkblatt kann im Internet unter
www.window.de bezogen werden.

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16.12.2002
Wo finden sich Begriffserklärungen und Definitionen bezüglich Türen und Türenzubehör?
In der Entwurfsnorm E DIN EN 12519 : 1996-11 “Türen und Fenster - Terminologie“ in Deutsch, Englisch und Französisch. Spezialbegriffe wie beispielsweise (Luftdurchlässigkeit, Schlagregendichtheit etc.) werden in den jeweiligen dazugehörigen Prüf- und Klassifizierungsnormen definiert.

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16.12.2002
Wo beziehe ich Normpapiere zum Thema Türen?
Der einfachste und preisgünstigste Zugang zu den DIN-Normen führt z.B. über die DIN-Taschenbücher. Sie enthalten alle jeweils für ein bestimmtes Fach- oder Anwendungsgebiet relevanten Normen im Originaltext, verkleinert auf DIN-A5.  Für den Bereich Türen ist dies das DIN-Taschenbuch 240 „Türen und Türenzubehör“, erhältlich beim Beuth Verlag GmbH,  Burggrafenstrasse 6, 10787 Berlin, Tel.: (030) 2601 - 2260,  www.beuth.de

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05.11.2002
Gibt es eine Beschränkung der Anschlaghöhe von Haustürschwellen mit umlaufender Dichtung? (Stolperfalle!!)
Schwellenhöhen für Haustüren sind nur in der DIN 18024 1-2 Barrierefreies Bauen bzw. DIN 18025 1-2 Barrierefreies Wohnen mit angegeben, die aber nur zu beachten sind, wenn dies in der Ausschreibung gefordert. Hier heißt es zu Türanschlägen und -schwellen: ".... soweit sie technisch unbedingt erforderlich sind, dürfen sie nicht höher als 2 cm sein".

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10.2002
Welche Rolle spielt das Material der Zarge im Hinblick auf die Schalldämmung einer eingebauten Türe?
Die Schalldämmung von Türen hängt im Wesentlichen von der Schalldämmung des Türblattes und der Güte der Dichtungen ab. Das Material der Zarge spielt in der Regel eine untergeordnete Rolle; die Zarge muss im Wesentlichen gewährleisten, dass die Dichtung gleichmäßig anliegt. Daher sollten geeignete Türsysteme ausgewählt werden, die auch die Zarge einschließen.

Weitere Auskünfte können Ihnen die Anbieter von Innentüren geben.

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10.2002
Lassen sich Prüfungsergebnisse für Wohnungseingangstüren mit Stahlzargen auch auf den Trockenbau übertragen?
Die Schallprüfung von Türen in unserem Labor sind sogenannte Eignungsprüfungen I für DIN 4109. Diese Prüfungen finden im betriebsfertigen Zustand statt, d.h. mit Falz- und Bodendichtungen.

Eine Aussage über die Montage in der Wand wird mit der Prüfung nicht gemacht, da diese Prüfungen ohne Nebenwege stattfinden, d.h. die Montage ist nicht Bestandteil der Prüfung. Für die Prüfung in Stahlzargen wird eine ausbetonierte Zarge verwendet, um die Nebenwege über den Baukörperanschluss auszuschließen. Im Trockenbau ist dies nicht möglich.

Die Montage von Stahlzargen im Trockenbau wurde bis heute leider nicht systematisch schalltechnisch untersucht. Nach unserer Erfahrung mit Holzzargen ist eine beidseitig mit Dichtstoff abgedichtete Zarge, mit vollständiger Hinterfüllung der Hohlräume mit Montageschaum oder mit Mineralfaser eine gleichwertige Anschlussausbildung. Da das Material der Zarge an sich eine untergeordnete Rolle in der Schalldämmung spielt, lässt sich aus unserer Sicht die Aussage für Holzzargen auch auf Stahlzargen anwenden.

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10.10.2005
Welchen Öffnungswinkel müssen Fenster haben, gibt es hierzu Vorschrift?
Eine schriftliche Forderung, nach der Fenster um 90° zu öffnen sein müssen, besteht weder in Richtlinien noch in Normen.

Allerdings ist grundsätzlich der Stand der Technik zu berücksichtigen. Wir sind der Meinung, dass vom Bauherrn ohne besondere Vereinbarung vorausgesetzt werden kann, dass sich ein Fenster im Normalfall in einem Winkel von 90° öffnen lässt.

Werden nachträglich Vorsatzrolläden montiert deren Gurtkasten in die Leibung montiert wird, sind die Kunden im Rahmen der Hinweispflicht darauf hinzuweisen. dass eine Öffnung nicht mehr möglich ist. z.B. im Rahmen des Beratungsgespräch.

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10.2002
Wird bei Holzfenstern durch die Verwendung eines "echten Wetterschenkels" gegenüber einer Aluminium-Regenschiene das Schalldämm-Maß des Holzfensters verschlechtert?
Das Schalldämm-Maß eines Fensters wird im Wesentlichen durch den Rahmen, die eingesetzte Verglasung, den Glaseinbau und deren Abdichtung, die Anzahl und Dichtigkeit der umlaufenden Dichtungen und die Anzahl der eingesetzten Verriegelungspunkte bestimmt.
Ein Wetterschenkel beziehungsweise eine Aluminium-Regenschiene beeinflusst im Wesentlichen die Dichtigkeit der umlaufenden Dichtungsebene zwischen Flügelrahmen und Blendrahmen des Fensters. Wird diese umlaufende Dichtigkeitsebene nicht unterbrochen, verringert sich auch nicht das Schalldämm-Maß des Fensters. Dies gilt sowohl für Fenster mit "echtem Wetterschenkel" als auch für Konstruktionen mit Aluminium-Regenschiene.

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